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	<title>China Blog &#187; Sonstige News</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>Erneute Sorgen wegen Vogelgrippe-Todesfall in Shenzhen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erst ein paar Jahre her, dass die Vogelgrippe weltweit für Angst und Schrecken gesorgt hat. Vor allem auch in der Volksrepublik China hatte es damals einige Todesfälle gegeben – der Großteil der Tode war aus den eher ländlichen Regionen des riesigen Landes vermeldet worden. Nun ist es zum wiederholten Male das Reich der Mitte, aus dem neue Meldungen zu einem erneuten Ausbruch der Vogelgrippe aufkommen. Die Medien hatten berichtet, dass es ein neues Opfer gegeben hat. Es handelt sich dabei um einen Mann, der an dem Virus erkrankt war. Dieser lebte in der chinesischen Region Shenzhen, was bei den Bewohnern der umliegenden Provinz Guangdong für Sorgen bezüglich einer neuen Epidemie geführt hatte. </p>
<p>Einen Grund für eine grassierende Panik sehen die zuständigen Behörden in der Region aber nicht, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua zum Beginn des neuen Jahres berichtet. Die örtliche Gesundheitsbehörde spricht davon, dass es sich bei dem aktuellen Fall einer Infizierung mit dem H5N1-Virus des erkrankten Busfahrers erst einmal um einen Einzelfall handelt. Und trotzdem sind die Ängste vermutlich nicht gänzlich unbegründet. Denn noch ist nicht klar, wie und wo sich der Tote angesteckt haben könnte. Bedenklich ist die Bedrohung schon deshalb, weil Shenzhen direkt an die Großstadt Hongkong grenzt, was die Sorgen hinsichtlich einer umgreifenden Ausweitung in erheblichem Maße bei den Bürgern der Region schürt. Schon vor rund drei Wochen gaben Behörden bekannt, dass es vor Ort drei Infektionsfälle bei Tieren gegeben hatte. </p>
<p>Infolge dessen werden waren etliche Tausend Hühner vorsorglich getötet worden. Entwarnung gibt es in dieser Sache aber insofern, weil der infizierte Patient nach derzeitigen Meldungen in den vergangenen Wochen seine Heimat nicht verlassen hatte. Ob er jedoch andere Menschen angesteckt haben könnte, die wiederum sehr wohl auch außerhalb ihrer Heimatstadt unterwegs waren, ist bis dato leider nicht bekannt. Die Untersuchungen laufen dementsprechend auf Hochtouren. Überraschend an den Berichten ist indes, dass der Verstorbene keinen Kontakt mit Geflügeltieren hatte – so wenigstens teilen es die Medien und Behörden bisher mit. Entlastung bringt hingegen die Tatsache, dass die Übertragung des Virus von einem Menschen zu anderen eher eine Ausnahmesituation ist. Für den Toten und seine Angehörigen ist dies jedoch nicht einmal ein schwacher Trost. </p>
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		<title>China arbeitet an eigenem Navigationssystem – 2020 soll es losgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in den kommenden Jahren will die Volksrepublik China in immer neuen Bereichen stärker zum Konkurrenz für die Staaten aus dem Westen werden. Nachdem dieses Ziel in rein wirtschaftlicher Hinsicht bereits eindrucksvoll erreicht werden konnte, will man nun auch in technischer Sicht noch stärker eigene Wege beschreiten, um sich unabhängig zu machen und für stärkeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in den kommenden Jahren will die Volksrepublik China in immer neuen Bereichen stärker zum Konkurrenz für die Staaten aus dem Westen werden. Nachdem dieses Ziel in rein wirtschaftlicher Hinsicht bereits eindrucksvoll erreicht werden konnte, will man nun auch in technischer Sicht noch stärker eigene Wege beschreiten, um sich unabhängig zu machen und für stärkeren Wettbewerb zu sorgen. Frisch aufgelegt wurde nun ein eigenes neues Satelliten-Navigationssystem, das auf den Namen „Beidou“ &#8211; auf deutsch Kompass – hört. Zu Anfang wird das System nur in China selbst und der direkten geografischen Umgebung eingesetzt, wie aus einer Meldung der Nachrichtenagentur Xinhua hervorgeht. </p>
