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	<title>China Blog &#187; Umwelt</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>China will in Sachen Klimawandel kein reiches Land sein</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 12:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der UN-Klimakonferenz im schönen Durban zeigt sich seit einigen Tagen nun wieder einmal eindrucksvoll, wie schwierig es sich für die internationale Gemeinschaft gestalten kann, einen gemeinsamen Lösungsansatz für das so genannte Kyoto-Protokoll zu finden, um in Zukunft beim Thema Umweltschutz an einem Strang zu ziehen. Wie die anderen Staaten spricht sich die Volksrepublik China ihrerseits für höhere Auflagen aus beim Klimaschutzabkommen. Die Bedingungen sollten verschärft werden – darin ist man sich weitgehend einig. Komplizierter wird es aber bei der Frage, wer den größten Beitrag erbringen sollte. Für China steht fest, dass vor allem die reichen Staaten der Welt mehr zum Wohle der Umwelt tun sollten. </p>
<p>Das Problem: Trotz des enormen Aufschwungs der chinesischen Wirtschaft in den vergangenen Jahren zählt sich das Land selbst nicht zu den reichen Ländern, für die neuen Auflagen möglicherweise gelten soll. Das sieht man in anderen Ländern wie nicht anders zu erwarten war dann doch ein wenig anders. Dabei steht fest, dass China zu den großen Umweltsündern gehört. Die reichen Staaten sollen in Zukunft noch stärker als bisher dafür Sorge tragen, dass die selbst verursachten CO2-Emissionen sinken.  Auch die armen Länder sollen mitarbeiten, zu diesem Zweck aber Hilfszahlungen in Milliardenhöhe erhalten. Sowohl auf kurze wie mittlere Sicht. </p>
<p>China bezeichnet sich in den aktuellen Forderungen weiterhin als eines der so genannten Entwicklungsländer, was zur Folge hat, dass man nicht an die Klimabeschlüsse gebunden wäre. gebunden zu sein. Bereits seit rund einer Woche Tagen die Experten in Südafrika, um bis zum Freitag dieser Woche neue Ergebnisse zum Klimawandel zu finden. Angestrebt wird ein Klimaschutzabkommen, an das eben nicht nur wohlhabende Ländern, sondern auch Staaten mit besonders hohen Emissionswerten gelten soll. Neben China beträfe das neue Modell auch Brasilien oder Indien. Noch herrscht bei den Teilnehmern und dem Klimasekretariats der Vereinten Nationen Hoffnung vor, dass man sinnvolle Beschlüsse ausarbeiten wird. </p>
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		<title>Chinas Position vor dem Klimagipfel &#8211; der Westen in der Pflicht</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 13:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wirtschaftliche Aufschwung Chinas, so könnte man fast sagen, hat für einige Staaten nicht nur negative Auswirkungen gehabt. Denn der Fortschritt hat die Volksrepublik in gewisser Weise in anderen Bereichen als der Wirtschaft auch an die internationale Spitze gebracht. Gemeint ist damit etwa der Ausstoß von Treibhausgasen. Hier steht China inzwischen die traurige Position des Weltmeisters zu – kein anderes Land der Welt produziert so viele Umweltgifte wie das Reich der Mitte. Nun finden im südafrikanischen Durban einmal mehr Klimaverhandlungen statt, im Rahmen derer die internationale Gemeinschaft erneut überlegt, wie man die Umweltbelastungen zügig und vor allem dauerhaft senken kann. Die Position Chinas, die von der Delegation vor Ort vertreten wird, ist dabei dieselbe wie in den vergangenen Jahren: </p>
<p>Man selbst will lediglich auf freiwilliger Basis aktiv werden, von festen Vereinbarungen und Richtlinien will man in Peking nichts wissen. Zumal man auch weiterhin daran die Meinung vertritt, dass es vor allem die Industrieländer im Westen sind, die für den Großteil der Treibhausgasmenge verantwortlich sind. Damit ist die Basis für wirklich effektive Gespräche eher nicht gegeben. Xie Zhenhua, Chinas Chefunterhändler, stellte schon vor seinem Aufbruch aus China klar, was man von den Industriestaaten erwartet, die das so genannte Kyoto-Protokoll unterzeichnet haben: Sie müssten sich bis zum Jahr 2020 nun entsprechend an die Vereinbarungen zur Senkung der Emissionen halten. Doch auch die Industriestaaten, die das nicht Protokoll nicht unterschrieben haben, sollen sich nach Auffassung Chinas an die Vorgaben halten, wenn die so genannten Entwicklungsländer zum einen in technischen und finanziellen Angelegenheiten unterstützt werden müssten und einzig freiwillig Maßnahmen in Angriff nehmen sollten. </p>
