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	<title>China Blog</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>Proteste in Tibet nehmen zum Aufstands-Jahrestag wieder zu</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr nehmen die Proteste der Tibeter in China allmählich zu, wenn der 10. März, der Jahrestag des Tibet-Aufstandes, näher rückt. Jahr für Jahr gehen die Menschen in der Region auf die Straßen, um ihrem Unmut über die mangelnde Selbstbestimmung Luft zu machen. Spätestens ab Ende Februar werden die Demonstrationen an Umfang mit hoher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr nehmen die Proteste der Tibeter in China allmählich zu, wenn der 10. März, der Jahrestag des Tibet-Aufstandes, näher rückt. Jahr für Jahr gehen die Menschen in der Region auf die Straßen, um ihrem Unmut über die mangelnde Selbstbestimmung Luft zu machen. Spätestens ab Ende Februar werden die Demonstrationen an Umfang mit hoher Wahrscheinlichkeit nochmals zunehmen. Das sehen auch die Behörden in China so und sprachen inzwischen Reisewarnungen für die Zeit vom 20.02. bis Ende März 2012 aus. Ausländer dürfen die autonome Region in dieser Zeitspanne nicht mit ihrer Anwesenheit beehren. Bei den Sicherheitskräften geht man trotz geplanter massiver Präsenz in den kritischen Zonen der Gegend davon aus, dass es zu Unruhen kommen wird. Und schon jetzt spitzt sich die Lage einmal mehr zu. Allein innerhalb der vergangenen paar Tage hat es Medienberichten zufolge elf Tote gegeben im Rahmen von Demonstrationen gegen die Herrschaft Chinas über die tibetischen Siedlungen, die traditionell im Südwesten der Volksrepublik liegen. </p>
<p>Neben den Todesfällen wurden Dutzende Personen verletzt, nachdem die Polizei begonnen hat, härter durchzugreifen. Wie viele Verletzte es tatsächlich gegeben hat bisher, ist kaum absehbar. Denn viele Protestler trauen sich schlicht nicht, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen aus Angst vor weiteren Repressalien. Die Sicherheitskräfte sollen Beobachtern zufolge nahezu willkürlich Demonstranten aus der Masse herauspicken. Die Hotels in den betroffenen Gebieten wurden aufgefordert vorübergehend zu schließen, die Bewohner dürfen Häuser und Wohnungen nicht verlassen. Bei Zuwiderhandlung könnten Personen erschossen werden. Mit diesem harschen Auftreten reagieren die chinesischen Sicherheitsbehörden auf die dramatische Zuspitzung in Peking. Diese wiederum begründen Menschenrechtsorganisationen damit, dass sich die Menschenrechtslage in Tibet  im vergangenen Jahr dramatisch verschlechtert hat. </p>
<p>Allein 2011 sind fast 300 Tibeter festgenommen und inhaftiert worden. Zugleich wird massiv Druck auf die Klöster ausgeübt, in denen die buddhistischen Mönche leben. Binnen elf Monaten kam es zu 16 Selbstverbrennungen. Da die deutsche Bundeskanzlerin Anfang Februar nach China reist, fordert unter anderem die GfbV, die Gesellschaft für bedrohte Völker von Angela Merkel, sich  für ein politisches Umdenken in China stark zu machen. Chinas Regierung müsse die Verfolgungen beenden, damit die Menschenrechte endlich im erforderlichen Maße eingehalten werden. Damit bezieht man sich bei der Organisation keineswegs nur auf die Tibeter, sondern auch manch andere ethnische Minderheit, die im Reich der Mitte unter der Unterdrückung zu leiden hat. </p>
