China will 2010 stärker auf umweltfreundliche Energieerzeugung setzen
By Matthias on Dez 29, 2009 in Umwelt
An neuen Ankündigungen für das kommende Jahr lässt sich gewissermaßen wenigstens bedingt ablesen, was China vom Kopenhagener Klimagipfel mitgenommen hat. Durchwachsen – so müsste man die geplanten Entwicklungen im Reich der Mitte wohl am ehesten bezeichnen. Denn die Volksrepublik hat vor, der Atomkraft bei der Energieerzeugung mehr Gewichts als bisher zukommen zu lassen.
Auf den ersten Blick wirkt dies gerade aus deutscher Sicht ein wenig befremdlich, wenn man bedenkt, wie heftig die politischen Auseinandersetzungen bezüglich dieser Energieform sind, deren Spätfolgen aus Sicht vieler Experten noch immer zu wenig berücksichtigt werden bei der Planung der Versorgung für die kommenden Jahrzehnte. Doch China möchte im Gegenzug zusehends das eigene Engagement bei den so genannten fossilen Brennstoffen wie Kohle schrittweise zurückfahren.
2010 soll deshalb ein halbes Prozent mehr als bisher auf das Konto der nicht-fossilen Brennstoffe gehen als in diesem Jahr. Spätestens 2020 sollen rund 15 Prozent des bestehenden Energiebedarfs durch die umweltfreundlichen Energien wie Wasserkraft, Winterkraft und andere vergleichbare Energien erzeugt werden. Dies wären immerhin gut sechs Prozent mehr als aktuell. Im kommenden Jahr will China erneut zehn kleinere Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.
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