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	<title>China Blog</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>Frauen für China ins Weltall</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum heutigen Tage zeigt sich man in China bei vielen Gelegenheiten doch eher traditionell, daran konnte auch die zunehmend westliche Orientierung (wenigstens in rein ökonomischer Hinsicht) nur sehr bedingt etwas ändern. Doch ganz allmählich ergeben sich in vielen verschiedenen Bereichen Veränderungen. So können Frauen in der Volksrepublik verstärkt die Hoffnung hegen, beruflich bis in hohe Führungsetagen vorzurücken. Mit am deutlichsten sind die neuen Gegebenheiten etwa im Bereich der modernen Raumfahrt. </p>
<p>Bisher war es undenkbar, dass Frauen unter den Taikonauten vertreten sein würden. Doch an diesem altbackenen Gedankengut will man in Zukunft nicht länger festhalten. So werden bei den kommenden Ausflügen ins All von den sieben Mitreisenden immerhin zwei Frauen vertreten sein, so die aktuellen Meldungen der Agentur Xinhua. Um welche Taikonautinnen es bei den beiden Damen handelt, ist derzeit nicht bekannt. Aber letztlich auch nicht unbedingt von Bedeutung, denn die Nachrichten an sich sind schon erfreulich genug für aktive Feministinnen im Reich der Mitte. </p>
<p>Bekannt gegeben wurden die Neuigkeiten vom ehemaligen Vizechef des chinesischen Programms für bemannte Raumfahrt im Umfeld  des Pekinger Volkskongresses. Einzige Hintergrundinformation zur weiblichen Besetzung: Es sollen zwei Mitarbeiterinnen – genauer Pilotinnen – der chinesischen Luftwaffe sein. Bonmot am Rande: Die Taikonautinnen sollen vor ihrem Weltraumausflug verheiratet sein, weil man verheirateten Frauen größere körperliche und psychische Reife zuspricht. </p>
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		<title>Dalai Lama mit Vorwürfen gegen China</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Zeit lang hatte man wenigstens den Eindruck, die Probleme zwischen China und Tibet könnten, wenn schon nicht bereinigt und geklärt, wenigstens ansatzweise zur Ruhe kommen. Doch in den vergangenen Wochen hatte es sowohl von chinesischer Seite als auch vom Dalai Lama immer wieder neue Vorwürfe in Richtung der anderen Konfliktpartei gegeben. Nun ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zeit lang hatte man wenigstens den Eindruck, die Probleme zwischen China und Tibet könnten, wenn schon nicht bereinigt und geklärt, wenigstens ansatzweise zur Ruhe kommen. Doch in den vergangenen Wochen hatte es sowohl von chinesischer Seite als auch vom Dalai Lama immer wieder neue Vorwürfe in Richtung der anderen Konfliktpartei gegeben. Nun ist es einmal mehr letzt genannter Dalai Lama, der im Rahmen einer Rede zum 51. Jahrestags des (gescheiterten) Aufstandes seines Landes gegen die chinesischen Invasoren erneut harsche Kritik gegen China äußert. </p>
<p>Die Behörden in Peking, so der im Exil lebende Dalai Lama, bemühe sich massiv, den Buddhismus in seiner Heimat zu vernichten. Zu diesem Zwecke unterdrücke China Nonnen und Mönche in Tibet. Bis heute habe sich nichts an der Unterdrücker-Herrschaft Chinas auf dem tibetischen Gebiet verändert. Die gläubigen Buddhisten müssten in vielen Regionen mehr denn je Angst haben, ihren Glauben aktiv zu leben. So lebten die Menschen in den Klostern vielfach wie im Gefängnis, so die Worte des Dalai Lama. </p>
<p>Auch das Studieren werde den Menschen in Tibet durch die chinesischen Behörden so schwer wie möglich gemacht. Mit dem Ergebnis, dass viele Kloster mittlerweile weniger eine Stätte des gelebten Buddhismus denn eine Art Museum seien. Eine Antwort auf die Vorwürfe wird aus China gewohnt wohl nicht sonderlich lange auf sich warten lassen. </p>
