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	<title>China Blog &#187; Internet</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>Das WWW boomt in China – USA sind längst überholt bei Nutzerzahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich ein wenig mit den Entwicklungen im chinesischen Internet befasst, wird schnell erkennen, weshalb die Volksrepublik für ausländische Anbieter der Branche ein so wichtiges und noch recht junges Pflaster ist. In nahezu keinem anderen Land der Welt ist das Wachstum so massiv wie in China. Für die möglichen Umsätze der Internet-Unternehmen ist diese Tatsache von größter Bedeutung. Denn in vielen anderen Staaten ist die Zeit des großen Booms erst einmal vorüber, weil das Potential ausgeschöpft scheint. China aber erlebt gerade erst einen Zuwachs bei den Internetnutzern, der bis dato in keinem anderen Land erreicht werden konnte. Schlicht aufgrund der großen Bevölkerung im Reich der Mitte. Einen Zuwachs von 12 Prozent verbuchte der Internet-Markt allein im Jahr 2010. damit gab es in China zum Jahresende mittlerweile gut 513 Millionen Menschen, die mehr oder weniger regelmäßig Ausflüge ins WWW unternehmen. </p>
<p>Dabei ist es vor allem der Sektor des mobilen Surfens, in dem es steil bergauf geht. Schon jetzt nutzen etwa 365 Millionen chinesische Bürger das Mobiltelefon, um online zu gehen. Das geht aus den aktuellen Daten des CNNIC – des China Internet Network Information Center – in der neuen Woche hervor. Hier fiel das Plus mit satten 17,5 Prozent sogar nochmals massiver aus. Schon vor dem erneuten Zuwachs waren in China bereits mehr Menschen online als in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort gibt es nach derzeitigen Schätzungen rund eine Viertelmilliarde Internet-Anwender. Der Abstand ist also durchaus beträchtlich. In den USA sind damit aber immerhin fast 80 Prozent der Einwohner im Web unterwegs, während der Anteil in China an der Gesamtbevölkerung bei etwa vier von zehn Einwohnern liegt. </p>
<p>Auch dies ein gutes Beispiel für die Entwicklungsmöglichkeiten in den kommenden Jahren. Dies wiederum liegt in erster Linie daran, dass das Internet in der Volksrepublik bisher noch immer viele Regionen und somit potentielle Nutzer gar nicht erreicht. Hinzu kommt allerdings auch weiterhin das Problem für ausländische Anbieter, dass China manche Themen, die der Regierung heikel erscheine, mit einer strengen Zensur belegt. Und es sind gerade auch die Firmen aus dem Ausland, die von diesen strikten Maßnahmen betroffen sind. Beispielsweise die bekannten Menschenrechtsorganisationen. Vielfach werden Seiten einfach gesperrt. Ein Lied von solchen Schwierigkeiten können vor allem die sozialen Netzwerke und Videoplattformen singen.</p>
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		<title>Videoportale und TV im Web zunehmend Konkurrenz für Staatsmedien</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in China den Titel des Quotenkönigs im TV trägt, kann sich auf diese Auszeichnung durchaus einiges einbilden. Denn die echten Straßenfeger bringen es auf Einschaltquoten in deutlich dreistelliger Millionenhöhe. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung der Volksrepublik ständig wächst. Doch obwohl das TV für viele Chinesen die beliebteste Freizeitbeschäftigung ist, sorgt das Internet auch in China für eine Revolution. Immer mehr Bürger schauen lieber Videos im WWW statt sich dem Fernsehprogramm zu widmen. Der Markt wächst rasant weiter, was natürlich mit einem enormen Umsatz einhergeht. Dieser Trend führt nun inzwischen sogar zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Betreibern von Video-Seiten im Web. </p>
<p>Fast 450 Millionen potentielle Zuschauer gibt es in China. Damit ist das Geschäft mehr als lukrativ. Vor allem mit Werbung versuchen immer neue Anbieter das große Geld zu machen. Und das klappt in vielen Fällen auch mehr als gut. Die begehrteste Zielgruppe sind die jungen User, die gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind und gerne bereit sind, ordentliche Teile ihres Einkommens für den Online-Konsum auszugeben. Für das Staatsfernsehen könnte in einigen Jahren im Grunde eine Ära zu Ende gehen, sollten die staatlichen Medien den Trend weiterhin verschlafen. Und die Gefahr besteht durchaus, denn der virtuelle Markt boomt. Billige Kopien der bekannten Video-Portale wie YouTube sind die Webseiten längst nicht mehr. </p>
