Kritik zwischen China und Großbritannien nach Weltklimagipfel
By Matthias on Dez 22, 2009 in Umwelt
Dass der Weltklimagipfel im schönen Kopenhagen ansatzweise das erreicht hätte, was nicht nur Umweltschützer als wesentlichen Schritt zum Schutz der Planeten bezeichnen, wird kaum jemand behaupten wollen. Vielmehr sehen Experten die Ergebnisse nicht einmal als sprichwörtlichen Tropfen auf dem heißen Stein. Zumal der Stein – um im Bild zu bleiben und die Erde als Stein selbst zu sehen – zunehmen heißer wird.
Vielerorts macht man nun vor allem der Volksrepublik China und den USA schwere Vorwürfe, weil die beiden Nationen als größte CO2-Verursacher deutlich zu wenig Mitwirkung zeigten in dieser so wichtigen Situation. China selbst kritisiert die britische Regierung in London. Großbritannien bemühe sich derzeit nach Kräften, die Schwellenländer voneinander zu trennen. So eine aktuelle Meldung aus dem Pekinger Außenministerium.
Daran, dass dieses politische Ziel der Regierung Großbritanniens fehlschlagen werde, gibt es für die Regierung in Peking allerdings keinen Zweifel. Ausgelöst waren die gegenseitigen Kritikpunkte dadurch, dass Ed Miliband, seines Zeichens Umweltminister des Vereinten Königreichs, China vorgeworfen hatte, massiv einer Einigung auf einheitliche und fixe Klimaziele zu torpedieren. Am heutigen Tage diskutieren nun die Umweltminister der Europäischen Union in Brüssel darüber, wie mit den Ergebnissen des Weltklimagipfels umzugehen ist.
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