China unbeeindruckt von Irans Drohungen


Dass die Regierung der islamischen Republik Iran ein Freund der klaren und deutlichen Worte, haben spätestens die vergangenen Monate eindrucksvoll und bedrohlich unter Beweis gestellt. Vor allem der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad macht der internationalen Staatengemeinschaft mit seinen Äußerungen zum heiklen Atomenergiethema immer wieder große Sorgen. Nachdem nun die IAEA, die Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen, eine Rüge gegen den Iran ausgesprochen hatte, kommen nun erste Reaktionen aus dem iranischen Parlament.

Der Präsident des selbigen sprach am heutigen Tage davon, dass man prüfen werde, inwieweit die Beziehungen zu den Ländern aufrecht oder verändert werden müssten, die sich im so genannten Gouverneursrat der Behörde gegen die bisherige iranische Informationspolitik ausgesprochen hatten. Dazu gehört neben Russland eben auch die Volksrepublik China. Beide Nationen hatten in der Vergangenheit den Handelspartner Iran immer wieder unterstützt oder sich wenigstens hinter das Land gestellt.

In diesem Fall jedoch unterstützen China und Russland die Rüge der IAEA, nachdem bekannt geworden war, dass der Iran über Jahre hinweg verschwiegen hatte, dass er über eine weitere Aufbereitungsanlage verfügt, in der Uran angereichert werden kann. und schlimmer noch: Die Golfnation bestätigte erst am Wochenende, weitere zehn Anlagen errichten zu wollen. Gegen China und Russland könnten nun rechtliche Schritte eingeleitet werden, so die Meldungen aus dem iranischen Außenministerium bezüglich der ausbleibenden Rückendeckung.

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