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	<title>China Blog &#187; Bevölkerung</title>
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	<description>Ein Blog über die Volksrepublik China</description>
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		<title>Chinas Urbanisierung als Chance fürs Wirtschaftswachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 12:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung war in gewisser Weise absehbar: Wie in allen führenden Wirtschaftsnationen ist auch in der Volksrepublik China seit einigen Jahren eine rege Bewegung der Bevölkerung zu beobachten. Nicht nur, dass sich die Zahl der Einwohner in China wesentlich schneller entwickelt als in anderen Ländern dieser Welt. Auch die Umzugsbereitschaft vom Land in die die Metropolregionen der neuen Supermacht ist erheblich. Eine neue Statistik zeigt nun, dass aktuell zum ersten Mal in der Geschichte des Landes mehr Chinesen in den Städten des Landes als in den ländlichen Regionen zu Hause sind. Die neuen Zahlen sprechen davon, dass schon jetzt rund 675 Millionen Bürger der zunehmenden Urbanisierung folgen und in die Städte umziehen oder dort bereits leben. Demographisch ist dies insofern wichtig, weil diese Tatsache für das Wachstum der chinesischen Wirtschaft von großer Bedeutung ist. </p>
<p>Ein gutes Beispiel ist etwa die neue Mega-Stadt, die durch die Zusammenlegung von insgesamt neun Großstädten im Südwesten Chinas durch die Regierung entstanden ist. Nicht weniger als 42 Millionen Menschen leben inzwischen in der Stadt. Die Umzugswelle scheint unaufhaltsam. Experten sprechen längst von einer regelrechten Massenumsiedlung. Nach Angaben des chinesischen Statistikbüros leben nun schon 51,3 Prozent aller Chinesen in den Metropolregionen des rasant wachsenden Landes. Der Blick auf die Zahlen früherer Jahre verdeutlicht am besten, wie gravierend die Entwicklungen sind. 1980 etwa belief sich die Zahl der Bewohner in ländlichen Gebieten noch auch 80 Prozent. In den gleichen Regionen lebten im Jahr 2000 bereits nur noch etwa sechs von zehn Einwohnern Chinas. Die Regierung setzt große Stücke auf diesen neuen Trend. Denn die Volkswirtschaft – schon jetzt die zweitgrößte der Welt – soll dank dieser Entwicklung schnell weiter wachsen. </p>
<p>Dafür sollen auch die Zusammenlegungen wichtiger Produktionsstandorte in China sorgen. Weniger Bürokratie und mehr wirtschaftlicher Spielraum sollen die Basis für eine stete Verbesserung der Strukturen in Bereichen wie dem Transportwesen oder der Energie- und Telekommunikationsbranche schaffen. Durch mehr Effizienz will China weiter in Richtung Spitzenposition im Vergleich der internationalen Volkswirtschaften stürmen. Spätestens 2020 will die Regierung erreicht haben, dass rund 60 Prozent aller Bürger in den Städten des Landes leben. 2025 könnten auf diese Weise, wenn die Pläne wahr werden sollten, mehr als 221 so genannte Riesenstädte existieren, in denen wenigstens eine Million Menschen beheimatet sind. Zum gleichen Zeitpunkt soll es im Reich der Mitte Städte mit mindestens zehn Millionen Menschen geben – die wären so genannte Megastädte. </p>
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		<title>Zunehmende Proteste gegen Kohlekraftwerk in Guangdong</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Bürger Chinas zunehmend die Bereitschaft zum Demonstrieren an den Tag legen, ist inzwischen nur allzu gut bekannt. Auch an dieser Stelle wurde wiederholt über die Proteste in den verschiedenen Provinzen und Regionen der Volksrepublik berichtet. Immer öfter sind es Chinas Kraftwerke, die bei den Bürgern für Unmut sorgen. So wie aktuell in der Stadt Heimen im Süden Chinas. Dort kam es über zwei Tage zu Protesten, bei denen es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräften gekommen ist. </p>
