Mittlerweile mehr als 50 Opfer der Unwetter in Südchina
By Matthias on Jun 7, 2010 in Umwelt
Und auch weiterhin kommen einige Region in der Volksrepublik China einfach nicht zur Ruhe. Jedoch geht es ausnahmsweise mal nicht um politische Auseinandersetzungen oder Konflikte in den Grenzregionen zu Tibet oder Taiwan. Einmal mehr sind es schwere Unwetter, die Millionen Menschen im Reich der Mitte das Leben schwer machen. Über Tage hin hatte es im Süden des Landes geregnet. Aufgrund der heftigen Regenfälle kam es vielerorts zu Überschwemmungen, auch mit Erdrutschen hatten die Anwohner vielfach zu kämpfen.
Die Rettungskräfte waren in den meisten betroffenen Gegenden rasch vor Ort, um die nötigen Hilfsmaßnahmen in Gang zu setzen. Doch wie so oft in den vergangenen Monaten mussten etliche Menschen die Unwetter mit dem Leben bezahlen. Noch am Wochenende beliefen sich die Zahlen in Südchina auf maximal 26 Todesfälle infolge der Unwetter. Doch zum Beginn der neuen Wochen steht fest, dass die Zahl der Opfer mindestens doppelt so hoch – nämlich 53 – liegt. Die Bergungsarbeiten gingen zügig voran, so dass die Retter inzwischen angeblich die letzten Opfer bergen konnten. Schon seit Ende Mai litten die Menschen in Regionen wie Guizhou oder Yunnan und den Überschwemmungen.
Weit über 10.000 Gebäude sind nach öffentlichen Meldungen zerstört worden. Die Zahlen könnten weiter steigen, denn nach Aussagen von Meteorologen wird es vermutlich noch bis zum kommenden Donnerstag weiterhin zu massiven Regenfällen kommen. Wie so oft gehen Glück und Unglück in den Gegenden Hand in Hand. Denn zuvor hatten die Menschen in den Unwetter-Gebieten unter der schlimmsten Dürreperiode seit rund 100 Jahren zu leiden.
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