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		<title>Human Rights Watch: keine Besserung bei Pressefreiheit in China</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Pressefreiheit und China – diese beiden Dinge wollen auch weiterhin einfach wohl nicht so recht zusammenpassen. Das zumindest sieht man in einer aktuellen Meldung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch einmal so. Die Organisation kritisiert mit der gewohnten Härte, dass Chinas Regierung mit Journalisten wie gehabt oft sehr hart ins Gericht geht und nicht vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pressefreiheit und China – diese beiden Dinge wollen auch weiterhin einfach wohl nicht so recht zusammenpassen. Das zumindest sieht man in einer aktuellen Meldung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch einmal so. Die Organisation kritisiert mit der gewohnten Härte, dass Chinas Regierung mit Journalisten wie gehabt oft sehr hart ins Gericht geht und nicht vor Zensur-Maßnahmen zurückschreckt, die die Berichterstattung im Reich der Mitte zu einem ernsten Problem machen. Die Behörden behalten sich zum einen das Recht vor, Berichte zurückzuhalten oder nach eigenem Ermessen zu korrigieren. Außerdem heißt es bei den Menschenrechtsvertretern, die chinesische Regierung habe auch im Jahr 2011 etliche Verhaftungen durchgeführt gegen Journalisten, die nicht im Sinne der politischen Linie geschrieben habe. </p>
<p>Um 34 Inhaftierungen geht es in der neuen Meldung der Organisation. Die Vorwürfe gegen die betroffenen Redakteure, Blogger und andere Berichterstatter lauteten meist ähnlich entweder ging es um den vermeintlichen Verrat von Staatsgeheimnissen oder um die Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt, die den Reportern in China zur Last gelegt wurden. In einigen Fällen, so der HRW-Bericht für das vergangene Jahr, sei es nicht bei Verhaftungen geblieben. Vielmehr seien mitunter langjährige Haftstrafen ausgesprochen worden von den zuständigen Gerichten. Die offiziellen Statuten für Presseberichte von Seiten der Regierung seien nach wie vor hoch und kaum erfüllbar, ohne dass die Pressefreiheit in Mitleidenschaft gezogen wird. </p>
<p>Und mehr noch teilten etliche Journalisten aus China mit, die Anforderungen und Vorgaben seien sogar nochmals verschärft worden verglichen mit früheren Jahren. Teilweise wurden bereits verhängte Strafen gegen Reporter sogar nochmals verlängert worden, so das Fazit des Jahresberichts von Human Rights Watch. Auch aus dem Umfeld internationaler Zusammenschlüsse von Journalisten hieß es am vergangenen Wochenende, die Angst vor vergleichbar heftigen Protesten wie in einigen arabischen Staaten wie Ägypten habe dazu geführt, dass die Behörden in China noch genauer hinschauen, um Demonstrationen im Vorfeld zu verhindern. Die </p>
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		<title>Chinas Urbanisierung als Chance fürs Wirtschaftswachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 12:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung war in gewisser Weise absehbar: Wie in allen führenden Wirtschaftsnationen ist auch in der Volksrepublik China seit einigen Jahren eine rege Bewegung der Bevölkerung zu beobachten. Nicht nur, dass sich die Zahl der Einwohner in China wesentlich schneller entwickelt als in anderen Ländern dieser Welt. Auch die Umzugsbereitschaft vom Land in die die Metropolregionen der neuen Supermacht ist erheblich. Eine neue Statistik zeigt nun, dass aktuell zum ersten Mal in der Geschichte des Landes mehr Chinesen in den Städten des Landes als in den ländlichen Regionen zu Hause sind. Die neuen Zahlen sprechen davon, dass schon jetzt rund 675 Millionen Bürger der zunehmenden Urbanisierung folgen und in die Städte umziehen oder dort bereits leben. Demographisch ist dies insofern wichtig, weil diese Tatsache für das Wachstum der chinesischen Wirtschaft von großer Bedeutung ist. </p>