<p>Schrittweise will man das System dann aber ausweiten und nach und nach auch den Großteil des des so genannten asiatisch-pazifischen Raums mit der Technologie versorgen. Die weltweite Verfügbarkeit wird für das Jahr 2020 angepeilt. Beidou soll nicht mehr und weniger als eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Systeme wie Galileo aus Europa und GPS aus den Vereinigten Staaten gemacht werden. China will sich selbst auf diesem Wege die technologische Unabhängigkeit sichern von den genannten anderen Systemen.  Begonnen wurde die Entwicklung schon im Jahr 2000. Erst einmal sollen zu Testzwecken insgesamt vier Satelliten ins All geschossen werden, um den technischen Grundstein für das System zu legen. </p>
<p>Den Anfang macht der erste reguläre Beidou-Satellit – er wurde bereits vor rund vier Jahren ins All geschickt. In direktem Wettbewerb wird das Modell „Kompass“ damit zum Konzept Galileo stehen, das ebenfalls endgültig 2020 in vollem geplanten Umfang einsetzbar sein soll. Der Startbetrieb ist für 2014 angesetzt. Allerdings hatte es bereits einige zeitliche Verzögerungen bei Galileo gegeben. Konkurrenz wird es zudem auch aus Russland geben. Dort arbeitet man weiterhin auf Hochtouren am eigenen Navigationssystem, das den Titel „Glonass“ trägt und ebenfalls internationale Erfolge feiern soll, wenn es nach der Regierung und den Entwicklern geht. </p>
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		<title>China will neue Strafzölle auf Fahrzeuge aus den USA schaffen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nur ein weiterer Schritt in einem schon seit langem schwelenden Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik. Die USA hatten mehrfach Strafzölle auf verschiedene Produkte „Made in China“ eingeführt und sich damit den Unmut der Regierung in Peking zugezogen. Doch auch Chinas Regierung kann mit den Maßnahmen in den USA mithalten. Nachdem schon verschiedene Branchen von zusätzlichen Zölle wurden, ist es nun die US-amerikanische Automobilbranche, die in Mitleidenschaft gezogen. Genauer gesagt: Werden Geländewagen oder Limousinen aus den USA ins Reich der Mitte importiert, werden nun Aufschläge in Höhe von bis zu 21,5 Prozent fällig. </p>
<p>Das Drama für die Hersteller: US-Importe werden schon jetzt mit einem Standardzoll in Höhe von 25 Prozent des Preises belegt. Allerdings kann es je nach Hersteller und Fahrzeugmodelle Unterschiede beim Zoll-Satz geben, wie das chinesische Handelsministerium zum Ende dieser Woche mitteilte. Ganz so überraschend kommen die neuen Meldungen zur Strafabgabe, die erst einmal für zwei Jahre in Kraft treten soll, dann aber nicht, denn schon im Frühjahr dieses Jahres hatte das Ministerium Schritte dieser Art angekündigt. Ungerechtfertigt seien die Strafabgaben dabei nicht, sie seien vielmehr im Einklang mit bestehenden Tatsachen und dem geltenden Recht. Dafür habe man mit einer zweijährigen Untersuchung gesorgt. Man reagiert in China damit nach eigener Aussage auf die Tatsache, dass Chinas Marktwirtschaft international noch immer nicht als anderen Staaten ebenbürtig behandelt werde. </p>
<p>Experten mutmaßen, China wolle vor allem auf die Strafzölle reagieren, die von der US-Regierung schon vor etwa zwei Jahren auf Import-Reifen aus der Volksrepublik berechnet werden. Die belaufen sich sogar auf 35 Prozent für eine maximal Dauer von drei Jahren. Beobachter nennen die Maßnahme allerdings weniger eine Kriegserklärung an die USA aus einen Fingerzeig und Kritik daran, dass China erst in fünf Jahren – also im Jahr 2016 – den Status einer Marktwirtschaft erhalten wird. Dann nämlich ist das Land seit 15 Mitglied der Welthandelsorganisation WTO. Betroffen von den neuen Zöllen wären übrigens nicht nur reine US-Hersteller, sondern zugleich Unternehmen aus anderen Staaten, deren Wagen allerdings aus Werken in den USA stammen und in die Volksrepublik verkauft werden. </p>
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		<title>China bleibt Spitzenreiter bei Hinrichtungen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind natürlich vor allem die Menschenrechtsorganisationen, die immer mit wieder Spannung auf die Veröffentlichung der staatlichen Daten zur Zahl der Hinrichtungen im Reich der Mitte warten. Denn was da offiziell verkündet wird, deckt sich keineswegs immer mit den Spekulationen der Menschenrechtsaktivisten. Amnesty International und viele andere Organisationen kritisieren seit jeher, dass in der Volksrepublik China nach wie vor zu oft Todesurteile ausgesprochen werden. Dass die Todesstrafe abgeschafft wird, ist erst einmal auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten, wie aus Meldungen aus dem Umfeld der Regierung in Peking hervorgeht. </p>
