Obama auf Staatsbesuch in China


Viele Menschenrechtexperten hatten von US-Präsident Barack Obama im Rahmen seiner Reise ins Reich der Mitte frühzeitig stärkeren Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte erwartet. In gewisser Weise konnte der wichtigste Mann der Welt diesen Forderungen gerecht werden, wenngleich seine Äußerungen manchem Kritiker noch zu verhalten waren. Am heutigen Tag sprach Obama nun als Ehrengast und Teilnehmer einer Diskussionsveranstaltung vor Studenten in der Metropole Schanghai.

Obama sprach sich dabei für einen besseren Einsatz für die Meinungsfreiheit, Freiheit in Religion und vor allem für eine Verbesserung beim Informationszugang für die Menschen in China aus. Zudem müssten die Bürger stärker an der Politik in der Volksrepublik beteiligt werden. Und am Ende weist er dann doch noch auf die nach wie vor bestehende Problematik im Bereich der Menschenrechte hin.

Diese seien allgemein gültig. Ein System wolle man der Volksrepublik nicht aufzwingen oder empfehlen. Die Menschenrechte als hohes Gut im Zusammenleben seien aber auf der ganzen Welt fernab von gesellschaftlichen Strukturen einzuhalten und ernst zu nehmen. Obama verbringt drei Tage in China im Rahmen eines Staatsbesuchs, bei dessen Gesprächen Obama mit den wichtigsten Politikern Chinas zusammentreffen wird.

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