<p>Ein gutes Beispiel ist etwa die neue Mega-Stadt, die durch die Zusammenlegung von insgesamt neun Großstädten im Südwesten Chinas durch die Regierung entstanden ist. Nicht weniger als 42 Millionen Menschen leben inzwischen in der Stadt. Die Umzugswelle scheint unaufhaltsam. Experten sprechen längst von einer regelrechten Massenumsiedlung. Nach Angaben des chinesischen Statistikbüros leben nun schon 51,3 Prozent aller Chinesen in den Metropolregionen des rasant wachsenden Landes. Der Blick auf die Zahlen früherer Jahre verdeutlicht am besten, wie gravierend die Entwicklungen sind. 1980 etwa belief sich die Zahl der Bewohner in ländlichen Gebieten noch auch 80 Prozent. In den gleichen Regionen lebten im Jahr 2000 bereits nur noch etwa sechs von zehn Einwohnern Chinas. Die Regierung setzt große Stücke auf diesen neuen Trend. Denn die Volkswirtschaft – schon jetzt die zweitgrößte der Welt – soll dank dieser Entwicklung schnell weiter wachsen. </p>
<p>Dafür sollen auch die Zusammenlegungen wichtiger Produktionsstandorte in China sorgen. Weniger Bürokratie und mehr wirtschaftlicher Spielraum sollen die Basis für eine stete Verbesserung der Strukturen in Bereichen wie dem Transportwesen oder der Energie- und Telekommunikationsbranche schaffen. Durch mehr Effizienz will China weiter in Richtung Spitzenposition im Vergleich der internationalen Volkswirtschaften stürmen. Spätestens 2020 will die Regierung erreicht haben, dass rund 60 Prozent aller Bürger in den Städten des Landes leben. 2025 könnten auf diese Weise, wenn die Pläne wahr werden sollten, mehr als 221 so genannte Riesenstädte existieren, in denen wenigstens eine Million Menschen beheimatet sind. Zum gleichen Zeitpunkt soll es im Reich der Mitte Städte mit mindestens zehn Millionen Menschen geben – die wären so genannte Megastädte. </p>
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		<title>Das WWW boomt in China – USA sind längst überholt bei Nutzerzahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich ein wenig mit den Entwicklungen im chinesischen Internet befasst, wird schnell erkennen, weshalb die Volksrepublik für ausländische Anbieter der Branche ein so wichtiges und noch recht junges Pflaster ist. In nahezu keinem anderen Land der Welt ist das Wachstum so massiv wie in China. Für die möglichen Umsätze der Internet-Unternehmen ist diese Tatsache von größter Bedeutung. Denn in vielen anderen Staaten ist die Zeit des großen Booms erst einmal vorüber, weil das Potential ausgeschöpft scheint. China aber erlebt gerade erst einen Zuwachs bei den Internetnutzern, der bis dato in keinem anderen Land erreicht werden konnte. Schlicht aufgrund der großen Bevölkerung im Reich der Mitte. Einen Zuwachs von 12 Prozent verbuchte der Internet-Markt allein im Jahr 2010. damit gab es in China zum Jahresende mittlerweile gut 513 Millionen Menschen, die mehr oder weniger regelmäßig Ausflüge ins WWW unternehmen. </p>
<p>Dabei ist es vor allem der Sektor des mobilen Surfens, in dem es steil bergauf geht. Schon jetzt nutzen etwa 365 Millionen chinesische Bürger das Mobiltelefon, um online zu gehen. Das geht aus den aktuellen Daten des CNNIC – des China Internet Network Information Center – in der neuen Woche hervor. Hier fiel das Plus mit satten 17,5 Prozent sogar nochmals massiver aus. Schon vor dem erneuten Zuwachs waren in China bereits mehr Menschen online als in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort gibt es nach derzeitigen Schätzungen rund eine Viertelmilliarde Internet-Anwender. Der Abstand ist also durchaus beträchtlich. In den USA sind damit aber immerhin fast 80 Prozent der Einwohner im Web unterwegs, während der Anteil in China an der Gesamtbevölkerung bei etwa vier von zehn Einwohnern liegt. </p>
