Kaum Forschritte im Umweltschutz bei Obama-Gesprächen
By Matthias on Nov 17, 2009 in Umwelt
Wohl kaum jemand hatte im Vorfeld des Obama-Besuchs in der Volksrepublik China damit gerechnet, dass die beiden Nationen urplötzlich zu der Einsicht gelangen, dass man gemeinsam endlich maßgebliche Schritte einleiten müsse, um den Ausstoß der umweltschädlichen Treibhausgase zu verringern. Dennoch bestanden immerhin die Hoffnungen, dass die beiden weltweit schlimmsten Klimasünder China und die USA wenigstens ansatzweise Bemühungen während des dreitägigen Besuchs des US-Präsidenten in China erkennen lassen würden.
Das Ergebnis der Gespräche zwischen Barack Obama und dem chinesischen Staatschef Hu Jintao wird denn von Umweltschützern als enttäuschend eingestuft. Die Ankündigung verstärkter Zusammenarbeit bei den erneuerbaren Energien geht den Aktivisten eindeutig nicht weit genug. Zusagen für Maßnahmen zum Umweltschutz sucht man vergeblich. Einzig eine beidseitige Bestätigung, man wolle auf einen Erfolg für den Klimagipfel in Kopenhagen in kommenden Dezember hinarbeiten.
Dass China und die Vereinigten Staaten sich zugleich für ein Abkommen während des Weltklimagipfels stark machen, bringt angesichts der Ergebnisse des Asien-Pazifik-Gipfels am vergangenen Wochenende denkbar wenig. Obama äußerte erneut, alle Beteiligten seien sich bewusst, dass gravierende Schritte nötig seien für den Erhalt und Schutz der Natur. Chinas Präsident schränkte mit der Formulierung, man könne nur auf Basis der individuellen Fähigkeiten arbeiten, bereits die Umweltschutz-Bestrebungen wieder ein.
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