<p>Im chinesischen Internet gibt es mittlerweile Angebote, die normalen TV-Sendern in nichts nachstehen.  Vielfach setzen die Sender-Betreiber auf Sendungs-Importe aus den internationalen Ausland, oder sie produzieren gleich selbst Sendungen mit verschiedensten Inhalten. Dass die Regierung bestehende normale Sender im Rahmen einer neuen Aktion wieder auf die Spur des Sozialismus bringen will und den Rundfunk säubern will, könnte den Internet-Anbietern dabei am Ende sogar noch viele neue Kunden einbringen. Denn von der bereits laufenden Säuberung bei den lokalen Sendern sind vor allem die beliebten Talentshows, Dating-Formate und Reality-Sendungen betroffen. </p>
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		<title>China will nichts von Hacker-Vorwürfen aus USA wissen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 12:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>An Kritik aus dem Westen hat sich die chinesische Regierung höchstwahrscheinlich schon vor Jahren gewöhnt. Doch es gibt immer wieder Mal Vorwürfe, die am Ende eben doch nicht so einfach abprallen, ohne dass die Kommunistische Partei die Notwendigkeit sieht, entsprechend zu reagieren. Dass die USA in der vergangenen Woche zum wiederholten Male massive Anschuldigungen bezüglich Hacker- und Spionage-Attacken aus dem Reich der Mitte äußerten, lässt die politische Führung der Volksrepublik China nicht auf sich sitzen. Von Cyberspionage „made in China“ will man in Peking nichts wissen. Vielmehr kritisiert China selbst die US-Vorwürfe als unverantwortlich und zugleich unprofessionell. </p>
<p>Aus einem am Donnerstag vergangener Woche vorgelegten Bericht des US-Kongresses ging hervor, dass China nach wie vor der „aktivste Täter“ im Bereich der Wirtschaftsspionage sei. Dicht gefolgt von Russland. Dabei soll es China vor allem um Wirtschaftsgeheimnisse gehen, die man angeblich durch massive Attacken auf die Netzwerke und Rechner US-amerikanischer Konzerne in Erfahrung zu bringen versuche. Durch die Bemühungen will China nach Aussagen der USA die eigene Verhandlungsposition verbessern. Aus chinesischer Sicht sind die Vorwürfe schlicht aus der Lust gegriffen. Von staatlich kontrollierten Attacke könne nicht die Rede sei, vielmehr sei China – so ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums in der Reaktion auf die Vorwürfe – selbst sehr damit beschäftigt, einen eigenen Beitrag im Kampf gegen das zunehmende Problem mit der Cyber-Spionage zu erbringen. Dass es grundsätzlich Angriffe aus der Volksrepublik gibt, zweifelt das Ministerium indes gar nicht offiziell an. </p>
<p>Aber ohne eingehende Überprüfungen will man die Kritik nicht widerstandslos hinnehmen, die aus den USA kommt und zumindest bedingt einen Imageschaden darstellt. Hong, der Sprecher des Außenministeriums, ruft die internationale Gemeinschaft im gleichen Atemzug dazu auf, bestehende Vorurteile endlich abzulegen und die Kooperation mit China anzustreben, damit man gemeinsam gegen Angriffe vorgehen und neue Sicherheitsvorkehrungen im WWW schaffen kann. Außerdem weist China erneut darauf hin, dass man selbst ebenfalls immer häufiger Opfer von Sicherheits-Übergriffen im Internet wird. In jedem Fall verlangt das Ministerium, dass aus dem Ausland nur Vorwürfe geäußert werden, die man auch mit stichhaltigen Beweisen zu belegen weiß. Fehlende Beweise sind seit jeher das zentrale Problem, wenn Kritik wegen mutmaßlicher Hackerangriff politisch aufs Tapet gebracht wird. </p>
