China bleibt Spitzenreiter bei gefährlichen Spielwaren-Importen in die EU
By Matthias on Apr 16, 2010 in Sonstige News
Immer häufiger gelingt es chinesischen Unternehmen nicht mehr ausschließlich als Weltmeister im Kopieren von Produkten ausländischer Unternehmen bekannt zu werden. Im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums überzeugt die neue Wirtschaftsnation zunehmend auch als eigenständige Kreativschmiede, die international mit Weiterentwicklungen und Eigenkreationen in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen auf sich aufmerksam machen kann. In einem Punkt jedoch gehört der Volksrepublik auch weiterhin ein Titel, auf den man sicher nicht gerade stolz ist.
Denn im Rahmen der Warnungen vor Waren, die von der Europäischen Kommission in ihrem Jahresbericht zum Schnellwarnsystem Rapex ausgegeben werden, nimmt China weiterhin die Spitzenposition. Die EU gibt regelmäßig Hinweise zu gefährlichen Waren aus, die aus dem Ausland in die EU importiert werden. Gut 60 Prozent all dieser Artikel stammen auch im bisherigen Verlaufe des Jahres – wie im Jahr 2009 übrigens – aus dem Reich der Mitte. Besonders oft handelt es sich den Warnungen um Vermerke zu Spielsachen, die für Kinder eine Gefahr darstellen können. In besagten 60 Prozent, die China an allen Warnungen ausmacht, sind auch Artikel aus Hongkong eingeschlossen.
Dass gerade im Bereich der Spielwaren so viele Warnungen ausgesprochen werden, kann wenigstens zum Teil darauf zurückgeführt werden, dass ein Großteil aller nach Europa gelieferten Spielwaren seinen Ursprung in China hat. Den Anstieg der Warnhinweise in den vergangenen Jahren erklärt die Kommission der EU denn vorrangig auch mit den besseren Kontrollen und weniger damit, dass die Qualität der Waren aus China und anderen Nationen schlechter geworden sei.
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