<p>Eine gemeinsame Verantwortung sieht Chinas Regierung also durchaus, doch soll die Verantwortung unterschiedlich gewichtet werden. Dabei gibt China unumwunden zu, dass man im Vergleich mit anderen Staaten der größter Verursacher von CO2-Emissionen ist. Dies liegt aber daran, dass das Land in puncto Industrialisierung noch einiges vor sich habe, so die Aussagen Xies. Einige Jahre werden die Belastungen also wohl noch weiter steigen, wenngleich China schon jetzt nach eigener Einschätzung reichlich Anstrengungen in Sinne des Klimaschutzes unternimmt. Ausgerechnet das umfangreichere Engagement im Bereich der Kernenergie wertet man in Peking als wichtigen Schritt. Spätestens 2015 sollen auch die erneuerbaren Energien einen Anteil von elf Prozent an der Gesamtenergie einnehmen.</p>
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		<title>Forscher bestätigen: Chinas Gletscher schmelzen immer schneller</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 13:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei allen wirtschaftlichen Erfolgen, die China als aufstrebende Wirtschaftsmacht seit einigen Jahren bereits verbuchen kann und damit Staaten wie den USA vormacht, wie Wirtschaft auch funktionieren kann, darf aber nicht vergessen eines werden: Auch die Volksrepublik China hat ihre Probleme. Und damit ist nicht nur die Debatte zum die Menschenrechtslage vor Ort gemeint. Auch in puncto Umwelt hat China in den kommenden Jahren wie der Rest der Welt mit Komplikationen zu rechnen. Aktuell etwa berichten chinesische Forscher der renommierten Chinesischen Akademie der Wissenschaften von den Folgen des Anstiegs der durchschnittlichen Temperaturen in China. Auch hier, so die neue Studie, wird dies teils massiven Veränderungen der Umwelt und des Lebens insgesamt führen. </p>
<p>Schon heute schmelzen im Südwesten der Volksrepublik in massiver Weise die Gletscher. Welche Auswirkungen dies haben wird, ist hinlänglich bekannt. Ausgewertet haben die Forscher die Informationen von mehr als 100 Wetterstationen zu den durchschnittlichen Temperaturen in der Zeit von 1961 bis zum Jahr 2008. Die Experten weisen darauf hin, dass es keineswegs bei möglicherweise erheblichen Umweltproblemen kommen wird. Die Schmelze wird nach Aussagen eines der Autoren der Studie, Zongxing Li, auch die chinesische Wirtschaft belasten. Denn immerhin gibt es in der besagten Bergregion weit mehr als 23.000 Gletscher. Dass die Masse Einfluss auf Chinas Ökosysteme hat und somit auch allgemein bedeutend ist, liegt nahe. </p>
<p>Überschwemmungen seien nur ein Problem, mit dem China in Zukunft noch stärker als bisher zu kämpfen haben wird. Auch Steinschlag wird es den Forschern zufolge in stärkerem Ausmaß geben. Im Schnitt stieg die Durchschnittstemperatur im genannten Zeitraum in den erforschten 47 Jahren um sage und schreibe 1,73 Grad in den Gebieten in einer Höhe ab 4.000 Metern. Auch mit heftigeren Regenfällen sei zu rechnen, heißt es in der Studie. Ändern lässt sich an dieser Tatsache leider nichts. Lediglich kann man auf die Veränderungen vorbereitet sein. An den Kosten nach Umweltkatastrophen ändert dies aber wohl nur bedingt etwas. </p>
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		<title>Ministerpräsident Wen bremst Optimismus bei Elektroauto-Produktion</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 12:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit war aus dem Reich der Mitte zu vernehmen, dass China fest entschlosen sei, sich im Bereich der Produktion von Elektroautos zur weltweit führenden Nation aufzuschwingen. Steigende Subventionierungen und immer hörere Investitionen in dieser Sparte des Automobilmarktes machen deutlich, dass man sich in der Tat viel vorgenommen hat. Doch nicht alle sind der davon überzeugt, dass der Plan aufgehen wird. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao etwa präsentiert sich in einer aktuellen Stellungnahme in der Parteizeitung „ Qiushi“ eher zurückhaltend, wenn es um die Prognosen zum erhofften Erfolg der Elektroautos geht. Seiner persönlichen Einschätzung zufolge, könnte es sogar dazu kommen, dass sich die modernen, umweltfreundlichen Fahrzeuge nicht durchsetzen werden. </p>
