Ein-Kind-Politik – Überbevölkerung


1. China: Bevölkerung – Überbevölkerungsproblem
2. Völker Chinas – ethnische Minderheiten
3. China: Bevölkerungsdichte
4. Ein-Kind-Politik – Lösung für die Überbevölkerung?
5. Ein-Kind-Politik – gesellschaftliche Probleme, Kritik

Um das Überbevölkerungsproblem einzudämpfen, entwarf die chinesische Regierung Ende 1979 die Ein-Kind-Politik. Diese Regelung schreibt vor, dass jede Familie nur ein Kind haben darf. Hält man nicht daran, droht ihm eine Geldstrafe (erhöhte Steuerquote).

Bisher zeigte die Ein-Kind-Politik nur in den Städten Erfolg. Auf dem Land können aufgrund administrativen Problemen die Ein-Kind-Politik bis heute nicht richtig umgesetzt werden.

Regeln der Ein-Kind-Politik:
- Heiratsalter für Frauen: 20
- Heiratsalter für Männer auf dem Land: 21
- Heiratsalter für Männer in der Stadt: 22
- Amtliche Heiratserlaubnis
- Kenntnisse über die Maßnahmen der Empfängnisverhütung (betrifft nur den Frauen)
- Wer ein Kind haben will, muss vorher beantragen.

Ausnahmen der Ein-Kind-Politik:
- Auf dem Land darf jede Familien zwei Kinder haben, wenn das erste Kind ein Mädchen ist.
- Wenn das erste Kind behindert ist, darf man ein zweites Kind haben.
- Nationale Minderheiten sind von diesen Regelungen nicht betroffen.

Die Ein-Kind-Politik bringt aber auch neue soziale Probleme mit sich: Ein-Kind-Politik – gesellschaftliche Probleme, Kritik