China und Asien bessern Bilanzen bei Coca-Cola auf
By Matthias on Okt 20, 2009 in Wirtschaft
Frei nach Motto „früher gab es so etwas ja nicht“ ist die Nachfrage nach den Softdrinks vom weltweit führenden Hersteller Coca-Cola in der Volksrepublik China auch weiterhin ungebrochen, obwohl politische Entscheidungen in den vergangenen Monaten dazu geführt haben, dass der US-Konzern seinen geplanten umfangreichen Einstieg im Reich der Mitte nicht in der gewünschten Form umsetzen konnte.
Doch grundsätzlich verdankt Coca-Cola dem chinesischen und dem asiatischen Markt allgemein eine erhebliche stützende Wirkung auf die Unternehmensergebnisse. China und Indien ebenfalls konnten die rückläufigen Ergebnisse auf dem heimischen Markt zu einem großen Anteil abfedern. So konnte Coca-Cola letzten Endes das Netto-Gewinnergebnis für das dritte Quartal dieses Jahres wider Erwarten doch noch knapp auf 1,90 Milliarden US-Dollar ausbauen.
Im Jahr 2008 lag der Wert im Vergleichszeitraum bei knapp 1,89 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtabsatz des Unternehmens kletterte weltweit um etwa zwei Prozent, dafür gab der Umsatz um deutliche vier Prozent nach. Ohne China sähen die aktuellen Zahlen allerdings noch deutlich schlechter aus. Auch beim Trinkverhalten macht sich in der Volksrepublik zunehmend ein westlicher Geschmack bemerkbar.
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