Überschwemmungen am Jangtse bereiten Krisenstab weiterhin Kopfzerbrechen
By Matthias on Jul 26, 2010 in Umwelt
Der kleine Hoffnungsschimmer in China setzte darauf, dass die zurückliegenden Überschwemmungen vielleicht bereits die letzten ihrer Art für eine ganze Weile hätten sein können. Doch wie es mit der Hoffnung nun einmal so ist: Nur selten hat sie ihre Berechtigung, wenn es um derart schlimme Umweltkatastrophen geht. Und so regnet es in einigen Regionen der Volksrepublik auch weiterhin unentwegt. Inzwischen – so die Meldungen aus dem Umfeld der Regierung in Peking – starben mehrere Hundert Menschen in den sintflutartigen Regenfälle, die den Jangtse Fluss zum Überlaufen gebracht haben in den vergangenen Wochen.
Dieser Tage wurde nun abermals ein neuer Höchststand vermelden. Dies hat dazu geführt, dass Millionen Chinesen mittlerweile gezwungen waren, ihre Häuser und ihre Heimat zu verlassen, um sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Das Dramatische an den Meldungen ist vor allem die Erkenntnisse, dass die betroffenen Region seit Monaten von einem Extrem ins andere stürzen. War es zuvor noch eine Bedrohliche Dürreperiode, die vor allem in den landwirtschaftlichen Bereichen für existenzbedrohende Bedingungen gesorgt hatten, sind es nun die Überschwemmungen, die den Bewohnern vor Ort das Leben sozusagen zur Hölle machen. Für den chinesischen Ministerpräsidenten Wen bedeutet dies nun insofern ein Umdenken, dass der Politiker dieser Tage als Chef des Krisenstabes dafür sorgen muss, dass die Menschen in den überfluteten Regionen gerettet werden können.
Am Wochenende erst stattete Wen Jiabao den Menschen der Region einen Besuch ab, um sich selbst ein Bild der Zustände zu machen. Bei den gestarteten Maßnahmen geht es nun nicht nur darum, die bisherigen Probleme unter Kontrolle zu kriegen. Vielmehr geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass die Anwohner die angekündigten erneuten Regenfälle in den kommenden Tagen und Wochen möglichst ohne großen Schaden überstehen können.
Der Mensch braucht die Natur. Die Natur braucht nicht den Menschen, obwohl er ein Teil von ihr ist. Die Natur wird das kranke System der Manipulation stoppen. Die Korporatokratie und das System der Banken wird lernen, daß man Geld nicht essen kann…
Mir Susne Hum | Aug 8, 2010 | Reply