<p>Auch wenn diese Aussage im Kontrast zu dem steht, was mancher Branchenkenner vorhersagt. Vor allem ist Wens Position für die chinesischen Autohersteller problematisch. Denn sie sind maßgeblich auf die politische Unterstützung angewiesen, um die angestrebten Erfolge verbuchen zu können. Zudem ist die Einschätzung des chinesischen Ministerpräsidenten noch in anderer Hinsicht schwer nachzuvollziehen. Immerhin ist es die Führung des Landes selbst, die an der Einführung der Autos mit Elektromotor für die breite Masse arbeitet. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich Wens eigentlicher Gedanke. Der Politiker verweist darauf, dass die Branche bei den abgasfreien Autos sozusagen noch in den Kinderschuhen der Entwicklung stecke. Das zeigt sich auch bei den Autobauern in China. Im vergangenen Jahr mussten viele Hersteller erkennen, dass ihre hoch gesteckten Ziele nicht erreichbar sind. </p>
<p>Vielerorts waren Rückschläge an der Tagesordnung. Im Falle des Unternehmens BYD, ein Spezialunternehmen für die Herstellung von Batterien, musste der Verkaufsstart der E-Autos wiederholt verschoben werden. An eine Massenfertigung scheint in China erst einmal nicht realisierbar. Im Ausland wird die neue Zurückhaltung für Entspannung sorgen. In Deutschland und anderen Staaten hatten sich die Automobilkonzerne Sorgen gemacht, China könnte den Rest der Welt auch in diesem Bereich auf die Plätze verweisen. Ganz so einfach ist es nun aber wohl doch nicht. Und dennoch: Bis zum Jahr 2020 will die chinesische Regierung rund fünf Millionen Elektroautos auf Chinas Straßen sehen. Wichtigste Zielgruppe sind bei den Plänen die Autofahrer in den Metropolen, in denen schon heute teils erhebliche Luftbelastungen bestehen durch die zunehmende Zahl der Fahrzeuge im Straßenverkehr.</p>
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		<title>Behörde vergibt erstmals seit Jahre Jagdgenehmigungen an Ausländer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 12:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schutz bedrohter Tierarten hat auch in China bereits seit einigen Jahre Priorität . Vor rund fünf Jahren hatte die Regierung in Peking erst ein strenges Jagdverbot für alle Besucher aus dem Ausland verhängt. Zuvor hatten Tierschützer immer wieder bemängelt, dass die Regierung zu wenig unternommen hatte, um zu verhindern, dass seltene, schützenswerte Tiere von privaten Jagdfreunden aus anderen Ländern erlegt und nicht zuletzt als Trophäen außer Landes geschafft wurden. Die Zeitung Beijing News vermeldet nun in einem aktuellen Artikel, dass eine Unter-Unterstelle des Staatlichen Amtes für Forstwirtschaft gleich zwei Jagdanträge ausländischer Jäger genehmigt haben soll. </p>
<p>Der so genannte Fachausschuss der Wildtierjagd würde damit erstmalig seit dem Jahr 2006 wieder grünes Licht für ausländische Jagdgäste geben. Bezug nehmen die beiden Anträge angeblich auf Gebiete im Nordwesten Chinas, neuer gesagt in der chinesischen Provinz Qinghai. Für sieben Jäger sollen die Genehmigungen insgesamt laut der Pressemeldung gelten. Einfach drauflos schießen ist den Gästen aber dennoch nicht erlaubt. Beim Staatlichen Amt für Forstwirtschaft heißt es, erst müsse von behördlicher Seite die Pirsch offiziell erlaubt werden, die Genehmigungen seien nur die erste Voraussetzung. Dennoch stehen die Chancen scheinbar gut, dass die Jäger tatsächlich in Bälde zum Schuss kommen werden im Rahmen der internationalen Jagdrunde, die von chinesischen Reisebüros veranstaltet werden soll in der besagten Region. Gejagt werden sollen nach derzeitigen Meldungen sieben Exemplare der so genannten Tibetgazelle sowie neun Blauschafe. </p>
