Die Qing-Dynastie, auch Mandschu-Dynastie genannt, war die letzte Dynastie in der chinesischen Geschichte. Das Reich war unter der Herrschaft der Mandschu, eine Abstammung der Jurchen. Von 1644 bis 1911 dauerte die Qing-Dynastie an.
Zwischen 1700 und 1800 gab es in China fast eine Verdoppelung der Bevölkerung, von 160 Millionen auf 300 Millionen. Gleichzeitig wurde China zu der wichtigsten wirtschaftlichen Macht (mit 50% Weltproduktion) in der Welt.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts kam es in der Qing-Dynastie zu wirtschaftlichen Desaster. Viele Faktoren waren für die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft verantwortlich.
1. Erster und Zweiter Opiumkrieg
Großbritannien versuchte mit dem Export von Opium nach China den Chinesen von diesem Rauschgift abhängig zu machen. Auch beabsichtigte Großbritannien damit die chinesische Wirtschaft handlungsunfähig zu machen.
2. Vertrag von Nanking 1842
China musste Hongkong an Großbritannien abtreten. Außerdem verpflichtete sich China die Öffnung der Handelshäfen Kanton, Xiamen, Fuzhou, Shanghai und Ningbo für Ausländer sowie die Duldung unbeschränkten Handels.
Dadurch kamen es innenpolitisch zu Instabilitäten und Baueraufstände (Taiping-Aufstand, Nian-Aufstand, Boxeraufstand) Im 20. Jahrhundert kam es dann zum Zerfall der Qing-Dynastie.
China Dynastien:
ca. 2000 v. Chr.: Xia-Dynastie
1570 – 1066 v. Chr.: Shang-Dynastie
1045 – 221 v. Chr.: Zhou-Dynastie
221–207 v. Chr.: Qin-Dynastie
206 v. Chr.–220 n. Chr.: Han-Dynastie
220–280: Die drei Königreiche (Cao Cao, Liu Bai, Sun Yu)
265–420: Jin-Dynastie
420–589: Die südlichen und nördlichen Dynastien
589–618: Sui-Dynastie
618–907: Tang-Dynastie
907–960: Die fünf Dynastien und zehn Königreiche
960–1279: Song-Dynastie
1261 – 1368: Yuan-Dynastie
1368 – 1644: Ming-Dynastie
1644 – 1911: Qing-Dynastie (die letzte Dynastie)