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	<title>China Blog &#187; Kultur</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>Volkszeitung zieht es an die Börse</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass sich Kommunismus und Kapitalismus nicht generell ausschließen, hat die Volksrepublik China schon vor Jahren mit Nachdruck unter Beweis gestellt. Längst ist Geldverdienen nichts Unanständiges mehr. Und es ist nicht nur die Regierung, die immer neue Wege geht, um Geld ins Land zu bringen und wirtschaftlich voran zu kommen. Finanziell problematisch scheint die derzeitige Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich Kommunismus und Kapitalismus nicht generell ausschließen, hat die Volksrepublik China schon vor Jahren mit Nachdruck unter Beweis gestellt. Längst ist Geldverdienen nichts Unanständiges mehr. Und es ist nicht nur die Regierung, die immer neue Wege geht, um Geld ins Land zu bringen und wirtschaftlich voran zu kommen. Finanziell problematisch scheint die derzeitige Lage des Online-Ablegers des Zentralorgans der Kommunistischen Partei im Reich der Mitte. Die Zeitung treibt es nun neuerdings an die Börse. Und zwar aus einem einfachen und logischen Grund. Die privaten Mitbewerber gewinnen immer weiter an Bedeutung. Dabei hatte die eigentliche Volkszeitung Renmin Ribao erst kürzlich in einem Leitartikel ein Loblied auf den guten alten Kommunismus gesungen. </p>
<p>Fast zeitgleich aber berichtet die Online-Ausgabe, sie wolle zügig den Weg an die Börse gehen. Dies wäre dann das erste Mal, dass ein staatliches chinesisches Nachrichtenportal einen Börsengang hinter sich bringt. Ein Viertel aller Anteile sollen nach bisherigen Meldungen in den Handel gebracht werden. Das wären insgesamt immerhin 69,1 Millionen Aktien. Die Emission soll umgerechnet etwa 65 Millionen Euro in die Kasse bringen. Das eigentlich spannende an der Mitteilung der Zeitung ist wohl darin zu sehen, dass davon auszugehen ist, dass im Fall der Fälle später vielleicht bis zu zehn andere Medien in Staatsbesitz nachziehen könnten, um ihrerseits durch den Gang an die Börse Geld zu verdienen. Im Falle der besagten Zeitung sollen die frischen Mittel dazu genutzt werden, weitere Redakteure einzustellen und die virtuellen Angebote (nicht zuletzt mit Blick auf die potentiellen Nutzer mobiler Lösungen für Handys und Smartphones) weiter zu verbessern, um konkurrenzfähig zu bleiben im Wettbewerb mit den privaten Zeitungen. </p>
<p>Zu sagen ist zur Renmin Ribao allerdings, dass nicht der Staat direkt der Eigentümer der Zeitung ist. Vielmehr sind es drei der großen vom Staat kontrollierten Mobilfunkkonzerne, die die Mehrheit an der Zeitung halten. Die Zeitung selbst gesteht, dass dieser Schritt schon deshalb nötig ist, weil man im Online-Segment schon heute deutlich hinter privaten Medien wie Sohu und Sina zurückbleibt. Teilweise bringt es die Konkurrenz auf zehnmal mehr Besucher pro Tag als die Online-Ausgabe der Volkszeitung. Viele Besucher in spe bezeichnen den Auftritt als überholt und altbacken. </p>
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		<title>Partnersuche auf chinesisch – so findet Frau einen Millionär</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[China befindet sich bekanntlich im großen wirtschaftlichen Wandel. Da bleibt es nicht aus, dass mancher Unternehmer binnen weniger Jahre ein beachtliches Vermögen anhäufen konnte. Und natürlich sind reiche alleinstehende Männer auch im Reich der Mitte extrem begehrt bei der Damenwelt. Und aus dieser Suche nach dem großen Liebesglück mit dem nötigen Kleingeld haben clevere Geschäftsleute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China befindet sich bekanntlich im großen wirtschaftlichen Wandel. Da bleibt es nicht aus, dass mancher Unternehmer binnen weniger Jahre ein beachtliches Vermögen anhäufen konnte. Und natürlich sind reiche alleinstehende Männer auch im Reich der Mitte extrem begehrt bei der Damenwelt. Und aus dieser Suche nach dem großen Liebesglück mit dem nötigen Kleingeld haben clevere Geschäftsleute in China nun eine eigenen Geschäftsidee entwickelt. Im Rahmen von Seminaren mit einer Dauer von nur etwa 30 Stunden wollen die Experten heiratswilligen Damen in der Metropole Peking das nötige Handwerks vermitteln, das es braucht, um den reichen Mann fürs Leben zu finden und für sich zu gewinnen. </p>
