Erste Festnahmen wegen des Wettskandals in China


Hierzulande machen die ständigen neuen Meldungen über den schon jetzt größten Wettskandal, den es jemals (wenigstens wissentlich) im Fußball gegeben hat, die Fans betroffen. Inzwischen hat die Uefa die Namen von fünf Vereinen genannt, die unter dringendem Manipulationsverdacht stehen. Allein in der Qualifikation für die Europa Liga und die Champions League sollen insgesamt nach bisherigem Kenntnisstand mindestens sieben Spiele manipuliert worden sein.

Auch ein Uefa-Mitarbeiter sowie drei Schiedsrichter könnten involviert sein. Inzwischen wurden auch in China laut offiziellen Meldungen 16 Verdächtige verhaftet, deren Namen im Zuge der Betrugsermittlungen in der Volksrepublik gefallen waren. Auch in China stehen vier Funktionäre unter Wettbetrugs-Verdacht. Darüber hinaus hat die Polizei ein Dutzend Trainer und Spieler festgenommen.

Einer der inhaftierten Verdächtigen ist Yang Xu, seines Zeichens ehemaliger Vizepräsident des chinesischen Fußballverbandes. Rund 200 Spiele sollen weltweit nach derzeitigen Medienberichten international verschoben worden sein. Dass ein Großteil der Spiele in Asien platziert wurde, hat einen einfachen Grund. In Asien können sich die Wettbeträge umgerechnet auf bis zu 30.000 Euro belaufen. Es bleibt also weltweit interessant, welche Kreise der Skandal noch ziehen wird.

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