Chinesische Küche


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Die chinesische Küche im eigentlichen Sinne existiert nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um einen geprägten Begriff und nicht um eine einheitliche Kochtradition. Die chinesische Küche lässt sich mehrfach unterteilen, entweder in vier Regionalküchen, wie den Westen mit unter anderem Sichuan und Hunan, den Norden mit Peking, Henan und Shandong, den Osten mit Shangai, Jiangsu und Taiwan und den Süden mit Guangdong und Hong Kong. Oder aber durch die Einteilung in spezielle Küchen. Diese sind Tanjia-Gerichte, welche süß-salzig und mit vielen Meeresfrüchten zubereitet werden, die Formelle Bankett-Küche mit Delikatessen der mandschurischen und chinesischen Küche, die Fangshan Palastküche welche aus dem ehemaligen Kaiserhauses der Qing-Dynastie überliefert ist, Konfuzianische Gerichte, die chinesisch-vegetarische Küche und die chinesische Gesundheitsküche. Desweiteren unterscheidet man nach den Bestandteilen in rotes und weißes Kochen, was aber meist nur durch Zugabe von Sojasauce variiert.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch so genannte Fusionsküchen, wie etwa die Nyonya-Küche. Beheimatet ist sie in Malaysia und Singapur und verbindet chinesische Küche mit malaiischen Spezialitäten und Traditionen. Zusammen haben alle eine Gemeinsamkeit, das Fehlen von Milchprodukten. Einige zentralasiatische Volksgruppen verwenden Produkte aus Stuten- oder Yakmilch. Dies hängt vor allem mit der unter Asiaten weit verbreitete Laktoseintoleranz zusammen.

Zu den wichtigsten Zutaten in der traditionellen chinesischen Küche gehören Tofu, Sojasauce, Reiswein und grüner Tee, welche aus China nach Japan und anderen asiatische Länder gebracht wurden. Daneben spielen natürlich Reis und andere Getreidesorten je nach Region eine wichtige Rolle. Das Fleisch kommt von Schweinen, Hühnern, Enten und Gänsen, aber auch Lamm- und Schafsfleisch erfreuen sich immer mehr an Beliebtheit. Fisch und diverse Meeresfrüchte sind ebenfalls populär und in vielen chinesischen Gerichten vertreten. In einigen Regionen findet man auch Insekten, Schlangen und Hundefleisch auf der Speisekarte. Frisches und kurz gebratenes Gemüse, wie Lauch, Chinakohl und Bambussprossen ist bei den Chinesen selbstverständlich. Typische Gewürze sind Ingwer, Frühlingszwiebeln, Salz, Essig und Sojasauce, daneben auch reichlich verwendeter Chilli und verschiedene Pfeffersorten. Je nach Regionen, wird das ein oder andere mehr verwendet.

Einen wichtigen Bestandteil beim Kochen bilden die fünf Elemente, Holz-sauer, Feuer-bitter, Erde-süß, Metall-scharf und Wasser-salzig. So serviert man salzige vor süßen Speisen, schwere Gerichte vor den Leichten und noch vieles mehr. Auch sehr kalte Speisen sollten nach dieser Vorstellung eher gemieden werden, da sie dem Körper Energie rauben.