Spricht man von der chinesischen Kalligrafie, meint man eine alte und traditionelle Kunst der chinesischen Sprache / Schriftzeichen, die sich der chinesischen Malerei ähnelt. In Pinyin heißt “chinesische Kalligraphie” shufa. Als Werkzeuge für die chinesischen Kalligrafie nimmt man die vier Schätze des Gelehrtenzimmers (wenfangsibao): Pinsel, Stangentusche, Reibstein und Papier.
Kalligrafie Grundlagen:
Acht Grundstriche:
Als Grundlage der chinesischen Kalligrafie werden die acht Prinzipien des Schriftzeichens 永 (Ewigkeit, ewig) hergenommen. Das Zeichen 永 beinhaltet die acht wichtigsten Grundstriche der chinesischen Kalligrafie:
Strich 1: Schere der Krabbe
Strich 2: Abheben
Strich 3: der Tigerzahn
Strich 4: das Horn des Rhinozerus
Strich 5: kurze Schrägstrich
Strich 6: das Picken des Vogels
Strich 7: vorwärts drücken
Strich 8: die Welle oder das goldene Messer
Kalligrafie-Stile:
Ebenfalls gibt es mehrere Stile in der chinesischen Kalligraphie, Beispiele wären:
Cao-Stil - Dong QiChang
Zhuan-Stil – Qin Zhao
…
Während in der Vergangenheit die chinesische Kalligraphie von den meisten Chinesen ausgeübt wurden, ist diese schöne Kunst heute leider nicht mehr so populär.
Bücher zur chinesischen Kalligrafie:
| Ebenfalls ein empfehlenswertes Buch ist “Chinesische Kalligraphie. Mit Anleitungen und Vorlagen”. Dieses zeigt die Entstehung eines Pinselstrichs sowie wichtige Grundlagen zum Kalligrafieren. | ![]() |
Das Lernen der chinesischen Kalligrafie ist zeitaufwendig, allein für die Grundlagen könnte man mehrere Jahren brauchen. Um ein guter Kalligraf zu sein, reichen allein mehr Zeit noch nicht aus, es ist ebenfalls eine Frage des Talents.
Berühmte Kalligrafen:
Der berühmteste chinesische Kalligraf war Wang Xizhi. Er lebte von 307 n. Chris. bis 365 n. Chris. in der heutigen Shangdong. Auch sein Sohn Wang Xianzhi (344-388) war ein ausgezeichneter chinesischer Kalligraf.

