Regenfälle machen immer mehr Menschen obdachlos
By Matthias on Jun 20, 2010 in Umwelt
Und auch weiterhin reißen die Berichte über heftige Unwetter in der Volksrepublik nicht ab. Wie auch an dieser Stelle erwähnt, ist es schon seit Tagen wiederholt der Süden der Volksrepublik, der unter massiven Regelfällen und daraus folgend Erdrutschen und dramatischen Überschwemmungen zu leiden hat. Zwischenzeitlich belief sich die Zahl der evakuierten Bewohner in der Region auf eine halbe Million, inzwischen ist bekannt, dass fast 1,5 Millionen Menschen insgesamt ihre Häuser verlassen und in vielen Fällen wohl auch dauerhaft aufgeben müssen.
Denn vielfach gibt es die Häuser seit einigen Tagen gar nicht mehr. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat mittlerweile auch die Zahlen zu den bestätigten Todesfällen in der Region korrigiert. Rund 90 Todesfälle sollen bereits feststehen, in etwa 50 Fällen gelten Menschen als vermisst. In etlichen Gebieten ist nicht nur das Stromnetz, sondern auch der gesamt Straßenverkehr bedingt durch die unüberschaubaren und ebenso unkontrollierbaren Wassermassen zusammengebrochen.
Erst zum Ende der Woche hatte auch der Perlfluss – immerhin Chinas zweitlängster Wasserweg – einen bedrohlich hohen Wasserstand in der Region Guangdong erreicht, so dass die staatlichen und freiwilligen Rettungstruppen vor Ort erste Aktionen gestartet hatten, um die Bewohner an den Ufergebieten frühzeitig zu schützen. Schon jetzt werden die Kosten für die Regenkatastrophe auf umgerechnet fast 1,5 Milliarden Euro beziffert. Das Ende wird dies jedoch nicht sein, denn erst am Samstag warnte Chinas Nationaler Wasserdienst vor weiteren Regenfällen zum Beginn der neuen Woche.
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