<p>Dass sich dabei keineswegs jede Frau ihren Traum erfüllen kann, liegt auf der Hand. Dennoch stehen die Chancen im Einzelfall vielleicht gar nicht so schlecht. Denn nach Aussagen des so genannten Global Wealth Reports sicherte sich China auf der Liste der Dollar-Millionäre mittlerweile schon den dritten Rang. Nur in Japan und in den USA gibt es mehr Reiche als in China. Eine Million Chinesen verfügt heute über mindestens eine Million US-Dollar. Im so genannten Moral Education Center können chinesische Frauen lernen, wie man sich einen Millionär angelt. Und dafür sind die Kundinnen des Bildungsinstituts durchaus bereit tief in die Tasche zu greifen. Die 30 Stunden dauernde Einführung schlägt immerhin mit umgerechnet 2300 Euro zu Buche. </p>
<p>Die Instituts-Gründerin verspricht, dass die Kurse Frauen den nötigen Mut verschaffen sollen, um in jeder Lebenslage souverän und stilsicher auftreten zu können. Auch Konversation und Schminkkurse gehören zum Leistungsspektrum. Außerdem werden die Teilnehmerinnen auch darin unterrichtet, wie man Hochstapler erkennen kann. Doch es sind nicht nur die Damen, die sich bei der Partnersuche helfen lassen. Auch alleinstehende Reiche zahlen im China zunehmend dafür, dass ihnen Profis die richtige Herzensdame vermitteln. Sie zahlen stolze 3500 Euro als Gebühr an das besagte Institut. Sinnvoll ist das Modell also in erster Linie für die Moralschule selbst, denn sie verdient gleich doppelt an den Sorgen bei der Partnersuche der Damen und Herren. </p>
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		<title>China verbietet mehr als 100 Lieder internationaler Stars wie Lady Gaga</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 10:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag über China sagen, was immer man angesichts der politischen Führung denkt. Für die meisten westlich eingestellten Beobachter steht es nach wie vor um die Einhaltung der Menschenrechte im Reich der Mitte nicht zum Besten. Andere kritisieren die Bevormundung der Bürger Chinas. Und gerade in diesem Punkt gießt die Regierung des Landes nun einmal mehr selbst Wasser auf die Mühlen. Denn die Regierung hat nun geurteilt, dass rund 100 Lieder für die eigene Bevölkerung unzumutbar sind. </p>
<p>Betroffen sind von dieser für Außenstehende nicht unbedingt leicht nachvollziehbaren Entscheidung gerade auch internationale Top-Stars wie Katy Perry, die Backstreet Boys oder Britney Spears. Am härtesten aber trifft es die derzeit weltweit so gefeierte Lady Gaga. Denn während die anderen Künstler und Künstlerinnen meist nur bezüglich eines Liedes vom Verbot betroffen sind, handelt es sich bei der schrillen Lady Gaga gleich um eine Reihe von sechs Stücken. Darüber hinaus gilt das Verbot für etliche asiatische Künstler, deren Songs die Regierung Chinas ebenfalls für nicht geeignet hält, Chinas Bewohner zu unterhalten. </p>
<p>Als Grund nennt die Regierung vulgäre und geschmacklos Inhalte der Lieder. Online-Shops wie auch illegale Tauschbörsen sind nun gezwungen, bis Mitte September die aufgelisteten Lieder aus dem Netz zu nehmen. Andernfalls gibt es strafrechtliche Konsequenzen für die Betreiber der jeweiligen Internetseiten, so die Ausführungen der Regierung. Es ist nicht das erste Mal, dass China die Musikkultur zensiert. Schon früher hatte es vergleichbare Aktionen gegeben, durch die Künstler wie Eminem mit einem Spiel-Verbot belegt wurden. </p>
