Zwei Tote nach Schweinegrippe Impfung in Peking


Eine Horrormeldung ist die Nachricht aus Peking vielleicht nicht. Dennoch sorgt die Meldung aus nahe liegenden Gründen für weltweites Aufsehen. Im Zuge der Impfaktionen in der Volksrepublik sind nun zwei Menschen nach einer Schutzimpfung gegen das Schweinegrippe-Virus H1N1 verstorben. Dies musste das Gesundheitsministerium mitteilen. Nur in einem Todesfall weiß man bisher, dass der geimpfte Patient an einem plötzlichen Herztod verstorben ist.

Der zweite Leichnam wird derzeit noch untersucht. Klar ist jedoch scheinbar in beiden Fällen, dass es sich nicht um eine allergische Reaktion gehandelt habe, so das Ministerium in seiner Bestätigung der Zwischenfälle. Grundsätzlich – diesbezüglich sind sich die Experten in aller Welt einig – könne es angesichts einer so umfangreichen Impf-Kampagne in Einzelfällen natürlich zu heftigen körperlichen Reaktionen kommen.

Mittlerweile wurden in China mehr als zehn Millionen Menschen geimpft. Demgegenüber stehen 43 Tote infolge einer Infektion mit dem Virus und weit mehr als 60.000 Erkrankungsfälle. Insgesamt will die Regierung mehr als 150.000 Menschen impfen lassen, um eine Epidemie zu verhindern. Gerade in den Metropolen des Landes befürchten Mediziner ohne entsprechende Vorkehrungen eine rasante Gefahr der Verbreitung des Virus.

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