Handelsstreit zwischen China und USA bleibt angespannt


Eigentlich hatte es in den vergangenen Wochen recht gut ausgesehen, dass sich die Lage zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten rasch wieder entspannen würde. Darauf deutete beispielsweise das Abkommen zur Sicherheit von Waren hin, das erst kürzlich abgeschlossen wurde. Nun jedoch bleibt im Falle des Handelstreites zwischen den USA und China weiterhin spannend.

Es geht aktuell um einen Strafzoll, der in Höhe von maximal 35 Prozent erhoben wird, wenn die Chemikalie Adipinsäure importiert wird in Volksrepublik. Das Handelsministerium entschied sich für diese Strafe, die für die kommenden fünf Jahre rechtlicher Rahmen für Importe sein wird. Grund für das Einfuhrverbot ist die Einschätzung, dass Dumping-Preise aus dem Ausland die Marktpreise ruinierten und der heimischen chemischen Industrie schaden.

Nicht nur die USA sind betroffen vom neuen Strafzoll, auch für Unternehmen aus der EU hat die neue Richtlinie Gültigkeit. Schon im September hatte übrigens der amtierende US-Präsident Barack Obama seinerseits Strafzölle für Waren aus China erlassen. Damals ging es auf den Import von Autoreifen aus China. Weitere Zölle auf beiden Seiten werden seit einiger Zeit bei beiden Nationen geprüft. China hatte bei der WTO Einspruch gegen den Autoreifen-Zoll erhoben.

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