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		<title>Ai Weiwei bald Professur an Berliner Universität der Künste</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Sprichwort vom Propheten, der in der eigenen Heimat nichts gilt, ist im Falle des chinesischen Künstlers und Menschenrechtsaktivisten Ai Weiwei letzten Endes nicht ganz zutreffend. Den zwar hat der international gefragte Künstler seit Jahren mit staatlichen Repressalien zu kämpfen und war zuletzt für eine ganze Weile inhaftiert worden. Dennoch ist er bei vielen Bürgern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sprichwort vom Propheten, der in der eigenen Heimat nichts gilt, ist im Falle des chinesischen Künstlers und Menschenrechtsaktivisten Ai Weiwei letzten Endes nicht ganz zutreffend. Den zwar hat der international gefragte Künstler seit Jahren mit staatlichen Repressalien zu kämpfen und war zuletzt für eine ganze Weile inhaftiert worden. Dennoch ist er bei vielen Bürgern Chinas durchaus beliebt wegen seines gesellschaftlichen Engagements gegen die Missstände im Land. Etliche Länder der Welt hatten sich dafür stark gemacht, dass Ai Weiwei freigelassen wurde, was bei Chinas Regierung zu Unverständnis führte. </p>
<p>Das Ausland habe sich nicht in die Probleme im Inland einzumischen. Dennoch fruchtete der weltweite Protest gegen die Inhaftierung, so dass der Ai mittlerweile wieder auf freiem Fuß ist. Nun macht der Künstler aber in anderer Art und Weise von sich reden. Die Berliner Universität der Künste holt Ai Weiwei als Dozent im Rahmen einer Gastprofessur in die deutsche Bundeshauptstadt. Der chinesische Künstler hat, so viel ist sicher, den Ruf mit Wohlwollen angenommen. Einzig unklar scheint die Antwort auf die Frage, wann die Stelle angetreten werden kann. </p>
<p>Konkret äußern könne er sich bis dato noch nicht zu den Vereinbarungen und Plänen, heißt es in einem Schreiben Ai Weiweis an den Präsidenten der Berliner Hochschule. Die Schwierigkeit besteht darin, dass noch nicht feststeht, wann der neue Professor aus China ausreisen darf. Derzeit stehen Bußgeld- und Steuerforderungen mit einem Gesamtvolumen von etwa 1,3 Millionen im Raum, die chinesische Finanzbehörden vom unbequemen Künstler fordern. Bevor diese Gelder nicht gezahlt sind, könnten die Behörden die Ausreise nach Berlin verweigern. Für die Finanzierung der Gastprofessur kommt im übrigen die bekannte Einstein Stiftung.</p>
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		<title>Reiche Chinesen entdecken Edel-Güter als Investment</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 08:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Investitionen aus Chinas sind weltweit inzwischen keine wirkliche Ausnahme mehr. Eher ist das genaue Gegenteil der Fall. Denn viele Unternehmen und Staaten rechnen mittlerweile fest mit der finanziellen Unterstützung chinesischer Investoren. Entweder um den Wunsch nach Expansionen in die Tat umsetzen zu können. Oder wie im Falle finanzschwacher Länder wie Spanien und Griechenland über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Investitionen aus Chinas sind weltweit inzwischen keine wirkliche Ausnahme mehr. Eher ist das genaue Gegenteil der Fall. Denn viele Unternehmen und Staaten rechnen mittlerweile fest mit der finanziellen Unterstützung chinesischer Investoren. Entweder um den Wunsch nach Expansionen in die Tat umsetzen zu können. Oder wie im Falle finanzschwacher Länder wie Spanien und Griechenland über die Ausgabe neuer Staatsanleihen den Staatshaushalt auf Vordermann zu bringen. Doch nicht nur in direkter Weise investiert Chinas Finanz-Elite heute gerne in die weltweite Wirtschaft. </p>
<p>Bis vor einigen Jahren wuchs beispielsweise das Interesse für Kunst in China rasant an. Das Thema zeitgenössische Kunst ist jedoch nach einem kurzem Boom bis zum Jahr 2008 erst einmal zu den Akten gelegt worden. Weit größere Begeisterung lösen aus diesem Grund längst Luxusgüter wie etwa Uhren oder kostbare Weine und Edelsteine aus. Das zeigen nicht zuletzt die Preise, die Waren dieser Art in der letzten Zeit unter anderem bei Auktionen in der Wirtschaftsmetropole Hongkong erzielen. Wirklich überraschend ist diese Entwicklung aus Sicht von Insidern eigentlich nicht. Denn im Reich der Mitte ist die Zahl der Superreichen zuletzt deutlich schneller gestiegen als im Rest der Welt. Neben Weinen und Schmuck erfreuen sich auch andere Bereiche der Kunst großer Beliebtheit bei interessierten chinesischen Sammlern. </p>
