China hofft auf Hilfe der Industrienationen bei CO2-Senkung
By Matthias on Sep 16, 2009 in Politik
Etliche Hundert Milliarden Euro umgerechnet – so hoch sollen die geschätzten Kosten für die Reduzierung der Treibhausgas-Erzeugung in der Volksrepublik liegen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Bekannt wurde nun ebenfalls, dass man in Peking auf umfangreiche Hilfe vonseiten der anderen großen Industrienationen erhofft, oder vielleicht sogar erwartet. Denn allein, so viel scheint klar zu sein in China, sei man nicht imstande, die erwünschten und notwendigen Erfolge mit langfristiger Ausrichtung zu erreichen.
Das Fernziel ist derzeit, die Emissionen von Schadstoffen wie CO2 in den kommenden 40 Jahren zu senken. kurzfristige Verbesserungen der Zahlen hält man ohnehin für kaum realisierbar. Weltweit ist die Volksrepublik der größte Emittent von CO2, dabei sind die Ausstöße vor allem in den vergangenen Jahres drastisch gesteigert worden durch dir schnellen Entwicklungen der Industrie in China. Die Studie zu den Kosten für eine nachhaltige Korrektur der bisherigen Umweltpolitik wurde Pekinger Energieforschungsinstitut durchgeführt.
Der Handlungsspielraum in dieser besonderen Lage ist ohnehin erheblich. Denn selbst wenn direkt etwas geschehen würde, könnte die Riesen-Nation China die Emissionen nur so in den Griff bekommen, dass die Hochphase der Schadstoffausschüttung zwischen 2030 und 2035 erreicht wäre. Erst für die Zeit danach hält die Studie eine Rückkehr zu den Werten aus dem Jahr 2005 für realistisch.
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