China erwartet Versöhnungsgeste nach Gespräch zwischen Obama und Dalai Lama


In gewisser Weise war es schon seit rund vierzehn Tagen absehbar, dass es die Regierung der Volksrepublik China nicht auf sich sitzen lassen würde, wenn der amtierende US-Präsident Barack Obama gegen den öffentlich geäußerten Willen der Pekinger Regierung Gespräche mit dem Dalai Lama führt. Andersherum war kaum weniger klar, dass Obama sich seinerseits von Peking nicht vorschreiben lassen würde, mit wem er sich treffen darf. Die chinesische Regierung jedenfalls fordert nun von Washington in dieser Sache eine klare Stellungnahme und eine „versöhnliche Geste“, wie es zur Wochenmitte offiziell hieß.

Politischen Schaden habe das Treffen zwischen dem Dalai Lama und den US-amerikanischen Regierungschef verursacht, heißt es in einer Stellungnahme des chinesischen Außenministeriums. Im Klartext heißt die Aufforderung: Lasst euch etwas einfallen, um uns wieder zu beschwichtigen! Die USA müssten nun etwas dafür tun, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden Großmächten wieder entspannen kann, das Gespräch habe zu einer deutlich spürbaren Anspannung geführt.

In einem Gespräch im Weißen Haus hatte Präsident Obama dem Dalai Lama am vergangenen Donnerstag zugesichert, beim Schutz der Kultur Tibets und der Einhaltung der Menschenrechte aktiv mitwirken zu wollen. Schon tags drauf durfte sich der US-Botschafter in Peking entsprechende Kritik anhören. Im gleichen Atemzug nutzt Peking die öffentliche Kritik dazu, einmal mehr die bevorstehenden Waffenverkäufe der USA an Chinas Nachbarn Taiwan als falsches politisches Zeichen darzustellen.

3 Comment(s)

  1. Die Amerikaner werden sich keine Blöße geben.
    Ich bin jetzt immer mehr davon überzeugt dass es besser gewesen wäre die Amis hätten 1958 tatsächlich die Atombombe auf Peking geworfen. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich wünsche mir mit aller Kraft die man mit Wünschen erreichen kann dass die ganze stinkende Kommunistenbrut mit allen Befürwortern ausgerottet wird. Dieses dreckige Pack mit seiner kranken Weltanschauung ist ein Riesengeschwür im Körper der Menschheit

    Kammerjäger | Feb 24, 2010 | Reply

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