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		<title>Gammelfleisch aus China in Deutschland gefunden</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Skandale hierzulande bezüglich abgelaufener oder allgemein minderwertiger Fleischprodukte waren so gravierend, dass die Kontrollen dementsprechend umfangreich ausfallen. So sollen zukünftig vergleichbare Gefährdungen für die Verbraucher verhindert. Mit Erfolg, wie ein aktuelles Beispiel zeigt, bei dem eine Geflügel-Lieferung aus China vom Zoll konfisziert wurde. Rund 45 Tonnen Fleisch wurden von den Zöllnern in Waltershof beschlagnahmt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Skandale hierzulande bezüglich abgelaufener oder allgemein minderwertiger Fleischprodukte waren so gravierend, dass die Kontrollen dementsprechend umfangreich ausfallen. So sollen zukünftig vergleichbare Gefährdungen für die Verbraucher verhindert. Mit Erfolg, wie ein aktuelles Beispiel zeigt, bei dem eine Geflügel-Lieferung aus China vom Zoll konfisziert wurde. Rund 45 Tonnen Fleisch wurden von den Zöllnern in Waltershof beschlagnahmt, um den Verkauf und somit den Verzehr in Deutschland zu verhindern. </p>
<p>Bei der besagten Lieferung aus China handelt es sich um einen besonders gravierenden Verstoß gegen die geltenden Einfuhrbestimmungen. So lagen die transportierten Enten (zu denen auch Innereien mit gesendet wurden in den Containern) zum Teil sogar ohne jedwede Verpackung und Kennzeichnung. So war es für den Zoll ein Leichtes, die Ware zu entdecken, bei der mitunter schon der so genannte Frostbrand attestiert werden konnte.  Nun prüfen die Behörden vor Ort, ob das Geflügel noch essbar gewesen wäre. Um ein Versehen handelt es sich beim Vergehen jedenfalls nicht, denn die Enten waren gezielt hinter anderen Waren in zwei Containern versteckt worden, um sie am Zoll vorbei zu schaffen. </p>
<p>Die Ironie an dieser Geschichte: Eigentlich hatten die Zollmitarbeiter hinter den Brot- und Sojabohnen aus China Schmuggelware in Form nicht verzollter Zigaretten vermutet. In Deutschland sollte das Geflügel aber ohnehin nicht verweilen, gedacht war die Lieferung für einen Abnehmer in Ungarn. Mutmaßlich könnten China-Restaurants im berühmten Budapester Chinesenviertel die Adressaten der Lieferung sein. </p>
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		<title>Einigung zwischen China und Google in Sicht</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen hatte sich die Auseinandersetzung zwischen dem Internetriesen Google aus den USA und der Regierung Chinas zunehmend zugespitzt. Viele Experten hatten bereits von einem Präzedenzfall gesprochen, weil es erstmalig ein Unternehmen mit einem Land aufzunehmen wagte. Nun versucht man scheinbar wieder, die Wogen zu glätten, bevor der Disput tatsächlich aus dem Ruder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen hatte sich die Auseinandersetzung zwischen dem Internetriesen Google aus den USA und der Regierung Chinas zunehmend zugespitzt. Viele Experten hatten bereits von einem Präzedenzfall gesprochen, weil es erstmalig ein Unternehmen mit einem Land aufzunehmen wagte. Nun versucht man scheinbar wieder, die Wogen zu glätten, bevor der Disput tatsächlich aus dem Ruder läuft und Google seine Androhung eines Rückzugs aus dem chinesischen Internet wahrmachen sollte. China selbst – so IT-Minister Li Yizhong in einer öffentlichen Erklärung zum Problem – will sich um eine angemessene Lösung mit dem Suchmaschinenbetreiber Google bemühen. </p>
<p>Interesse an einer fortgesetzten Debatte habe man nicht, heißt es in der Erklärung. Noch immer stehen die Hacker-Angriffe auf das Google-System im Mittelpunkt der Streitigkeiten. Inzwischen mischte sich auch ein Sicherexperte des Unternehmens McAfee ein, der von Beweisen dafür spricht, dass beim unbefugten Zugriff auf das System sogar Quelltext entwendet worden sei. Nun will sich die Regierung womöglich doch stärker als bisher für die Aufklärung der Aktionen einsetzen, um Google am Ende vielleicht doch in China zu halten. </p>
<p>Unklar ist indes, ob die Regierung bezüglich der Auflagen zur Zensur von Suchangeboten in den Suchmaschinen die Bereitschaft zur Einlenkung mitbringt. Wahrscheinlich ist dies nicht. Doch genau dies stellt inzwischen ein großes Problem dar, seit Google zum Jahresbeginn mitteilte, die Zensurbestimmungen in Chinas Web nicht mehr berücksichtigen zu wollen. Doch einerseits hat man diese Ankündigung bisher nicht wahr gemacht. Und andererseits ist immerhin schon einmal die Gesprächsbereitschaft der Regierung zu erkennen.</p>
