Erste Deiche brechen nach Überschwemmungen


Der Süden Chinas kommt einfach nicht nur Ruhe. Schon in der vergangenen Woche hatten erste Expertenstimmen davon gekündet, dass die Regenfälle noch eine ganze Weile lang massive Probleme für die Bewohner der Regionen bedeuten werden. Dies ist darauf zurückführen, dass die Überschwemmungen nicht nur direkt Folgen haben würden. Bisher haben rund 200 Menschen ihr Leben gelassen in der chinesischen Provinz Jiangxi verloren, doch diese Zahl könnte in den kommenden Tagen noch weiter steigen, denn etliche Deiche sind bereits gebrochen oder könnten schon bald ihren Dienst versagen, weil sie den Wassermassen des Flusses Fuhe nicht länger standhalten können.

Infolge eines ersten Deichbruch mussten am gestrigen Tage bereits mehr als 70.000 Einwohner der betroffenen Regionen zusätzlich zu den bisher geretteten Menschen in Sicherheit gebracht werden. Für die Evakuierungen waren laut staatlicher Nachrichtenmeldungen etwa 800 Soldaten zuständig. Sie waren als Unterstützung gedacht, um den bereits aktiven militärischen Kräften vor Ort und den zivilen Helfern ergänzend zur Seite zu stehen bei der Rettung der Menschen im direkten Umfeld des insgesamt gut 400 Meter langen Lochs im Deich am Ufer des Flusses.

Rund 10.000 Helfer sind inzwischen im Einsatz, um anderen zu helfen und vor allem alte und kranke Menschen, die aus eigener Kraft nicht entkommen können, zu retten. Vor der unmittelbaren Bedrohung retteten die Helfer bisher mehr als 1200 Menschen. Aufgrund der Überschwemmungen der könnten maximal 1,7 Millionen Menschen ihr Heim aufgeben. Insgesamt sind etwa 25 Millionen in zehn verschiedenen chinesischen Regionen von den Überschwemmungen betroffen, so die Meldungen des Pekinger Verwaltungsministeriums.

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