<p>Schon im vergangenen Jahr schwang sich der Kunstmarkt Chinas zum zweitgrößten der Welt auf – nur in Amerika ist die Nachfrage größer. Großbritannien verwies die Volksrepublik damit auf den zweiten Platz. Zudem bezieht sich diese Aussage zur Sammelleidenschaft nicht nur auf die Chinesen, die in ihrer Heimat leben. Auch chinesische Sammler im Ausland verfallen zunehmend in einen regelrechten Kaufrausch. Die große Nachfrage bei den renommierten Auktionshäusern wie Sotheby&#8217;s lässt sich auch damit begründen, dass viele Sammler aus China bemüht sind, das kulturelle Erbe ihrer Heimat zu erwerben und dabei noch sehr inflationssicher zu investieren. Die Auktionshäuser freut es, denn die Umsätze steigen nach wie vor massiv an im Bereich der chinesischen Kunst. </p>
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		<title>Kunstaktion gegen korrupte Politiker in China sorgt für Wirbel</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 12:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Ruf der Kopierer und Patentrecht-Verletzter hat die Volksrepublik China zum eigenen Leidwesen bereits vor etlichen Jahren verpasst bekommen. Kein Wunder, gibt es doch bis heute immer wieder teils gute, teils minderwertige Kopien bekannter Marken und Produkte, die den eigentlichen Inhabern der Markenrechte ein Dorn im Auge sind. Doch es gibt noch andere Probleme im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Ruf der Kopierer und Patentrecht-Verletzter hat die Volksrepublik China zum eigenen Leidwesen bereits vor etlichen Jahren verpasst bekommen. Kein Wunder, gibt es doch bis heute immer wieder teils gute, teils minderwertige Kopien bekannter Marken und Produkte, die den eigentlichen Inhabern der Markenrechte ein Dorn im Auge sind. Doch es gibt noch andere Probleme im Reich der Mitte. So ist die Korruption ein ausgesprochen ernstes Problem. Trotz aller Ankündigungen der Regierung in Peking scheint sich an der kritischen Lage diesbezüglich nur sehr bedingt etwas zu ändern. Die offiziellen Zahlen für das Jahr 2009 sprechen von Strafen gegen rund 106.000 Kader. </p>
<p>Nun sind es einmal mehr die Künstler im Lande, die erneut auf diesen Missstand in China aufmerksam machen. Die Aktion läuft unter dem Namen „Ruhmeshalle der Korruption in China“ und wurde von einem Künstler ins Leben gerufen, der zur eigenen Sicherheit – wie die meisten Teilnehmer der Aktion – seinen Namen nicht öffentlich machen will. Die Kunstaktion ist schnell erklärt: Das Konterfei der korrupten Kader wird nach dem Vorbild einer 100-Yuan-Note sinnbildlich festgehalten. Schon über 1.200 solcher Bilder haben die Teilnehmer nach eigenen Aussagen bereits gemalt. Dabei kommen ausnahmslos Hilfsmittel von minderer Qualität zum Einsatz, so will man den Aspekt der Ironie noch deutlicher unterstreichen. Den eigentlichen Auftrag für die Aktion hatte der bekannte Aktionskünstler Zhang Bingjian erteilt. Wie viele Aktivisten ist auch er Zhang immer wieder verbittert über das hohe Maß an Korruption in China. </p>
<p>Aus politischer Sicht stößt das Projekt erwartungsgemäß nicht auf Zuspruch. Die Künstler mussten sich selbst einen Ort für die Durchführung suchen, Unterstützung von staatlicher Seite gibt es nicht. Die Teilnehmer sehen darin einmal mehr eine Bestätigung dafür, dass sie als Künstler in China noch immer eher im Verborgenen und ohne offizielle Akzeptanz tätig werden müssen. Dafür jedoch hinterlässt die Aktion nach Aussagen der Medien bei vielen Bürgern Chinas einen positiven Eindruck. Denn die Menschen nehmen den Mangel an Gerechtigkeit in ihrer Heimat immer stärker wahr. Sollte sich die Ausstellung in China nicht durchsetzen können, wird bereits darüber spekuliert, ob der international gefragte Künstler Zhang mit den Bildern weltweit Ausstellungen veranstalten sollte. </p>
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		<title>Erneut Christen in China festgenommen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 13:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zuletzt war es die Volksrepublik China, die anderen Ländern wie den USA gegenüber Vorwürfe wegen der Verstöße gegen die Menschenrechte äußerte. Doch trotz der chinesischen Berichte zu diesem Thema steht fest, dass es weiterhin in China selbst noch immer erhebliche Probleme gibt, wenn es um Aspekte wie die Meinungsfreiheit, die freie Berichterstattung in den Medien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt war es die Volksrepublik China, die anderen Ländern wie den USA gegenüber Vorwürfe wegen der Verstöße gegen die Menschenrechte äußerte. Doch trotz der chinesischen Berichte zu diesem Thema steht fest, dass es weiterhin in China selbst noch immer erhebliche Probleme gibt, wenn es um Aspekte wie die Meinungsfreiheit, die freie Berichterstattung in den Medien oder auch die Religionsfreiheit geht. Gerade im letztgenannten Bereich herrschen weiterhin gravierende Missstände, wie sich am Wochenende wieder einmal in trister Weise bestätigte. So wurden zum diesjährigen Osterfest in Beijing Dutzende Christen inhaftiert. </p>
