Amokfahrt mit Bagger: elf Tote und viele Verletzte


So tragisch die Geschichte eigentlich ist: Eine Amokfahrt mit einem Bagger, wie sie zum Beginn der Woche aus Peking berichtet wurde, ist schon eine Seltenheit, die erwartungsgemäß in den Medien für großes Interesse sorgt. Die Folgen des Vorfalls sind jedoch natürlich alles andere als lustig. Insgesamt elf Menschen kamen bei der Tat ums Leben, während über 30 andere Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

Die Situation war die folgende: ein Angestellter eines chinesischen Kohlelagers hatte am Sonntag eine heftige Auseinandersetzung mit einem Kunden. Der Disput eskalierte zunehmend, was dazu führt, dass der 38-jährige Baggerfahrer im Laufe der Zuspitzung nicht mehr Herr seiner Sinne war und wutentbrannt mit seinem Fahrzeug auf das Büro der in Nanzuo angesiedelten Firma zusteuerte. Der Kunde, mit dem sich der Fahrer gestritten hatte, wurde nicht verletzt. Dafür kam ein anderer Kunde im Büro ums Leben.

Doch damit war die Amokfahrt noch lange nicht beendet. Mehr als 50 Kraftfahrzeuge wurden nach Aussagen der zuständigen Polizei in der Region zerstört. Noch besteht die Möglichkeit, dass sich die Zahl der Todesopfer weiter erhöht. Der Fahrer wurde festgenommen, jedoch dauerte die Festnahme eine ganze Weile. Kein Wunder, denn ein Bagger in voller Fahrt ist auch für die Staatsgewalt ein eher ungewöhnliches Problem.

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