Al-Qaida fordert Unterstützung für Uiguren in China


Drohungen mit Attentaten, Selbstmordanschlägen und anderen Terror-Akten sind uns in erster Linie gegenüber Ländern der westlichen Welt bekannt. Doch das Netzwerk Al-Qaida hat sich aktuell auch gegen die Volksrepublik gerichtet und in einer Videobotschaft via Internet mit terroristischen Anschlägen gedroht.

Als Begründung für die Drohungen wird jedoch nicht die zunehmend kapitalistischere Wirtschaftspolitik der chinesischen Regierung in Peking genannt. Al-Qaida-Kommandeur Vielmehr bezeichnete Abu Jahja al-Libi, seines Zeichens Kommandeur in den Reihen der Terror-Organisation Al-Qaida, die Unterdrückung der uigurischen Minderheiten in der Volksrepublik als Ernst zu nehmenden Affront gegen die gesamte islamische Welt. Der Aufruf Al-Libis richtet sich dementsprechend an alle muslimischen Länder in allen Teilen der Welt.

Der Konflikt zwischen Uiguren und China wird in der Botschaft als Wunder für die islamische Religion, die ohnehin von einer Spaltung in Mitleidenschaft gezogen wird, bezeichnet. Hintergrund der Äußerung des Al-Qaida-Aktivisten sind die Ausschreitungen in der Region um Urumqi, bei denen durch gewaltätige Übergriffe im Juli rund 140 Menschen zu Tode gekommen waren.

3 Comment(s)

  1. Die zahlenmäßig größte islamische Gemeinde sind in CHina gar nicht die Uighuren! Sondern die Hui! Ganz normale, patriotische Chinesen, die an Allah glauben!

    Hamser | Okt 8, 2009 | Reply

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