China erwartet vom Klimagipfel CO2-Richtlinien
By Matthias on Nov 25, 2009 in Politik
Im Rahmen des vergangenen Asiengipfels sah es zunächst einmal nicht gerade danach aus, dass sich bezüglich der CO2-Problematik weltweit allzu schnell bahnbrechende Veränderungen in der Politik ergeben könnten. Doch nun will ausgerechnet die Volksrepublik China beim bevorstehenden Klimagipfel im dänischen Kopenhagen dafür sorgen, dass global mehr für den Umweltschutz getan wird. Statt der ewig gleichen sinnleeren Polit-Statements will sich China dafür einsetzen, dass im Rahmen des Klimagipfels verbindliche Richtwerte und Obergrenzen für den weltweiten Ausstoß des giftigen CO2s auf die Beine gestellt werden.
Die Nation selbst will schon 2020 den eigenen Energiebedarf zu mindestens 15 Prozent mit erneuerbaren Energien abdecken. Die Verärgerung über die zuletzt immer wieder erzielten politischen Erklärungen, die nicht viel mehr als eine Bereitschaft darstellen, hat also durch eine Wirkung hinterlassen. China wird sich schrittweise bewusst, welcher Verantwortung das Land international als CO2-Verursacher Nummer eins zu tragen hat.
Währenddessen ist aus den USA auch weiterhin keine Ansage zu vernehmen, wie man seinerseits den Schadstoffaustausch zu beschränken gedenkt. Dabei verursacht der durchschnittliche US-Verbraucher doppelt soviel CO2-Ausstoß wie es die Bürger in Japan oder Europa tun. Vielleicht kann der chinesische Vorstoß wenigstens ansatzweise für ein Umdenken sorgen.
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