<p>Von den Medien wurde mitgeteilt, dass in der chinesischen Provinz Guangdong wenigstens drei Personen in Polizeigewahrsam genommen worden sein sollen. Eigentlich war von den zuständigen Behörden ein Verbot ausgesprochen worden, weshalb die Polizei möglicherweise wieder einmal besonderes hart durchgreift und gleich mit einem Großaufgebot angerückt war. An der Bereitschaft zum Protest soll dies nach Berichten von Augenzeugen auch weiterhin zum Ende der Woche nicht mangeln. Momentan soll sozusagen die Ruhe vor dem Sturm vorherrschen, nachdem bis zum Mittwoche tausende Bewohner der Regierung gegen das Kraftwerk auf die Straße gegangen waren. Dabei hatte es neben etlichen Verletzten auch mindestens zwei Tote gegeben. </p>
<p>Beim Sicherheitsbüro der Region will man von anhaltenden Protesten aber nichts wissen. Stein des Anstoßes auf Seiten der Demonstranten ist der geplante Ausbau des Kohlekraftwerks. Die Aktivisten fürchten eine massive Belastung der Umwelt und erhebliche gesundheitliche Risiken für die Anwohner. Sie wollen erreichen, dass das Kraftwerk versetzt wird. Es sind nicht die ersten Proteste in der betreffenden Gegend, zuvor gab es wiederholt Widerstand von Bewohnern gegen das staatliche Vorhaben, Gemeindeland zu verkaufen. Zur Wochenmitte war durch die Behörden die Freilassung dreier inhaftierter Bürger nach Protesten zugesagt worden. </p>
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		<title>Straftäter können sich in China nun virtuell stellen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer in der Volksrepublik China straffällig wird, muss je nach Vergehen bekanntlich mit nicht gerade leichten Strafen rechnen. Erst kürzlich wurde darüber berichtet, dass im Reich der Mitte trotz der strengeren Kontrollen seit rund zwei Jahren noch immer pro Jahr mehr als 4000 Menschen und damit mehr als im Rest der Welt hingerichtet werden. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Volksrepublik China straffällig wird, muss je nach Vergehen bekanntlich mit nicht gerade leichten Strafen rechnen. Erst kürzlich wurde darüber berichtet, dass im Reich der Mitte trotz der strengeren Kontrollen seit rund zwei Jahren noch immer pro Jahr mehr als 4000 Menschen und damit mehr als im Rest der Welt hingerichtet werden. Wer auf der Fahndungsliste der chinesischen Behörden steht, wird im Falle einer Festnahme entsprechend ebenfalls nicht gerade zimperlich behandelt, um es sogar noch relativ verhalten auszudrücken. </p>
<p>Um den drakonischen Festnahme-Bedingungen zu entgehen, hat sich die Justiz Chinas nun etwas Besonderes einfallen lassen. Personen, nach denen gefahndet wird, können sich nun via Internet stellen. Über die virtuelle Polizei-Wache besteht die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, der am Ende zur Selbstauslieferung führt. Zunächst einmal mag es eigenartig und unwahrscheinlich erscheinen, dass sich flüchtige Kriminelle oder auch nur Tatverdächtige auf diese Weise den Behörden stellen. Tatsächlich aber sollen bereits fast 280 Anträge seit Einführung des Angebots gestellt worden sein. </p>
<p>Das Gute im neuen System wird auch die kurzentschlossenen Verdächtigen „zufriedenstellen“. Denn jeder gestellte Antrag, so das Versprechen der Polizei in China, wird innerhalb eines Tages bearbeitet. Der eigentlich Vorteil des Modells besteht darin, dass tatsächlich sichergestellt ist, dass sich die Verdächtigen stellen wollen. Wer den Weg zur Wache aufnimmt, um sich zu stellen, muss letzten Endes unterwegs doch mit einer Festnahme durch die Polizei. Der mögliche strafmildernde Aspekte der Selbstauslieferung ist in diesem Falle ausgeschlossen, auch wenn die Festgenommenen behauptet, sie hätten sich stellen wollen.</p>
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		<title>China will noch stärker gegen die Armut auf dem Land kämpfen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 13:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>China ist mitnichten das einzige Land, dass zunehmend mit Problemen in den ländlichen Regionen des Landes konfrontiert wird. Denn die Menschen in den weniger dicht besiedelten Gebieten verdienen immer weniger. Die Armut greift bereits seit Jahren immer stärker um sich und bedroht in manchen Regionen sogar ganze Orte. Während die durchschnittlichen Einkommen der Berufstätigen in den Metropolen der Volksrepublik weiter steigen, was den Konsum ankurbelt und somit ein wichtiges Fundament für Chinas gutes Wirtschaftswachstum darstellt. Der chinesische Staatsrat hat nun zur Mitte dieser Woche das so genannte Weißbuch veröffentlicht, in dem man die neuen Fortschritte im Kampf gegen die Armut in den genannten Gebieten offenlegt. </p>