<p>Beides sind Vertreter der zweiten Schutzklasse im Reich der Mitte. Dem Fachausschuss selbst ist besonders wichtig, dass genau geklärt ist, wie viele Tiere getötet werden dürfen. Für Tierschützer bleibt die Jagd-Bewilligung trotz der vermeintlich guten Kontrollen vor allem ein deutliches Risko für den Artenbestand und das ökologische Gleichgewicht in der chinesischen Region. Die Gefahr sei zudem groß, dass einzig finanzielle Interessen zur Vergabe der Genehmigungen führen. Beim zuständigen Amt weist man derartige Vorwürfe vehement zurück. Man kontrolliere und reglementiere sehr genau, wie viele Tiere von jeder Art pro Jahr getötet werden. Bei der Behörde heißt es außerdem, dass die Jagd unter Aufsicht durchgeführt werden soll, damit die Gäste nur schießen, was ihnen von staatlicher Seite erlaubt wurde. Auch werden nur ältere Tiere erlegt, die für den Fortbestand der Arten nicht relevant seien. </p>
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		<title>Human Rights Watch macht China Vorwürfe wegen Kindern mit Bleivergiftungen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 12:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Probleme und Debatten rund um die Menschenrechtslage in China sind auch weiterhin und ungeachtet aller sichtbaren positiven Veränderungen im Lande an der Tagesordnung. In den vergangenen Wochen war beispielsweise wiederholt berichtet worden, dass sich etliche Kinder in China eine Bleivergiftung zugezogen hatten. Das Problem ist kein wirklich neues. Schon seit langem treten immer wieder vergleichbare Fälle auf. Chinas Regierung weiß um die Problematik. Doch nun meldet sich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erneut zu Wort, mit heftiger Kritik und massiven Vorwürfen. </p>
<p>Diese Vorwürfe beziehen sich unter anderem darauf, dass angeblich wiederholt Testergebnisse in Regionen, die für überdurchschnittliche starke Umweltbelastung und -verschmutzung bekannt sind, gefälscht worden sein sollen. Die wirklichen Belastungen würden oftmals verschwiegen, heißt es in der Stellungnahme der Aktivisten. Zudem würde vielfach die Behandlung der betroffenen Kinder verweigert. Stattdessen würde in vielen Fällen der Ratschlag erteilt, die Kinder sollten schlicht Lebensmittel zu sich nehmen, die eine reinigende Wirkung haben. Zum Beispiel Äpfel oder Knoblauch, um die Bleiwerte im Körper zu senken. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse von Human Rights Watch in dem aktuellen Bericht mit dem langen Titel „Meine Kinder wurden vergiftet: Die Krise des öffentlichen Gesundheitssystems in vier chinesischen Provinzen“. </p>
<p>Den Informationen zufolge sind in ganz China insgesamt mehrere Hunderttausend Kinder betroffen. Vor allem in ärmeren Regionen, die sich im Umfeld von Fabriken befinden, seien teils erhebliche Vergiftungen zu beobachten. Die chinesischen Behörden lassen laut dem Bericht häufig nichts unversucht, die tatsächlichen Werte der betroffenen Kinder zu verschleiern und kleinzureden. Den Familien werden vielfach falsche Werte genannt, um die Eltern auf diese Wege zu beruhigen. Eltern, die sich auf eigene Faust informieren wollen, müssen mit Einschüchterungen von Seiten der zuständigen Institutionen rechnen. In dem Bericht geht es um die chinesischen Provinzen, Shaanxi, Hunan, Yunnan und Henan. Aus Sicht der Experten ist die rasche Industrialisierung Schuld an dem Problem, unter dem gerade die Kinder zu leiden haben. </p>
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		<title>China ist der weltweit größte Verursacher von Co2-Emissionen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>China ist stolz auf seine Rekorde. Das schnellste Wirtschaftswachstum international, beachtliche Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien und viele andere Spitzenergebnisse sorgen dafür, dass sich die Regierung zurecht bestätigt sieht, dass man auf dem richtigen Weg ist. In einem Punkt jedoch handelt es sich wohl eher um einen Rekord, der zeigt, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine neue Publikation des Mineralölkonzerns British Petrol (BP) zeigt, dass China im Jahr 2010 erstmals auch den höchsten Energieverbrauch verbucht hat. </p>
