Wieder Einreiseverbote für Tibet ausgesprochen


Vor genau 60 Jahren wurde die Volksrepublik China einst gegründet, nun begeht man diesen wichtigen Anlass in diesem Jahr mit zahlreichen großen Veranstaltungen. Wie zu erwarten war, fallen die Sicherheitsmaßnahmen in China einmal mehr etwas üppiger aus als es in anderen Nationen vielleicht der Fall wäre.

So will man nichts dem Zufall überlassen und frühzeitig dafür sorgen, dass es nicht zu unerwünschten Unruhen kommen kann, die dem Feiertag schaden. Bis zum Ende der Feierlichkeiten ist es Touristen aus dem Ausland nun untersagt, nach Tibet einzureisen. Diese Vorgabe gilt bis zum 8. Oktober, so die Aussagen des staatlichen Tourismusbüros, das seinen Sitz in Lhasa, der Hauptstadt Tibets hat. Nicht weniger typisch als die Kontrolle ist die Tatsache, dass man zum Einreiseverbot keine genauen Gründe auflistet.

Das genaue Datum für die Staatsfeier ist der 1. Oktober. In Peking selbst sind schon jetzt zusätzlich zur normalen Besetzung Tausende weitere Polizisten im Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen. Wer als Tourist momentan nach Tibet reisen möchte, muss einen Antrag auf eine Sondergenehmigung stellen. Seit März vergangenen Jahres ist es bereits das dritte Mal, dass die Einreise nach Tibet erschwert bzw. von staatlicher Seite untersagt wird.

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