<p>Bezug nimmt die Publikation auf die Zeit von Jahr 2001 bis zum vergangenen Jahr 2010. Tang Min, der ständige Vizepräsident der Youcheng-Unternehmersstiftung für Armutsbekämpfung führte im Zuge der Veröffentlichung aus, welche Ergebnisse in den letzten Jahren erreicht wurden. So habe man zum Beispiel den Landwirten früher übliche Agrar-Steuern erlassen, eine Altersversicherung eingeführt, mehr Geld in die medizinische Versorgung, Betreuung und Bildung investiert. Zudem seien weitere Begünstigungen der Bauern in die Tat umgesetzt worden, um weiteren Verschlechterungen der Lage der Menschen auf dem Land zu verhindern. Mit diesem Maßnahmen, so die Aussagen Tangs, seit das so genannte Wohlfahrtsniveau in erheblichem Maße gestiegen. Darüber hinaus werde den Bauern mittlerweile ein Mitspracherecht eingeräumt, wie und wo die von der Regierung zur Verfügung gestellten Mittel eingesetzt werden soll, so die Ausführungen bei der Präsentation weiter. </p>
<p>Binnen zehn Jahren sei die „arme Bevölkerung“ massiv von 94 Millionen zum Ende des Jahres 2000 auf nur noch 27 Millionen Menschen Ende des Jahres 2010 geschrumpft. Gemessen an Chinas Bevölkerung ist dies ein Rückgang von vormals 10,2 auf zuletzt 2,8 Prozent aller Chinesen. Auch in Zukunft will China höhere Normen für die Beseitigung der Armut im eigenen Lande ausarbeiten. Bedarf besteht durchaus, wie auch Tang zugibt. Die international anerkannte Armutsgrenze für Staaten mit mittleren Einnahmen liegt bei zwei US-Dollar am Tag pro Person. China sei nach diesem Rechenmodell zwar auf einem guten Weg, doch es gebe nach wie vor etliche Regionen im Land, in denen eine zu hohe Armut existiert. Der Tatsache, dass diese Aufgabe noch viel Zeit in Anspruch nehmen wird, ist man sich laut dem Weißbuch durchaus bewusst. </p>
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		<title>Chinas Bevölkerung wird immer älter</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 15:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um das Wachstum des Landes geht, können es mit der Volksrepublik China nur sehr wenige Länder aufnehmen. Was unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten den Nagel auf den Kopf trifft, kann andererseits auch mit Blick auf die Entwicklung der Bevölkerung zum Ausdruck gebracht. Die Zahl der Einwohner steigt schon seit Jahren immer weiter an. Bis zum vergangenen wuchs Chinas Bevölkerung nach Aussagen des Statistikamtes in Peking auf nunmehr 1,34 Milliarden. </p>
<p>Im Vergleich mit dem Zensus-Ergebnis aus dem Jahr 2000 entspricht dies einem Zuwachs um fast sechs Prozent. Damit ist dem Wachstum zumindest insofern Einhalt geboten, als dass das Plus in dem Jahrzehnt zuvor noch bei sage und schreibe rund 12 Prozent gelegen hatte. Im Rahmen der letzten Volkszählung kam aber noch etwas anderes heraus. Ähnlich wie die meisten anderen Länder der Welt wird auch China der demografische Wandel in den kommenden Jahren verstärkt zu schaffen machen. </p>
<p>2010 waren 13 Prozent der Chinesen bereits 60 Jahre oder älter. Dem gegenüber steht ein Anteil von 17 Prozent in der Altersklasse der Bürger bis maximal 14 Jahren. In der letzt genannten Gruppe wurde damit in der Volkszählung ein Minus von sechs Prozent verbucht.  Das steigende Durchschnittsalter der chinesischen Bevölkerung wird somit auch im Reich der Mitte zu einem erheblichen Reformbedarf im Sozialwesen führen.</p>