<p>Und tatsächlich werden Jahr für Jahr in China auch weiterhin mehr Menschen hingerichtet als in der gesamten restlichen Welt addiert. Und das ist in Summe durchaus eine ganze Menge. Eine genaue Zahl will die Regierung Chinas wohl schon aus diesem Grund nicht nennen. Eines teilt man aktuell dann aber doch mit: Aufgrund der strengeren Kontrollen der Urteile und der Ausführung der selbigen in China soll die Zahl der Todesurteile binnen vier Jahren nun um etwa 50 Prozent zurückgegangen sein. Experten schätzen, dass pro Jahr in China derzeit etwa 4.000 Menschen hingerichtet werden. Auch die bekannte amerikanische Dui Hua Stiftung kommt zu diesem Ergebnis, nachdem man Informationen zur chinesischen Justiz ausführlich ausgewertet hat. Damit liegt die Zahl ohne Frage noch immer viel zu hoch. Zumal man bei der Stiftung der Meinung, dass der Rückgang schlichtweg zu langsam vonstatten geht. </p>
<p>Auch der renommierte Professor Liu Renwen nannte zuletzt eine vergleichbar hohe Zahl, nachdem das Oberste Gericht seit Beginn des Jahres 2007 die verhängten Urteile wieder kontrolliert. Besagtes Gericht verwirft neuen Meldungen zufolge etwa jedes zehnte Todesurteil. Ob dies stimmt, lässt sich jedoch nicht eindeutig belegen. Denn noch mangelt es an der nötigen Transparenz, um zuverlässige Aussagen treffen zu können. Laut Daten von Amnesty International gibt es derzeit international noch 22 Staaten, in denen die Todesstrafe eingesetzt wird. Die meisten Hinrichtungen gibt es der Organisation zufolge nach China im Iran und in Nordkorea. </p>
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		<title>Schlag gegen Kinderhandel in China</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 11:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass China für den Kinderhandel so etwas wie eine blühende Landschaft ist, darüber berichten die internationalen Medien und die verschiedenen bekannten Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International in regelmäßigen Abständen. Vor allem in eher ländlichen Regionen verschwinden seit jeher immer wieder Kinder, teils werden sie auch von ihren Eltern selbst verkauft, weil das Geld knapp. Chinas Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass China für den Kinderhandel so etwas wie eine blühende Landschaft ist, darüber berichten die internationalen Medien und die verschiedenen bekannten Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International in regelmäßigen Abständen. Vor allem in eher ländlichen Regionen verschwinden seit jeher immer wieder Kinder, teils werden sie auch von ihren Eltern selbst verkauft, weil das Geld knapp. Chinas Regierung betont bereits seit Monaten, man habe die Bemühungen, den Kriminellen stärker als bisher den Kampf anzusagen, massiv ausgeweitet. Beweise für diese Behauptung gab es aber erst einmal nicht. Nun aber folgen den Worten Taten. Gut 5.000 Polizisten waren aktuell an einer groß angelegten Aktion gegen den ausufernden Kinderhandel im Reich der Mitte beteiligt. </p>
<p>Insgesamt haben die Behörden nach eigener Aussage über 600 verdächtige Personen festgenommen. Stattgefunden hat die Maßnahme in insgesamt zehn Provinzen des Landes. Die Vorbereitungszeit soll mehrere Monate betragen haben, und sie war scheinbar von durchaus beachtlichem Erfolg gekrönt. Fast 180 Kinder wurden den Aussagen der Polizei zufolge befreit wurden. Sie werden nun einstweilen in unterschiedlichen Waisenhäusern untergebracht, bis klar ist, ob sie zu ihren Familien zurückkehren können. Letzten Endes kann dieser Schlag gegen das organisierte Verbrechen aber nur der Anfang sein, heißt es aus Expertenkreisen. Denn Jahr für Jahr werden in der Volksrepublik mehrere Zehntausend Kinder als vermisst gemeldet, viele von ihnen werden verkauft. Der Grund: Familien, die keinen männlichen Nachwuchs bekommen können, kaufen ihn sich einfach. </p>