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		<title>China bald im Kreise der großen Weinnationen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, bis das Reich der Mitte irgendwann einmal zu den weltweit bekannten Nationen gehört, in denen der Weinkonsum als eine Art Kultur verstanden wird, mögen noch etliche Jahre ins Land ziehen. Dennoch hat es die Volksrepublik still und heimlich mittlerweile in die Top Ten der Länder mit dem größtem Weinverkehr geschafft. Genauer gesagt belegt China bereits den achten Platz. Und die Zukunft für Hersteller, die ihren Wein nach China exportieren scheint rosig, denn bis 2013 soll das Gesamtvolumen der in China getrunkenen Flaschen Wein auf 1,26 Milliarden ansteigen. </p>
<p>Dies entspräche im besagten Zeitraum einem Plus von 30 Prozent. Es wird deutlich, welches Potenzial China also auch in diesem Bereich bietet. Schon jetzt liegt das Wachstum des Weinmarktes in Ballungszentren wie Hongkong sogar über diesem prozentualen Wachstum. Die Prognosen zum Weinkonsum in China basieren auf einer Studie, die im Rahmen der größten Weinmesse weltweit, der Vinexpo, in – wie könnte es anders sein – Bordeaux – präsentiert wurde. </p>
<p>Eine ernst zunehmende Konkurrenz für die Weinnation Frankreich stellt China aber zumindest im jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch nicht dar. Während auf jeden Chinesen pro Jahr etwa 3,6 Liter kommen, liegt der Wert in Frankreich bei gut 50 Litern jährlich. Angesichts der Einwohnerzahl Chinas wird sich dieses Verhältnis aber wohl kaum in absehbarer Zeit deutlich verändern.</p>
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		<title>Chinas wirtschaftlicher Profit aus der Arktis-Schmelze</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Umweltschützer in aller Welt sorgen sich zunehmend um die Entwicklungen in den Polregionen, in denen verstärkt eine Eisschmelze dazu führt, dass natürliche Lebensräume vieler ohnehin bereits bedrohter Tierarten zurückgehen. Schon in einigen Jahrzehnten – so die Prognosen pessimistischer Wissenschaftler – könnte die Arktis bereits vollkommen frei von Eis sein. Und genau auf diese mögliche Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umweltschützer in aller Welt sorgen sich zunehmend um die Entwicklungen in den Polregionen, in denen verstärkt eine Eisschmelze dazu führt, dass natürliche Lebensräume vieler ohnehin bereits bedrohter Tierarten zurückgehen. Schon in einigen Jahrzehnten – so die Prognosen pessimistischer Wissenschaftler – könnte die Arktis bereits vollkommen frei von Eis sein. Und genau auf diese mögliche Entwicklung will man in China vorbereitet sein. Denn ganz allgemein betrachtet ergeben sich nicht nur Nachteile aus dieser Veränderung. </p>
<p>Für die Volksrepublik etwa könnten sich die Handelswege zu einigen Partnern im Export wie im Import deutlich verkürzen. Neben den Märkten in Europa ließe sich auch ganz Nordamerika auf dem Seeweg deutlich schneller erreichen, was zwangsläufig auch zu geringeren Transportkosten führen würde. Allein die Strecke zwischen Hamburg und Shanghai würde auf diesem Wege um weit mehr als 6000 Kilometer verkürzt. Bisher fahren die Containerschiffe durch den Suez-Kanal. </p>
<p>Die Strecke ist mit 20.000 Kilometern Länge nicht nur sehr lang, sondern zudem wegen der stärker werdenden Piraterie im Indischen Ozean extrem gefährlich geworden in den vergangenen Jahren. Rein kommerziell betrachtet ist die globale Erwärmung also nicht für jeden nur nachteilig. Ein Bericht des bekannten Friedensforschungsinstitutes Sipri etwa lässt erkennen, dass China schon jetzt an der Entwicklung eines neuen Eisbrechers arbeitet, außerdem ist China im so genannten Arktischen Rat zuletzt immer aktiver geworden. </p>
