China vor dem Ausbruch der Immobilienblase?


Die Meldungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklungen im Reich der Mitte sind bisher durchweg positiv gewesen in den vergangenen Monaten. Nirgendwo sonst auf der Welt haben die konjunkturellen Maßnahmen so gut gegriffen wie in der Volksrepublik China. Zumindest wird dies bei der Regierung immer wieder betont. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Wirtschaft des Landes wieder erholen konnte, birgt aber nicht ausschließlich Vorteile.

So warnt aktuell die Notenbank Chinas davor, dass das Land von einem ähnlichen Problem wie seinerzeit die USA erwischt werden könnte. Eine bestehende Immobilienblase verursacht erheblichen Druck auf den Finanzmarkt, China muss zudem weiterhin auf eine Aufwertung der Landeswährung hinarbeiten. Nur die nötigen Schritte will man bei der Regierung scheinbar nicht ergreifen, wie Wirtschaftsexperten derzeit bemängeln.

Die Zentralbank fordert dementsprechend baldige Interventionen von der Regierung, damit der heimische Immobilienmarkt wieder gestärkt werde, denn die Preise für Immobilien explodieren in einigen Bereichen derzeit regelrecht. Die Forderungen beziehen sich unter anderem darauf, dass klare Regeln für Immobilien-Spekulationen geschaffen werden müssen. Auch allgemein müsste die Regierung bestehende Fördermaßnahmen herunterfahren, um die Märkte nicht noch länger und stärker dem gravierenden Druck auszusetzen.

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