<p>Wer ein Mädchen bekommt, dies aber nicht haben will, verkauft sie mitunter schon gegen kleines Geld. Auf dem Land sind männliche Erben bis heute begehrt als Absicherung der Familie. Für Chen Shiqu, seines Zeichens Direktor der Abteilung Menschenhandel des Ministeriums für öffentliche Sicherheit ist die Aktion aber immerhin ein erstes wichtiges Zeichen. Zumal die Käufer gleich in doppelter Hinsicht bestraft würden. Zum einen, weil ihnen die Kinder weggenommen werden, zum anderen weil sie ihr Geld verloren haben. Denn Kindern hingegen hilft dies freilich nichts, weshalb die Menschenrechtsaktivisten noch mehr Einsatz von den Behörden und der Regierung fordern. </p>
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		<title>Chinas Arbeitsschutzbehörde will mehr Sicherheit in Bergwerken</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wollte man sich die Mühe machen, alle Zwischenfälle in chinesischen Berkwerken der vergangenen Jahre zusammenzuzählen, über die auch in den westlichen Medien berichtet wurde, käme dabei unterm Strich eine durchaus beeindruckende Zahl. Denn allein in den letzten 12 Monaten waren in den Gruben im Reich der Mitte immer wieder Arbeiter ums Leben gekommen. Aktuell kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollte man sich die Mühe machen, alle Zwischenfälle in chinesischen Berkwerken der vergangenen Jahre zusammenzuzählen, über die auch in den westlichen Medien berichtet wurde, käme dabei unterm Strich eine durchaus beeindruckende Zahl. Denn allein in den letzten 12 Monaten waren in den Gruben im Reich der Mitte immer wieder Arbeiter ums Leben gekommen. Aktuell kam es zu einem Unglück infolge eines Gaslecks in einem der vielen Kohlebergwerk im südwestlichen Teil Chinas in der Provint Yunnan, bei dem nach aktuellen Informationen der zuständigen Behörde bisher mehr als 30 Menschen getötet wurden. </p>
<p>Aus Medienberichten geht hervor, dass es sich wie so oft um eine illegal betriebene Mine gehandelt habe. Doch auch in den zugelassenen Bergwerken in China gab es viele Probleme – und zwar immer aus dem selben Grund. Denn um die Sicherheit in Chinas Minen steht es nachweislich nicht zum Besten. Hinzu kommt nach Aussagen von Experten, dass die Behörden auch nach der Aussprache eines Verbote und dem Entziehen der Betriebslizenzen vielerorts schlicht zu wenig Engagement an den Tag legen. Weiterhin mangele als häufig an der Einhaltung der Aufsichtspflichten auf Seiten der Behörden. </p>
<p>Anders als in manch anderem Bereich nimmt die Politik diese Kritik aber durchaus ernst. So will die chinesische Arbeitsschutzbehörde nun erneut flächendeckend schärfere Sicherheitsvorkehrungen in die Tat umsetzen, um den Bergarbeitern besseren Schutz zuteil werden zu lassen und weitere Unfälle im Vorhinein zu verhindern. China gilt weltweit als das Land, in dem die meisten Kumpel bei der Einsatz sterben wegen der fehlenden Sicherheit unter Tage und zusätzlicher probleme mit Korruption, die im Grunde in vielen Fällen der Grund dafür ist, dass die Behörden ein Auge zudrücken statt den Betreibern auf die Finger zu schauen. </p>
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		<title>Erneut Selbstanzündungen von Mönchen in Tibet</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie groß der Freiheitsdrang und die Gläubigkeit sein können, zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder im inzwischen seit sechs Jahrzehnten von der Volksrepublik China besetzten Nachbarland Tibet. In der autonomen Region wie auch in den umgrenzenden Regionen und Provinzen kommt es seit jeher regelmäßig zu Protesten der Tibeter, die weiterhin darauf hoffen, irgendwann endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie groß der Freiheitsdrang und die Gläubigkeit sein können, zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder im inzwischen seit sechs Jahrzehnten von der Volksrepublik China besetzten Nachbarland Tibet. In der autonomen Region wie auch in den umgrenzenden Regionen und Provinzen kommt es seit jeher regelmäßig zu Protesten der Tibeter, die weiterhin darauf hoffen, irgendwann endlich wieder unabhängig leben zu können. Chinas Regierung macht jedoch bei jeder neuen Protestwelle deutlich, dass ein Rückzug grundsätzlich nicht in Frage kommt. </p>
