Chinas Regulierungsbehörden fordern höhere Rücklagen von Großbanken


Nicht nur in den USA und in Europa ist das Thema der Kreditausfälle eines der zentralen in der Bankenbranche und der Politik gleichermaßen. In China macht man sich bei der Regierung und den zuständigen Regulierungsbehörden ebenfalls Sorgen um die zukünftigen Entwicklungen in den Bilanzen der Bankenhäuser. So verordnet man im Reich der Mitte den Banken ebenfalls ein neue Ausrichtung im Bereich der Risikovorsorge, ähnlich wie bei uns, wo derzeit auch bei der Europäischen Union über strengere Auflagen für die Rücklagen bei der Eigenkapitalbeteiligung der Banken nachgedacht wird.

In China geht es diesbezüglich zunächst um die Top 5 der Großbanken. Die chinesischen Regulierer erwarten nach der massiven Darlehensausschüttung nach und nach steigende Ausfälle im Kreditsektor, zumindest jedoch hat man inzwischen die Risiken der allzu offenherzigen Kreditvergabe erkannt. So sollen die fünf großen chinesischen Banken angesichts möglicher Zuspitzungen auf dem Kreditmarkt an einer sinnvolleren Kapitalausstattung als bisher arbeiten. zu achten.

Dabei hatte die Regierung selbst maßgeblich durch die fast rigorose Bereitstellung zusätzlicher Liquidität für eine regelrechte Geldschwemme auf dem Markt gesorgt. Diese könnte nun schlimmstenfalls zu einer erneuten Kreditblase führen, gegen die man bei der China Banking Regulatory Commission zeitnahe Schritte ergreifen will, unter anderem mit den strengeren Bankenauflagen für die Bildung von Rücklagen.

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