China wehrt sich gegen Kritik an Handel mit Iran trotz Sanktionen
By Matthias on Aug 5, 2010 in Politik
Der Iran ist aus Sicht der internationalen Gemeinschaft derzeit einer der Kandidaten, von denen die größte Gefahr für den Weltfrieden ausgeht. Um die Regierung in Teheran zum politischen Einlenken zu bewegen, hatten die Vereinten Nationen schon vor einiger Zeit Maßnahmen ergriffen. Über eine ganze Reihe von Sanktionen wollte und will man den Iran endlich wieder auf Kurs bringen. Die Volksrepublik China muss sich dieser Tage im Zusammenhang mit den Sanktionen anhören, man beteilige sich nicht in der notwendigen Form an der Umsetzung der besagten Sanktionen.
So kritisierte Robert Einhorn, der US-Sonderberater mit dem Aufgabengebiet der Rüstungskontrolle, Peking müsse sich stärker als bisher an den Sanktionsvorgaben des Weltsicherheitsrates orientieren. Nicht zuletzt aus dem Grund, weil China ein ständiges Mitglied des Sicherheitsrates der UN ist. Dass China weiterhin geschäftliche Beziehungen mit dem Iran aufrecht erhält, ist manchem Beobachter ein Dorn im Auge. Für die chinesische Regierung jedoch steht fest: Man hält sich als UN-Sicherheitsratsmitglied an die vereinbarten Vorgaben. Aus dem Pekinger Außenministerium heißt es in dieser Sache, es handele sich lediglich um ganz normale Geschäftsbeziehungen. Diese Beziehungen stellten weder für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen noch für andere Staaten der internationalen Gemeinschaft in irgendeiner Weise ein Problem dar.
Zudem hält die Regierung Chinas den Dialog für den besseren Weg. Mit Diplomatie könne man das angespannte Verhältnis zwischen Iran und dem Rest fraglos eher bessern als durch das Aufrechterhalten von Sanktionen. Zentraler Grund für die Verhängung der Sanktionen ist das Atomprogramm, an dem die politische Führung des Iran trotz aller Kritik aus dem Ausland auch weiterhin festhält. Weitere Maßnahmen, wie sie von der Europäischen Union und den USA beschlossen wurden, will Peking nicht unterstützen.
Das Problem des Westens scheint zu sein, dass offenbar mehr verlangt wird, als beschlossen. Es war sowieso bereits für China ein Schuss in den Ofen, sich an der letzten Sanktionsrunde zu beteiligen. Noch schlimmer für die europäischen Staaten, die es sich mit der stärksten Industrienation zwischen Atlantik und Indien vermasseln:
http://irananders.de/nachrichten/news/article/export-von-industriellen-guetern-ueberschritt-18-milliarden-dollar-grenze.html
Manfred-M | Aug 5, 2010 | Reply
Ich bin der Meinung ,dass die Handelbeziehungen ,Investitionen in Energiesektor ,Finanzsektor,KERNENERGIE,Lieferungng an Schlüsseltechnologie aufgebaut werden.Die sanktionen , handelsbeschränkungen, Militärschläge, Waffengang signalisieren VORKREIGSZEIT,um Problen zu lösen muss man mit IRAN ENGKOOPERIEREN. wir brauchen keine neue KRIEGE ;KONFLIKTE; SONDERN AUSBAU DER BEZIEHUNGEN: viele Dank
grün | Aug 5, 2010 | Reply