<p>Die Gläubigen hatten sich zusammengefunden, um einen Open Air-Gottesdienst durchzuführen. An der Ausübung ihres Glaubens wurden die Christen nun zum wiederholten Male gehindert. Auch auch andere religiöse Minderheiten werden daran gehindert, ihren Glauben auszuleben. Weil dies so ist, werden vielerorts in China Gottesdienste in so genannten Hauskirchen begangen, also jenseits des öffentlichen Lebens. Einige Millionen Christen sind dazu gezwungen, ihren Glauben so im Geheimen zu leben. Zumindest dann, wenn sie sie weigern, sich der Staatskirche anzuschließen, die wiederum in maßgeblicher Weise von der Regierung gelenkt wird. Die Forderung nach Religionsfreiheit verhallt also auch heute noch fast immer ungehört. </p>
<p>Dabei ist sie in der Verfassung Chinas verankert. Die Hauskirchen sind nach Auffassung der „chinesischen Hauskirchen-Allianz“ vor allem deshalb so verhasst beim Staat, weil sie bei steigendem Zulauf als Gefahr für die Macht der politischen Führung angesehen werden. Insgesamt soll es derzeit in China rund 60 protestantisch glaubende Christen geben. Etwa zwei Drittel dieser Christen sollen in den besagten Hauskirchen beten, so die aktuellsten Experten-Zahlen. Nach Informationen der Allianz hat die Zahl der Angriffe auf Christen in China in den vergangenen Monaten wieder deutlich zugenommen.</p>
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		<title>Formel 1 reist weiterhin auch nach Shanghai</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 08:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Hunderte Millionen Menschen weltweit gehört das Mitverfolgen der Boliden der Formel 1, die au den internationalen Kursen ihre Runden ziehen, Jahr für Jahr zum Spannendsten, was die Sportwelt zu bieten hat. Über etliche Jahre hinweg hatte sich die Volksrepublik China aus den Bemühungen um eine eigene Beteiligung am Rennsport-Zirkus eher zurückgehalten. Doch das Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Hunderte Millionen Menschen weltweit gehört das Mitverfolgen der Boliden der Formel 1, die au den internationalen Kursen ihre Runden ziehen, Jahr für Jahr zum Spannendsten, was die Sportwelt zu bieten hat. Über etliche Jahre hinweg hatte sich die Volksrepublik China aus den Bemühungen um eine eigene Beteiligung am Rennsport-Zirkus eher zurückgehalten. Doch das Interesse und wohl auch die Einsicht, dass mit der Formel 1 gutes Geld verdient werden kann, hatte dazu geführt, dass Chinas mittlerweile bereits seit dem Jahr 2004 auf dem bekannten Shanghai International Circuit mit eigenen Rennen im Rahmen der Formel 1 vertreten ist. </p>
<p>Zuletzt jedoch waren die Besucherzahlen zum Teil sogar dramatisch zurückgegangen. Mit der Folge, dass nicht nur hinter vorgehaltener Hand darüber spekuliert worden war, ob sich die Königsklasse aus dem Reich der Mitte zurückziehen würde. Dem jedoch wird wenigstens erst einmal nicht so sein, wie nun aktuell Shanghais stellvertretender Bürgermeister Zhao Wen in der chinesischen Tageszeitung Shanghai Daily den Fans der Formel 1 versicherte. Und zwar nicht nur für ein oder zwei Jahre. </p>
<p>Insgesamt wird der Rennzirkus bis mindestens 2017 auch China auf seiner Reiseroute haben. Veränderungen gibt es aber dennoch, die sich allerdings nur auf rein vertragliche Dinge beziehen. Für die Stadt Shanghai wird es nun nämlich günstiger. Denn der neue Vertrag sieht eine Senkung der Kosten für den Gastgeber vor. Damit bleibt also auch die neue Wirtschaftsmacht ein wesentlicher Punkt auf der internationalen Formel 1-Landkarte.</p>
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