Schnelle Einigung für Welthandelsrunde angestrebt
By Matthias on Nov 30, 2009 in Politik
Vom EU-China-Gipfel verspricht man sich in China und bei der Europäischen Union gleichermaßen Fortschritte für die Welthandelsrunde. In selbiger kann derzeit nicht unbedingt von guten Entwicklungen gesprochen werden. In Nanjing, im Osten der Volksrepublik, will man nun in der so genannten Doha-Runde die bisher stockenden Verhandlungen verkürzen beziehungsweise endlich in Fahrt bringen.
Diese Hoffnung äußerte wenigstens der schwedische Ministerpräsident, der aktuell zudem das Amt des Ratsvorsitzenden der EU bekleide. Die Handelsrunde zwischen Europa und China müsse endlich zu Ergebnissen führen, die für beide Seiten zufrieden stellend sind. Vor allem hofft Präsident Reinfeldt darauf, dass eine Abkehr vom derzeit zunehmenden Protektionismus in den Gesprächen erreicht werden könne, der momentan infolge der globalen Wirtschaftskrise verstärkt Anhänger finden konnte.
Weitaus sinnvoller sei für den Handel weltweit eine Liberalisierung. Das sieht auch Ministerpräsident Wen Jiabao aus China so, der sich in der Krisenzeit für stärkere Kooperationen zwischen der EU und China aussprach während einer Wirtschaftsgipfels. Im Rahmen des 12. EU-China-Gipfels unterzeichneten Vertreter Chinas und Europas fünf verschiedene Kooperationsabkommen. Uneinig ist man indes bei der Frage nach einer Aufwertung der chinesischen Währung.
Post a Comment