Verkauft GM Hummer doch noch ins Reich der Mitte?


Der schlechte Witz gleich zu Beginn: Das wäre ja der Hammer, wenn sich die aktuellen Meldungen am Ende doch noch bestätigen. Denn nachdem es zuletzt hieß, der US-Autohersteller General Motors würde den Hammer, nein, den Hummer als Geländewagen doch endgültig vom internationalen Markt nehmen, scheint ein Verkauf der renommierten Marke in die Volksrepublik China auf einmal wohl doch wieder denkbar. Zunächst hatten sich die Behörden im Reich der Mitte gegen das Fahrzeug auf Chinas Straßen geäußert, denn um das Klima in den Großstädten steht es ohnehin nicht gerade gut, da fehlt nicht ausgerechnet noch der überdimensionierte Spritfresser aus dem Portfolio des Herstellers GM.

Vielmehr will man auf mittelfristige Sicht am liebsten verstärkt auf Ökofahrzeuge setzen, statt noch mehr Benziner auf den Straßen zu sehen. Deshalb war auch der Verkauf der Marke Hummer an einen chinesischen Interessenten gescheitert. Laut GM jedoch besteht derzeit noch immer Hoffnung, dass die Marke nicht untergeht. Angeblich soll es weitere Interessenten aus China geben, die sich eine Übernahme vorstellen könnten. Die ersten Verhandlungen mit den interessierten Konzernen seien dies nicht. Nur hatten die betreffenden Unternehmen ihre Angebote zurückgezogen, nachdem General Motors bekannt gegeben hatte, man wolle die Marke an den Konzern Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co verkaufen.

Möglich sei nun, dass Hummer nicht als Ganzes nach China verkauft wird. So soll ein Bieter nur an einem Teilkauf interessiert sein, zwei andere Unternehmen möchten scheinbar die Marke selbst erstehen. Nun ist es also einmal mehr an den Behörden der Volksrepublik, die nötigen Wege frei zu machen oder endgültig für ein Ende der Verhandlungen zu sorgen.

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