<p>Erst in der letzten Wochen hatten verschiedenen Menschenrechtsorganisationen darüber berichtet, dass sich abermals zwei tibetische Mönche angezündet hatten, um auf die Missstände vor Ort aufmerksam zu machen. Schon früher hatten etliche Gläubige Tibeter diesen Weg des Protests gewählt. Und auch in der noch jungen Woche kam es nun Medienberichten zufolge zu einem ähnlichen Fall. Bei dem aktuellen Fall soll es sich um einen 17 Jahre alten Mönch, wie die Organisation ICT – International Campaign for Tibet – mitteilte. Der Vorfall ereignete sich in Alba, einer Stadt im südwestlichen Teil Chinas. Der junge Mann lebte bis dato im bekannten Kloster Kirti. Brisant an dem Zwischenfall ist die Tatsache, dass der junge Mönche wie andere „Täter“ vor ihm ebenfalls ein Bild des im indischen Exil lebenden Dalai Lama bei sich hatte, als er sich in Brand setzte. </p>
<p>Ob der Mönch die Aktion überstanden hat und in welchem Zustand er sich nach den Rettungsaktionen befindet, ist offiziell nichts bekannt. Allerdings scheint klar zu sein, dass der Mönch die Tat überlebt haben soll – wie die beiden Mönche in der Woche zuvor. Vielmehr gab eine Sprecherin der Regionalverwaltung bekannt, die örtlichen Behörden verfügten bisher über keine Informationen zur angeblichen Selbstanzündung. Die Bewohner der Region aber hatten laut den Meldungen der Menschenrechtsgruppen ausgesagt, es habe ein beträchtliches Aufgebot der Polizei gegeben. Die Debatte um die Religionsfreiheit beziehungsweise die nicht bestehende Freiheit in Glaubensfragen wird damit erneut in Gang gesetzt. </p>
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		<title>Zentralkomitee will Milliardär Liang zum Mitglied machen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 07:27:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kommunismus führt bekanntlich – das zeigt das Beispiel Chinas recht eindrucksvoll – kann eben auch zu wirtschaftlichem Erfolg führen. Und dieser Erfolg wiederum bringt auch in politischer Hinsicht einige Vorzüge mit sich. Das jedenfalls würde vermutlich Liang Wengen bestätigen. Der Milliardär, der seit einiger Zeit als reichster Geschäftsmann der Volksrepublik gilt, soll nun aktuellen Medienberichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunismus führt bekanntlich – das zeigt das Beispiel Chinas recht eindrucksvoll – kann eben auch zu wirtschaftlichem Erfolg führen. Und dieser Erfolg wiederum bringt auch in politischer Hinsicht einige Vorzüge mit sich. Das jedenfalls würde vermutlich Liang Wengen bestätigen. Der Milliardär, der seit einiger Zeit als reichster Geschäftsmann der Volksrepublik gilt, soll nun aktuellen Medienberichten zufolge in das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas aufgenommen werden. Auch viele Stellen im Internet bestätigen die Gerüchte. Mit dem Ergebnis, dass eine durchaus hitzige Debatte darüber ausgebrochen ist, was der Grund für das Vorhaben der Regierung sein könnte. </p>
<p>In der möglichen Berufung sehen Befürworter den Versuch der Partei, sich für die Privatwirtschaft weiter als bisher zu öffnen. Viele Unternehmen hatten in der Vergangenheit beklagt, die Politik mache es ihnen schwer, wirtschaftlich Fuß zu fassen. Häufig war von Gängelung durch Behörden gewesen. Andere Stimmen sehen in der Berufung vor allem die Bemühung, die Proteste gering zu halten. Zumal mancher Kritiker Liang schon seit langem als festen Bestandteil des chinesischen Establishments zählt. Nicht zuletzt wegen seiner früher erworbenen Auszeichnungen und seiner Tätigkeit als Delegierter im Volkskongress der Kommunistischen Partei. </p>
<p>Liang wird in der so genannten Hurun-Liste, einer Aufstellung der reichsten Menschen Chinas, derzeit mit einem Vermögen von umgerechnet rund elf Milliarden US-Dollar als reichster Chinese geführt. Er wäre der erste Unternehmer, der in China zum Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei wird. Allerdings soll er lediglich als Ersatz-Delegierter eingesetzt werden und über kein eigenes Stimmrecht verfügen. Zumindest in diesem Jahr. 2012 soll dann die Vollmitgliedschaft folgen. Im gleichen Jahr könnte der Superreiche auch zum stellvertretenden Gouverneur von Hunan ernannt werden. Hunan ist die Heimatprovinz des Managers des Unternehmens Sany Group, von dem er bis heute angeblich 58 Prozent der Anteile hält. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 60.000 Menschen. </p>
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