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		<title>Chinas Probleme mit dem Nachwuchs</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 14:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass wirtschaftlicher Aufschwung und technischer Fortschritt nicht alles sind, musste vor allem das von einer Katastrophe bisher noch gar absehbaren Ausmasses betroffene Land Japan am eigenen Leibe schmerzlich miterleben. Doch auch andere internationale Wirtschaftsmächte haben nicht grundsätzlich und durchgehend positive Entwicklungen zu vermelden. So zum Beispiel die Volksrepublik China, die sich schon seit einigen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass wirtschaftlicher Aufschwung und technischer Fortschritt nicht alles sind, musste vor allem das von einer Katastrophe bisher noch gar absehbaren Ausmasses betroffene Land Japan am eigenen Leibe schmerzlich miterleben. Doch auch andere internationale Wirtschaftsmächte haben nicht grundsätzlich und durchgehend positive Entwicklungen zu vermelden. So zum Beispiel die Volksrepublik China, die sich schon seit einigen Jahren in einem nicht unbedingt erfreulichen Wandel in der Gesellschaft gegenüber sehen. Genauer gesagt geht es um das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Bürgern. Ganz im Zeichen des Fortschritts hatte die Regierung nicht zuletzt auch mit der Ein-Kind-Politik dafür gesorgt, dass in den Familien häufig abgetrieben wurde, weil männliche Nachkommen schlicht einen höheren gesellschaftlichen Rang einnehmen, weil sie als Versorger der Familie eingestuft wurden und weiterhin werden. </p>
<p>Diese Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen wächst stetig. Für die Eltern in spe gehört der Gang zum Arzt schon früh in der Schwangerschaft zum normalen Ablauf. Sobald das Geschlecht erkennbar ist, wird entschieden, ob Abtreibungen vorgenommen werden sollen. Mittlerweile liegt das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen bei 105 zu 100. Doch nach wie vor gibt es Gebiete im Lande (meist sind es die eher ländlichen Regionen, in denen die Familien beispielsweise von der Landwirtschaft leben), in denen die Lage weitaus schlimmer aussieht. Das Problem ist durchaus erheblich. Demoskopen haben berechnet, dass schon in rund 20 Jahren in den meisten chinesischen Regionen mindestens zehn, möglicherweise aber sogar ein Fünftel mehr Männer als Frauen leben könnten. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die zum Beginn dieser Woche im Fachmagazin „Canadian Medical Association Journal“ publiziert worden ist. </p>
<p>Dieser massive Frauenmangel könnte auf lange Sicht zu einem spürbaren Rückgang der chinesischen Bevölkerung führen. Akutes scheint jedoch die kurzfristige Veränderung der Gesellschaft. Denn viele Männer werden so schlicht nicht heiraten und Kinder in die Welt setzen können. Psychologen und Sozialwissenschaftler fürchten infolge dessen eine steigende Gewaltbereitschaft allgemein und zudem eine Zunahme der Verbrechen in den betreffenden Gebieten Chinas. Mit dieser Sorge ist China allerdings nicht alleine. Auch in vielen Provinzen Indiens verhält sich die Lage ähnlich. Geteiltes Leid ist aber nun einmal nicht in allen Bereichen nur noch halbes Leid. </p>
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		<title>China zählt seine Einwohner</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 15:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als in den 1980er Jahren in Deutschland die Volkszähler auf die Straßen geschickt wurden, entbrannte seinerzeit eine heftige Debatte darüber, ob und welche Daten die Verbraucher dem Staat nennen müssen. In China indes wird dieser Tage schon von staatlicher Seite dafür gesorgt, dass die Bürger nur sehr bedingt die Chance haben, ihre persönlichen Daten geheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als in den 1980er Jahren in Deutschland die Volkszähler auf die Straßen geschickt wurden, entbrannte seinerzeit eine heftige Debatte darüber, ob und welche Daten die Verbraucher dem Staat nennen müssen. In China indes wird dieser Tage schon von staatlicher Seite dafür gesorgt, dass die Bürger nur sehr bedingt die Chance haben, ihre persönlichen Daten geheim zu halten. Im kommenden November werden in der Volksrepublik rund 6,5 Millionen Menschen daran arbeiten herauszufinden, wie viele Menschen das im rasanten Wandel befindliche Land tatsächlich beheimatet. In der Geschichte Chinas ist die Volkszählung ein in seiner Größe einmaliges Ereignis. Niemals zuvor hat es ein derart großes Unterfangen dieser Art gegeben. Der Zensus ist der größte seiner Art. </p>
