Bus-Brand kostet 24 Menschen in Jiangsu das Leben


Bei lebendigem Leib in einem Unfall an Bors eines Busses zu verbrennen, ist wohl für jeden Menschen eine Horrorvorstellung, die kaum noch schlimmer sein könnte. Nach jetzigem Stand der Medienmeldungen jedoch ereilte dieses Schicksal 24 Menschen im Osten Chinas, genauer in der Provinz Jiangsu. Wie es genau zu dem Brand kommen konnte, ist bisher nicht ermittelt worden. Bei den Opfern handelte es sich um die Mitarbeiter eines Stahlunternehmens, das seinen Unternehmenssitz in Wuxi hat, also nicht weit entfernt von der Metropole Schanghai.

Die insgesamt 45 Insassen des Busses waren gerade auf dem Weg zur Nachtschicht, wie die staatliche Nachrichtenstelle Xinhua zum Beginn der neuen Woche bestätigte. Während dieser Fahrt kam es aus ungeklärten Umständen zu dem Brand. Neben den 24 Toten wurden weitere 19 Mitreisende teils lebensgefährlich verletzt, so dass die Zahl der Opfer noch weiter steigen könnte, sollten die betroffenen Schwerverletzten den Kampf um ihr Leben in den Krankenhäusern nicht gewinnen. Verkehrsexperten sehen den Grund für den Unfall darin, dass trotz höherer Auflagen an die Sicherheit bei öffentlichen Verkehrsmitteln in China nach wie vor viele unerfahrene Fahrer im Einsatz sind.

Auch seien die schlechte Straßenqualität, die schlechte Ausbildung der Fahrer und die oft mangelhaften Fahrzeuge verantwortlich dafür, dass es noch immer zu vielen Unfällen mit Todesfolge in China komme. Erst 2009 war ein Bus in Chengdu ausgebrannt, weil die Türen nicht zu öffnen waren, nachdem ein Fahrgast versehentlich einen Benzineimer entzündet hatte. Damals belief sich die Zahl der Todesopfer auf 27 Personen.

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