<p>Auch dies ein gutes Beispiel für die Entwicklungsmöglichkeiten in den kommenden Jahren. Dies wiederum liegt in erster Linie daran, dass das Internet in der Volksrepublik bisher noch immer viele Regionen und somit potentielle Nutzer gar nicht erreicht. Hinzu kommt allerdings auch weiterhin das Problem für ausländische Anbieter, dass China manche Themen, die der Regierung heikel erscheine, mit einer strengen Zensur belegt. Und es sind gerade auch die Firmen aus dem Ausland, die von diesen strikten Maßnahmen betroffen sind. Beispielsweise die bekannten Menschenrechtsorganisationen. Vielfach werden Seiten einfach gesperrt. Ein Lied von solchen Schwierigkeiten können vor allem die sozialen Netzwerke und Videoplattformen singen.</p>
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		<title>Volkszeitung zieht es an die Börse</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass sich Kommunismus und Kapitalismus nicht generell ausschließen, hat die Volksrepublik China schon vor Jahren mit Nachdruck unter Beweis gestellt. Längst ist Geldverdienen nichts Unanständiges mehr. Und es ist nicht nur die Regierung, die immer neue Wege geht, um Geld ins Land zu bringen und wirtschaftlich voran zu kommen. Finanziell problematisch scheint die derzeitige Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich Kommunismus und Kapitalismus nicht generell ausschließen, hat die Volksrepublik China schon vor Jahren mit Nachdruck unter Beweis gestellt. Längst ist Geldverdienen nichts Unanständiges mehr. Und es ist nicht nur die Regierung, die immer neue Wege geht, um Geld ins Land zu bringen und wirtschaftlich voran zu kommen. Finanziell problematisch scheint die derzeitige Lage des Online-Ablegers des Zentralorgans der Kommunistischen Partei im Reich der Mitte. Die Zeitung treibt es nun neuerdings an die Börse. Und zwar aus einem einfachen und logischen Grund. Die privaten Mitbewerber gewinnen immer weiter an Bedeutung. Dabei hatte die eigentliche Volkszeitung Renmin Ribao erst kürzlich in einem Leitartikel ein Loblied auf den guten alten Kommunismus gesungen. </p>
<p>Fast zeitgleich aber berichtet die Online-Ausgabe, sie wolle zügig den Weg an die Börse gehen. Dies wäre dann das erste Mal, dass ein staatliches chinesisches Nachrichtenportal einen Börsengang hinter sich bringt. Ein Viertel aller Anteile sollen nach bisherigen Meldungen in den Handel gebracht werden. Das wären insgesamt immerhin 69,1 Millionen Aktien. Die Emission soll umgerechnet etwa 65 Millionen Euro in die Kasse bringen. Das eigentlich spannende an der Mitteilung der Zeitung ist wohl darin zu sehen, dass davon auszugehen ist, dass im Fall der Fälle später vielleicht bis zu zehn andere Medien in Staatsbesitz nachziehen könnten, um ihrerseits durch den Gang an die Börse Geld zu verdienen. Im Falle der besagten Zeitung sollen die frischen Mittel dazu genutzt werden, weitere Redakteure einzustellen und die virtuellen Angebote (nicht zuletzt mit Blick auf die potentiellen Nutzer mobiler Lösungen für Handys und Smartphones) weiter zu verbessern, um konkurrenzfähig zu bleiben im Wettbewerb mit den privaten Zeitungen. </p>
<p>Zu sagen ist zur Renmin Ribao allerdings, dass nicht der Staat direkt der Eigentümer der Zeitung ist. Vielmehr sind es drei der großen vom Staat kontrollierten Mobilfunkkonzerne, die die Mehrheit an der Zeitung halten. Die Zeitung selbst gesteht, dass dieser Schritt schon deshalb nötig ist, weil man im Online-Segment schon heute deutlich hinter privaten Medien wie Sohu und Sina zurückbleibt. Teilweise bringt es die Konkurrenz auf zehnmal mehr Besucher pro Tag als die Online-Ausgabe der Volkszeitung. Viele Besucher in spe bezeichnen den Auftritt als überholt und altbacken. </p>
