Bill Gates hält Chinas Zensurvorgaben für überschaubar


Mit Unverständnis nimmt man im Hause Microsoft scheinbar die Streitigkeiten zwischen dem Suchmaschinen-Giganten Google und der chinesischen Regierung zur Kenntnis. Den genauen Stein des Anstoßes will Bill Gates, der Vorstandsvorsitzende des Konzerns Microsoft, jedoch für seine amerikanischen Kollegen von Google nicht ganz erkennen. Im Gegensatz zu Google stuft Gates die chinesischen Zensurmaßnahmen im Internet des Landes als sehr eingeschränkt ein.

Diese Position kann und will man bei Google sicherlich nicht teilen, dort will man sich den Vorgaben für die Suchergebnis-Anzeige in Zukunft nicht mehr in vollem Umfang beugen. Für Microsoft-Gründer ist es logisch, dass sich ausländische Unternehmen nach den regionalen Gesetzen in fremden Ländern zu verhalten und die dortige Rechtslage akzeptieren und respektieren müssten. Überall auf der Welt, so Gates in einem Interview mit dem Sender ABC, bestünden bestimmte rechtliche Spielregeln. So sei es etwa in der Bundesrepublik untersagt, nationalsozialistische Kommentare im Web abzugeben.

Wer im Ausland geschäftlich tätig sein will, müsse sich vorher überlegen, ob man als Unternehmen mit den dortigen Regulierungen leben kann. Explizit Bezug auf Google nahm Gates in diesem Kontext nicht. Doch er sprach deutlich über das chinesische Internet und dessen Bedeutung für internationale Belange. Auf das Google-Thema angesprochen, zeigt sich Gates eher verwundert über die Rückzugsdrohung des Google-Konzerns.

4 Comment(s)

  1. Ich halte schon lange nichts mehr von microsoft, werde meine Windows Version durch Linnux ersetzen. Das ist billiger und nicht opportun oder korrupt. Microsoft hat den Computerfreak richtig ausgebeutet und jetzt verrät es zum Dank noch dessen Freiheit. Bill Gates wird schon sehen was er davon hat. Es lebe Tibet, es lebe das tibetische Volk, es lebe der Dalai Lhama.
    Alle Kommunisten und alle ihr Sympathiesanten, sollen mit ihren kommunistischen Gedanken ausgerottet werden, wie Pestbazillen.

    Gedankenfreiheit | Jan 29, 2010 | Reply

  2. Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass die pauschalen “Kommunistenhasser” ebenso verbohrt sind wie alle anderen Fanatiker in der Welt….und wer von Ausrotten anderer Menschen redet und das in einem Artikel über Meinungsfreiheit, der unterscheidet sich in Nichts von den Diktatoren und Demagogen dieser Welt,(außer das er gerade nicht an der Macht ist) denn er definiert ja hier auch einen Feind, rein heraus aus ideologischen Motiven……..und mit dem Goldenen Weg der Mitte, den uns der Große Buddha lehrt hat dies nun schon gar nichts mehr zu tun. Es lebe der verstand!

    tomtom | Mrz 14, 2010 | Reply

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