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		<title>China verweigert Antworten auf Zensur-Anfrage aus USA</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Kritik aus dem Ausland umzugehen ist, das zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre, für Chinas Regierung nicht in jedem Fall ganz einfach. Immer wieder kommt es dazu, dass man Vorwürfe aus dem Westen generell von sich weißt und darauf pocht, dass man im eigenen Land nun einmal eigene Regeln hat. Gerade mit Bezug zum Internet wird oftmals kritisiert, die chinesische Regierung mache zu oft und zu streng Gebrauch von Zensur-Maßnahmen, um politisch anders Denkenden und Regime-Kritikern das Wort zu verbieten und dabei auch vor harten Strafen nicht halt zu machen. Einmal mehr war es nun eine Anfrage aus den USA, in der es um die Frage ging, wie es mit der Internet-Zensur im WWW genau aussieht. </p>
<p>Ein US-Handelsbeauftragter hatte einen Katalog von etlichen Fragen eingereicht, um Informationen zur Zensur-Praxis Chinas zu erhalten. Wie so häufig in der Vergangenheit antwortete das chinesische Außenministerium zwar erfreulich schnell. Doch ausführliche Antworten gibt man nicht. Vielmehr weißt die Ministeriums-Sprecherin schlicht darauf, grundsätzlich unterstütze die Regierung das Internet wegen der vielfältigen Möglichkeiten. Schon heute gibt rund 400 Millionen chinesische Internetnutzer. Ob China die Anfrage aus den USA nun als Kritik oder Provokation versteht, kann nur vermutet werden. In jedem Fall will man sich erst einmal nicht genauer äußern. Das Problem für Chinas Regierung: Die Anfrage hält sich an die Welthandelsorganisations-Standards und muss beantwortet werden. </p>
<p>Und ob Chinas politische Führung tatsächlich so zurückhaltend zensiert, kann durchaus bezweifelt werden, nachdem bereits mehrfach große Internetportale aus dem Ausland wie Facebook und andere gesperrt wurden. Und auch manchem Dissidenten in China macht die Regierung das Leben schwer, wenn kritische Meinungen geäußert werden. Sperrungen von Webseiten sind da nach wie vor eher noch in vielen Fällen die harmloseste Form der Reaktion aus Peking. Es bleibt spannend, ob die Regierung nun zügig der Pflicht zur Beantwortung nachkommen oder stattdessen selbst politisch in Richtung der USA schießen wird. Denn auch dort steht längst nicht alles zum Besten, wenn es um Rede- und Meinungsfreiheit geht. </p>
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		<title>Regierung in Peking will virtuelle Kritik härter bestrafen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gewiss kein Novum, dass sich die Regierung massiv zur Wehr setzt, wenn ihr Vorwürfe wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens im Ausland, vor allem aber im eigenen Land gemacht werden. Besonders hart trifft es seit einiger Zeit regierungskritische Bürger, die ihrem Unmut zunehmend via Internet Luft machen. Gegen genau diesen modernen Weg der Kritik will die Regierung in Peking neuen Meldungen zufolge aber zukünftig noch resoluter vorgehen. Im Auge hat die Kommunistische Partei dabei vorrangig im WWW in Umlauf befindliche, unzutreffende Meldungen und Gerüchte, wie es in den Berichten der regierungsnahen Medien heißt. Gleich zehn Tage Gefängnis drohen Regierungskritikern also demnächst, wenn sie solche Informationen im Web verbreiten – und dabei erwischt werden. </p>
<p>Hinzu kommt eine Geldstrafe, die sich im Ernstfall auf 500 Yuan belaufen kann. Am gestrigen Tage erneuerte die Internet-Behörde der Volksrepublik nochmals ihre Warnung in Richtung der Internet-Aktivisten. Postings in Foren, Gästebüchern und Portalen können also ab sofort strikt strafrechtlich geahndet werden. Aus Sicht der Regierung sind die fehlerhaften Meldungen und Gerüchte nichts anderes als ein „bösartiger Tumor“, der dem Land und der gesamten Gesellschaft schade, wie es in der Stellungnahme des chinesischen staatlichen Internetinformationsbüros sinngemäß heißt. Neben den härteren Strafen will die Behörde auch die Kontrollieren im Internet nochmals verstärken, heißt es weiter. Den staatlichen Ankündigungen gegenüber steht unter anderem ein neues Online-Portal des nicht nur in China bekannten Dissidenten Wang Dan. </p>