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		<title>China und USA im asiatisch-pazifischen Militär-Zwist</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist und bleibend spannend, wenn man sich die Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und den USA anschaut. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Spannungen gegeben, deren Existenz so manchem politischen Beobachter Sorgen macht. Zuletzt waren es Strafzölle auf beiden Seiten, die zu Spannungen gesorgt hatten. Dann waren es die angekündigten Sanktionen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist und bleibend spannend, wenn man sich die Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und den USA anschaut. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Spannungen gegeben, deren Existenz so manchem politischen Beobachter Sorgen macht. Zuletzt waren es Strafzölle auf beiden Seiten, die zu Spannungen gesorgt hatten. Dann waren es die angekündigten Sanktionen der USA gegen verschiedene Staaten wie dem Iran und anderen Ländern im Nahen Osten, die bei Chinas Regierung auf Kritik gestoßen waren. </p>
<p>Nun jedoch gibt es noch ein neues Thema, das uns in den Medien wohl noch eine ganze Weile begleiten wird. Die Regierung in Peking zeigt sich ausgesprochen unzufrieden bezüglich der neuen Marschrichtung bei der militärischen Strategie der Vereinigten Staaten. In Zukunft will Washington den Schwerpunkt der eigenen Militärstrategie vor allem im asiatisch-pazifischen Raum setzen. Dass die USA nun stärker als bisher Präsenz in der Region Asien und Pazifik an den Tag legen möchte, begründet die US-Regierung in einem aktuell veröffentlichten Dokument wiederum mit Chinas stärkerem Engagement. Chinas stärkere militärische Bestrebungen und die wachsende Rolle des Landes stoßen in den USA also nicht gerade auf Gegenliebe. </p>
<p>In Peking jedoch will man von solchen Vorwürfen nichts hören. Tatsächliche Gründe für die Kritik aus den USA gebe es nicht, heißt es beim chinesischen Außenministerium. Genau genommen sei man lediglich bemüht, in der Region daran mitzuwirken, dass dauerhaft für Stabilität und Frieden wie auch mehr Wohlstand gesorgt sei. Chinas Regierung hoffe, dass die USA ihrerseits bereit seien, einen eigenen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele zu leisten und stärker auf Konstruktivität zu setzen. Eine Bedrohung für die Länder in der Region sei die Entwicklung von Chinas Militär eben genau nicht. </p>
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		<title>Videoportale und TV im Web zunehmend Konkurrenz für Staatsmedien</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer in China den Titel des Quotenkönigs im TV trägt, kann sich auf diese Auszeichnung durchaus einiges einbilden. Denn die echten Straßenfeger bringen es auf Einschaltquoten in deutlich dreistelliger Millionenhöhe. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung der Volksrepublik ständig wächst. Doch obwohl das TV für viele Chinesen die beliebteste Freizeitbeschäftigung ist, sorgt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in China den Titel des Quotenkönigs im TV trägt, kann sich auf diese Auszeichnung durchaus einiges einbilden. Denn die echten Straßenfeger bringen es auf Einschaltquoten in deutlich dreistelliger Millionenhöhe. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung der Volksrepublik ständig wächst. Doch obwohl das TV für viele Chinesen die beliebteste Freizeitbeschäftigung ist, sorgt das Internet auch in China für eine Revolution. Immer mehr Bürger schauen lieber Videos im WWW statt sich dem Fernsehprogramm zu widmen. Der Markt wächst rasant weiter, was natürlich mit einem enormen Umsatz einhergeht. Dieser Trend führt nun inzwischen sogar zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Betreibern von Video-Seiten im Web. </p>