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		<title>Liao Yiwu darf nicht zur Lit Cologne</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon im vergangenen Herbst sorgten die Ausreisebestimmungen für den chinesischen Autor Liao Yiwu für internationale Debatten, in deren Mittelpunkt einmal mehr die Redefreiheit für Journalisten und Künstler stand. Damals hatte die Regierung in Peking dafür gesorgt, dass der bekannte Schriftsteller nicht auf Buchmesse in Frankfurt reisen konnte, obwohl die Volksrepublik die Rolle des Ehrengastes eingenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon im vergangenen Herbst sorgten die Ausreisebestimmungen für den chinesischen Autor Liao Yiwu für internationale Debatten, in deren Mittelpunkt einmal mehr die Redefreiheit für Journalisten und Künstler stand. Damals hatte die Regierung in Peking dafür gesorgt, dass der bekannte Schriftsteller nicht auf Buchmesse in Frankfurt reisen konnte, obwohl die Volksrepublik die Rolle des Ehrengastes eingenommen hatte im vergangenen Jahr. Nun geht es um das international angesehene Literaturfestival lit.Cologne in Köln. </p>
<p>Auch in diesem Fall verhinderte die politische Führung, dass Liao Yiwu seinen geplanten Flieger nach Deutschland nehmen konnte. Dabei war es denkbar knapp, die Polizei holte den Autor kurz vor dem Abflug aus der Maschine, als er gerade aus Chengdu im Südwesten des Landes in Richtung Köln abheben wollte. Dabei lag für den umstrittenen Reisenden bereits ein deutsches Visum vor. Für die Regierung indes ist dies scheinbar nicht weiter interessant, um die eigenen Entscheidungen zu überdenken. Schon zu Beginn des Februars hatte Liao Yiwu selbst in einem Brief an die deutsche Bundeskanzlerin darum gebeten, dass Angela Merkel persönlich sich für die Erlaubnis zur Ausreise aus China einsetze. </p>
<p>Doch alle Bemühungen haben nach dem jetzigen Stand der Dinge nichts gebracht, auch diese Veranstaltung wird wohl ohne den Autor des unter dem deutschen Titel erschienenen Buches „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten“ stattfinden müssen. Für Menschenrechtsorganisationen beweist die Vorgehensweise einmal mehr, wie China nach wie vor mit Bürgern umgeht, die offen auf Missstände in der Gesellschaft hinweisen. </p>
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		<title>Verkauft GM Hummer doch noch ins Reich der Mitte?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der schlechte Witz gleich zu Beginn: Das wäre ja der Hammer, wenn sich die aktuellen Meldungen am Ende doch noch bestätigen. Denn nachdem es zuletzt hieß, der US-Autohersteller General Motors würde den Hammer, nein, den Hummer als Geländewagen doch endgültig vom internationalen Markt nehmen, scheint ein Verkauf der renommierten Marke in die Volksrepublik China auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der schlechte Witz gleich zu Beginn: Das wäre ja der Hammer, wenn sich die aktuellen Meldungen am Ende doch noch bestätigen. Denn nachdem es zuletzt hieß, der US-Autohersteller General Motors würde den Hammer, nein, den Hummer als Geländewagen doch endgültig vom internationalen Markt nehmen, scheint ein Verkauf der renommierten Marke in die Volksrepublik China auf einmal wohl doch wieder denkbar. Zunächst hatten sich die Behörden im Reich der Mitte gegen das Fahrzeug auf Chinas Straßen geäußert, denn um das Klima in den Großstädten steht es ohnehin nicht gerade gut, da fehlt nicht ausgerechnet noch der überdimensionierte Spritfresser aus dem Portfolio des Herstellers GM. </p>
<p>Vielmehr will man auf mittelfristige Sicht am liebsten verstärkt auf Ökofahrzeuge setzen, statt noch mehr Benziner auf den Straßen zu sehen. Deshalb war auch der Verkauf der Marke Hummer an einen chinesischen Interessenten gescheitert. Laut GM jedoch besteht derzeit noch immer Hoffnung, dass die Marke nicht untergeht.  Angeblich soll es weitere Interessenten aus China geben, die sich eine Übernahme vorstellen könnten. Die ersten Verhandlungen mit den interessierten Konzernen seien dies nicht. Nur hatten die betreffenden Unternehmen ihre Angebote zurückgezogen, nachdem General Motors bekannt gegeben hatte, man wolle die Marke an den Konzern Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co verkaufen. </p>
<p>Möglich sei nun, dass Hummer nicht als Ganzes nach China verkauft wird. So soll ein Bieter nur an einem Teilkauf interessiert sein, zwei andere Unternehmen möchten scheinbar die Marke selbst erstehen. Nun ist es also einmal mehr an den Behörden der Volksrepublik, die nötigen Wege frei zu machen oder endgültig für ein Ende der Verhandlungen zu sorgen. </p>
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