<p>Sein Internetauftritt mit dem Titel „Neue Schule für Demokratie“ soll eben genau die jungen Menschen im Land gezielt ansprechen und ihren ein größeres Maß an Demokratie-Bewusstsein vermitteln. Regelrechten Symbolcharakter hat hierbei wohl die Tatsache, dass die virtuelle Schule in Taiwans Hauptstadt Taipeh eröffnet wurde am heutigen Tage. Wang setzt auf das WWW als guten Nährboden für mehr Demokratie in China. Ganz nach dem Vorbild der verschiedenen arabischen Staaten, in denen zuletzt auch und gerade die neuen Internetdienste wie Facebook und Twitter dem politischen Umbruch aus Sicht vieler Experten erst den Weg ebneten. Schon aus diesem Grund geht der Gründer selbst davon aus, dass sein Angebot wohl nur Chinesen erreichen wird, die im Ausland leben. Die Regierung, so Wang, werde den Zugang von China aus vermutlich sperren. </p>
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		<title>Chinesischer Blogger erhält Auszeichnung des Potsdamer Medien-Forums</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Themen wie Korruption und Vetternwirtschaft bei Behörden und Unternehmen sind und bleiben ein großes Thema in China. Obwohl die Regierung immer wieder mitteilt, ständig neue Maßnahmen zu ergreifen und hart durchzugreifen, um das Problem in den Griff zu bekommen, ist objektive Berichterstattung jeder Art in dieser Sache nicht gern gesehen. Dies führt immer wieder dazu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Themen wie Korruption und Vetternwirtschaft bei Behörden und Unternehmen sind und bleiben ein großes Thema in China. Obwohl die Regierung immer wieder mitteilt, ständig neue Maßnahmen zu ergreifen und hart durchzugreifen, um das Problem in den Griff zu bekommen, ist objektive Berichterstattung jeder Art in dieser Sache nicht gern gesehen. Dies führt immer wieder dazu, dass die Regierung Internetseiten sperrt und die Führungsspitze regierungskritischer Medien neu besetzt. Und weil dies so ist, sind Zeichen der Unterstützung für Journalisten, Blogger und andere Kritiker umso wichtiger. </p>
<p>Ein solches Zeichen ist nun auch die Vergabe des Preises des Medien-Forums M100 mit Sitz in Potsdam einmal mehr ein wichtiger Rückhalt. In diesem Jahr geht der Preis nun an Michael Anti. Der Blogger aus der Volksrepublik China widmet sich schon seit langem dem Kampf gegen Korruption und hat aus diesem Grund wiederholt mit staatlichem Druck zu kämpfen gehabt. Das Forum selbst bezeichnet den 36-Jährigen als Stellvertreter einen neuen Generation in China. Der Journalist gehört zum Kreis der Blogger mit den meisten Lesern im chinesischen Internet. Geboren unter den Namen Zhao Jing trägt Zhao mittlerweile seit einem Jahrzehnt seinen neuen Namen, der als klare Richtung seiner Berichterstattung zu verstehen ist. Einen Geldpreis erhält der Preisträger zwar nicht für seine Auszeichnung. Doch die Anerkennung seiner mutigen Arbeit ist ein wichtiges Zeichen. </p>
<p>Das Medien-Forum lobt Antis Engagement gegen die nach wie vor vorherrschende Zensur im Reich der Mitte, für mehr Pressefreiheit und das Eintreten für Menschenrechte. Am Donnerstag dieser Woche wird der Preis dem Preisträger überreicht. Eine Ausreisegenehmigung, so viel steht fest, liegt vor. Zu hoffen ist nach Aussagen von Jann Jakobs, seines Zeichens amtierender Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, dass Zhao Jing später auch die Ausreise genehmigt wird. Bei der Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium, an der internationale Gäste von Rang und Namen teilnehmen, geht es vor allem auch um die Frage, wie Nachrichten-Portale wie Facebook und Co. bei Revolutionen (etwa in Staaten aus dem arabischen Raum) Einfluss ausüben konnten und zukünftig können. Passend lautet die Headline der Konferenz denn auch „Globale Demokratie – ein Triumph für soziale Netzwerke?“.</p>
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		<title>Auch China oft Opfer von Cyberattacken</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 09:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So kann es also auch gehen: Erst vor kurzem musste sich Chinas Regierung erneut Vorwürfe aus dem Ausland anhören, weil die politische Führung der Volksrepublik angeblich nicht genug dafür tue, andere Staaten und Unternehmen vor Attacken chinesischer Hacker zu schützen. Und schon kommt in dieser Woche eine weitere Meldung in die Medien, die sich des Themas annimmt. Doch dieses Mal geht es nicht um die Frage, wie viele ausländische Stellen Opfer von digitalen Angriffen aus China werden. </p>