<p>Damit löst die Volksrepublik den bisherigen Spitzenreiter in dieser Rubrik, die USA, ab. International stieg der Verbrauch 2010 im Vergleich mit dem Vorjahr um 5,6 Prozent. Damit zeigt sich gewissermaßen einmal mehr, dass die Wirtschaftskrise überstanden ist der Aufschwung international Einkehr gehalten hat. Chinas Energieverbraucher liegt dem Energiebericht aus dem Hause BP zufolge deutlich über dem internationalen Durchschnitt, der übrigens der höchste Anstieg seit dem Jahr 1973 ist nach Aussagen der Experten. Auf stolze 11,2 Prozent beläuft sich der Verbrauch in China für das Jahr 2010. Noch imposanter wirkt dieser Zuwachs, wenn man sich vor Augen führt, welcher Anteil am weltweiten Gesamtverbrauch auf das Konto der Volksrepublik geht. 20 Prozent des weltweiten Energiebedarfs sind in China verbucht worden. </p>
<p>Die eher traurige Führungsposition kommt dem Reich der Mitte noch in einem anderen Bereich zu: Schon zum dritten Mal in Folge wurden in China die meisten Treibhausgase ausgestoßen. Hier verursacht China etwa 25 Prozent der insgesamt 33,16 Milliarden Tonnen der umweltschädlichen CO2-Emissionen, die ihrerseits im vergangenen Jahr um 5,8 Prozent höher ausfielen als im Vorjahr. In China ist vor allem die steigende Zahl der Kohlekraftwerke für den Zuwachs verantwortlich. Durch den Bau neuer Kraftwerke deckt das Land  zu einem großen Teil den höheren Energiebedarf ab. 8,33 Milliarden Tonnen Treibhausgase registriert der Energiebericht des Unternehmens BP für 2010. Dies entspricht einem Zuwachs von 10,4 Prozent. </p>
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		<title>Rekord-Dürre belastet Millionen am Jangtse lebende Chinesen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie groß die Volksrepublik China eigentlich ist, wird manchem Nachrichtenleser erst wirklich bewusst, wenn man erkennt, dass es in einem Teil des riesigen Landes zu massiven Überschwemmungen kommt, bei dem mehr als 20 Bergleute ihr Leben verloren (wir berichteten gestern an dieser Stelle), während andernorts gerade Wasser ein gefragtes und kostbares gut ist. Wie zum Beispiel in den Regionen in Zentralchina. Denn dort erleben die Menschen momentan bereits einiger Zeit die schlimmste Dürreperiode der vergangenen fünf Jahrzehnte mit. Das eigentlich Besondere an dieser Situation ist jedoch, dass es sich bei dem Problem aus Sicht von Experten nicht nur um einen normalen Wandel der natürlichen Gegebenheiten vor Ort handelt. </p>
<p>Zwar kommt auch dem Wetter in den betroffenen Regionen eine Bedeutung mit Blick auf trockene Phase zu. Tatsächlich jedoch sind es gerade auch die Maßnahmen der Regierung, die vielerorts vielleicht erst zum endgültigen Dilemma führten. So konnten sich die Bauern in den Gebieten entlang des Jangtse in der Vergangenheit darauf verlassen, dass ihnen der Fluss die nötigen Wassermengen für eine erfolgreiche Ernte bot. Doch wegen des umstrittenen Dreischluchten-Staudamms, der seit dem Jahr in Zentralchina die Wassermassen staut, sieht es an den Ufern zum Teil dramatisch aus. Betroffen sind vor allem auch die Menschen, die vormals von der Fischzucht lebten – und das sind in der Region nicht gerade wenige Chinesen. In Zentral- und Südchina ist in manchen Regionen schlicht zu wenig Wasser vorhanden, so dass viele Ernten verkommen. Ebenso verantwortlich für die bedrohlichen Entwicklungen sind die Ausweitungen des Baulandes. </p>
<p>Der steigende Bedarf an Immobilien und Wohnraum sorgt dafür, dass viele Gebiete trockengelegt und später als neues Bauland genutzt werden. Aktuelle Zahlen künden davon, dass von der Dürreperiode derzeit rund 35 Millionen Chinesen betroffen sind, schon jetzt besteht ein Mangel an Trinkwasser, der für vier Millionen Menschen eine ernste gesundheitliche Belastung darstellt. Den bisherigen finanziellen Schaden in den von der Dürre erwischten Gebieten am Jangtse beziffern Experten derzeit mit mehr als 150 Millionen Euro, bei deutlich steigender Tendenz. Denn selbst die Behörden sprechen inzwischen davon, dass es noch wenigstens ein komplettes Jahrzehnt dauern wird, bis die das durch die Dürre entstandene ökologische Ungleichgewicht wieder ausgeglichen sein wird. </p>
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