<p>Fast 450 Millionen potentielle Zuschauer gibt es in China. Damit ist das Geschäft mehr als lukrativ. Vor allem mit Werbung versuchen immer neue Anbieter das große Geld zu machen. Und das klappt in vielen Fällen auch mehr als gut. Die begehrteste Zielgruppe sind die jungen User, die gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind und gerne bereit sind, ordentliche Teile ihres Einkommens für den Online-Konsum auszugeben. Für das Staatsfernsehen könnte in einigen Jahren im Grunde eine Ära zu Ende gehen, sollten die staatlichen Medien den Trend weiterhin verschlafen. Und die Gefahr besteht durchaus, denn der virtuelle Markt boomt. Billige Kopien der bekannten Video-Portale wie YouTube sind die Webseiten längst nicht mehr. </p>
<p>Im chinesischen Internet gibt es mittlerweile Angebote, die normalen TV-Sendern in nichts nachstehen.  Vielfach setzen die Sender-Betreiber auf Sendungs-Importe aus den internationalen Ausland, oder sie produzieren gleich selbst Sendungen mit verschiedensten Inhalten. Dass die Regierung bestehende normale Sender im Rahmen einer neuen Aktion wieder auf die Spur des Sozialismus bringen will und den Rundfunk säubern will, könnte den Internet-Anbietern dabei am Ende sogar noch viele neue Kunden einbringen. Denn von der bereits laufenden Säuberung bei den lokalen Sendern sind vor allem die beliebten Talentshows, Dating-Formate und Reality-Sendungen betroffen. </p>
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		<title>Produktionsvorteile für ausländische Unternehmen am Standort China schwinden allmählich</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Vergangenheit haben sich immer mehr Unternehmen aus dem Westen dazu entschlossen, ihre Produktion wenigstens teilweise nach China zu verlegen. Und das Vorgehen war durchaus berechtigt. Denn die niedrigen Gehälter und Produktionskosten allgemein in der Volksrepublik waren ein wichtiger Schritt für Firmen verschiedenster Branchen, um die laufenden Kosten teils drastisch zu senken. Dies wiederum schaffte eine bessere Ausgangsposition im stärker werdenden internationalen Wettbewerb. Doch Unternehmensberatungen wie Roland Berger weisen dieser Tage darauf hin, dass sich die Lage in China inzwischen doch ebenfalls recht deutlich geändert hat. </p>
<p>Die Entwicklung Chinas hin zu einer eigenständigen Wirtschaftsnation hat erhebliche Spuren hinterlassen. Wer derzeit in China Waren fertigen lässt, sollte nach Einschätzungen des Experten Thomas Wendt der besagten Beratungsfirma Roland Berger spätestens langfristig nach Alternativen suchen. Denn die Zeiten von Niedriglöhnen in der Volksrepublik scheinen bald vorbei zu sein. Schon jetzt gibt es spürbare Kostensteigerungen, die das erhoffte Sparpotenzial merklich schmelzen lassen. Dies wirkt sich entsprechend deutlich auf die gewünschten Wettbewerbsvorteile der Unternehmen aus, die im Reich der Mitte produzieren lassen. Auch der allgemeine demografische Wandel in China führt zusehends zu einem Anstieg der Gehälter. </p>
<p>Höhere Kosten für den Tranport und den Export und die steigende Inflationsrate leisten ihren Beitrag zu der Entwicklung. Von bis zu 75 Prozent höheren Preisen für die Produktion sprechen die Analysten für die Zeit bis zum Jahr 2015 in etlichen Wirtschaftsbereichen. Schon heute orientieren sich viele Firmen in andere Staaten in den Grenzgebieten zu China, um neue Potenziale abzuschöpfen, wie die Studie des Unternehmens erkennen lässt. Sollte China wie vorhergesagt bis 2025 zur nur Nummer 2 der internationalen Wirtschaftsmächte aufsteigen, wäre es endgültig mit den wirtschaftlichen Vorzügen vorbei. Insbesondere den Mittelstand aus dem Ausland würden die Entwicklungen wohl massiv betreffen. </p>
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