<p>Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet vielmehr darüber, dass China selbst verstärkt zum Ziel von Angriffen in der virtuellen Welt wird. Rund eine halbe Million Mal sei man im vergangenen Jahr 2010 angegriffen worden, wie aus dem Bericht der Agentur hervorgeht. Xinhua beruft sich in der Meldung direkt auf einen Bericht der Regierung. In den meisten Fällen handele es sich bei den Attacken um per Mail zugestellte Trojaner, die zum Zweck der Datenspionage eingesetzt werden oder die Rechner komplett zu übernehmen, an die sie versendet wurden. </p>
<p>Die interessante Antwort auf die Frage, wo die Angriffe ihren Ursprung haben, lässt sich zumindest in 15 Prozent der Fälle scheinbar leicht beantworten: aus den USA. Acht Prozent der Attacken sollen von indischen Rechnern aus verübt worden sein. Fraglich in diesem Zusammenhang ist nun, ob es sich bei der Publikation schlicht um eine Reaktion auf die Veröffentlichung der Zahlen der Sicherheitsfirma McAfee handelt, die vor wenigen Tagen bekannt gab, dass noch immer steigende Übergriffe aus China auf ausländische Rechner verbucht werden. Chinas Regierung könnte mit den eigenen Meldungen den Versuch unternehmen, die Zahlen zu relativieren. </p>
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		<title>Sicherheitsfirma McAfee veröffentlicht Liste mit mutmaßlichen Hacker-Attacken aus China</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 09:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kritik in Richtung China wächst seit Jahren, wenn es um das Thema Hacking geht. Immer wieder wirft man der Regierung aus dem Ausland vor, keine ausreichenden Maßnahmen gegen die zunehmende Zahl der Angriffe auf Rechner ausländischer Unternehmen und Privatpersonen durch chinesische Hacker zu ergreifen. Chinas politische Führung weist in diesem Kontext in schöner Regelmäßigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kritik in Richtung China wächst seit Jahren, wenn es um das Thema Hacking geht. Immer wieder wirft man der Regierung aus dem Ausland vor, keine ausreichenden Maßnahmen gegen die zunehmende Zahl der Angriffe auf Rechner ausländischer Unternehmen und Privatpersonen durch chinesische Hacker zu ergreifen. Chinas politische Führung weist in diesem Kontext in schöner Regelmäßigkeit darauf hin, dass man sehr wohl deutlich mehr unternimmt, um die Attacken zu unterbinden oder wenigstens massiv einzuschränken. </p>
<p>Doch nun zweifeln Experten erneut an der Ernsthaftigkeit der Bemühungen der Regierung Chinas angesichts eines aktuellen Berichts renommierter Sicherheitsexperten. Der Bericht spricht eine klare Sprache. In mehr als 70 Fällen ist es laut der Veröffentlichung des bekannten US-Unternehmens McAfee zu Angriffen gekommen. Betroffen sind dabei nicht Unternehmen, sondern auch Regierungen und internationale Einrichtungen wie etwa die UN – die Vereinten Nationen. Genauer gesagt spricht man von 72 Hacker-Opfern in dem Bericht, der ganze 14 Seiten umfasst. Wie so oft in der Vergangenheit gibt es allerdings auch in diesem Fall bisher keine Spur, die sich eindeutig zurückverfolgen lässt zu den Tätern. </p>
<p>Doch nach Aussagen der Spezialisten ist man relativ sicher, dass der Ursprung der Angriffe in der Volksrepublik China zu finden ist. Offiziell heißt es, es handele sich um eine regelrechte Welle von Angriffen, die alle zentral aus einem Land kommen. Die Liste der Opfer ist lang. Erwartungsgemäß stehen die Vereinigten Staaten auf der Liste, ebenso – wie gesagt – die UN und das Olympische Komitee und Firmen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen. Doch auch andere asiatische Länder wie Südkorea und Taiwan gehören zu den Adressaten der Rechner- und Netzwerk-Attacken. Das Datum der Angriffe liegt nicht grundsätzlich in der gleichen Zeitspanne. Die UNO etwa berichtete über unbefugte Zugriffe im Jahr 2008. Für die betroffenen Unternehmen besteht das Risiko bei den Angriffen vor allem mit Blick auf Werksspionage, die zu Nachteilen im Wettbewerb führen kann.</p>
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