<p>Nicht nur hinsichtlich des Umfangs. Auch in rein zeitlicher Hinsicht gab es bis dato keine vergleichbare Erhebung im Reich der Mitte. Innerhalb von zehn Tagen will die Regierung auch die Personendaten zu allen Wanderarbeitern im Land feststellen lassen.  Ein durchaus erhebliches Vorhaben, denn die besagten Wanderarbeiter sind zunehmend mobiler als in den vergangenen Jahren. Und es gibt rund 210 Millionen Menschen aus diesem Bereich, wie Feng Nailin, der wichtigste Bevölkerungsstatistiker des Landes zu bedenken gibt. Dementsprechend gelten die Wanderarbeiter für die so genannte Pekinger Koordinationsgruppe auch als größter Risikofaktor für die Experten. Interessant ist die Planung auch deshalb, weil China erst vor rund einem Jahrzehnt für eine Liberalisierung des heimischen Arbeitsmarktes gesorgt hatte. Wichtig geworden ist daher auch die regelmäßige Erhebung der Einwohnerzahlen, denn das Land befindet sich im ständigen Wandel bezüglich der Einwohnerzahlen. </p>
<p>Der Plan sieht vor, dass die Mitarbeiter der Erhebung die Einwohner genau dort ausfindig machen, wo sie derzeit tätig sind. Dazu gehört es auch, auf Baustellen und in Gemeinschaftsunterkünften aufzutauchen. Die letzte Erhebung vor rund zehn Jahren brachte es auf insgesamt 1,265 Milliarden Menschen, die in China lebten. Allein zwei Drittel davon lebten in den eher ländlichen Regionen.  Schwierig gestaltet sich die Befragung deshalb, weil gerade in den Schlafräumen von Unternehmen deutlich mehr Arbeitnehmer leben, als es der Bettenzahl nach eigentlich zulässig wäre. In den zehn Tagen wird jeder Mitarbeiter bis zu 300 Haushalte aufsuchen, um dort seine 28 Fragen zu stellen. Veröffentlichen will die Regierung die Befragungsergebnisse im Frühjahr des kommenden Jahres.  </p>
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		<title>Mehr als vier Millionen Chinesen vorübergehend ohne Trinkwasser</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Situation im Nordosten Chinas spitzt sich auch in den letzten Tage dieser Woche weiter zu. Nachdem erst wiederholt Evakuierungsmaßnahmen durch den Sicherheitsstab in Angriff genommen werden mussten, damit die Bewohner der von massiven Überschwemmungen betroffenen Regionen neben ihren Häusern nicht auch noch ihr Leben verlieren, zeigt sich nun noch ein weiteres Problem, dass zunächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Situation im Nordosten Chinas spitzt sich auch in den letzten Tage dieser Woche weiter zu. Nachdem erst wiederholt Evakuierungsmaßnahmen durch den Sicherheitsstab in Angriff genommen werden mussten, damit die Bewohner der von massiven Überschwemmungen betroffenen Regionen neben ihren Häusern nicht auch noch ihr Leben verlieren, zeigt sich nun noch ein weiteres Problem, dass zunächst etwas widersprüchlich klingen mag. </p>
<p>Denn seit Wochen bedrohen starke Regenfälle und die daraus resultierende Überschwemmungen die Existenz vieler Anwohner. Nun wurden unweit der chinesischen Stadt Jilin sage und schreibe 3000 Fälle einer giftigen und hoch explosiven Chemikalie in den regionalen Fluss gespült, der maßgeblich für die Versorgung mit Trinkwasser genutzt wird. Die Chemikalien sollen jedoch nicht der Grund dafür sein, dass derzeit mehr als vier Millionen Menschen ohne Trinkwasser dastehen, wie die zuständige Stadtregierung vor Ort betont. Vielmehr handele es sich um Wartungsarbeiten an der städtischen Elektronik, die zu vorübergehenden Engpässen bei der Trinkwasserversorgung gesorgt hätten. </p>
<p>Nach Aussagen der staatlichen Nachrichtenagentur sollen insgesamt sogar 7000 Fässer aus einer Fabrik in den Fluss bei Jilin gelangt sein. Doch „nur“ 3000 dieser Fässer seinen gefüllt mit der Chemikalie Chlormethan. Von tatsächlichen Verunreinigungen wird derzeit nicht berichtet. Vielmehr seien aktuell mehr als 200 Helfer damit beschäftigt, die Fässer aus dem Fluss zu holen, um eine zusätzliche Katastrophe zu verhindern. </p>
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