China will stärker gegen Organhandel vorgehen


Die Vorwürfe gegen den anhaltenden illegalen Organhandel, die von ausländischen Medien und Staaten gegen die Volksrepublik erhoben werden, will man nach neuen Meldungen nicht auf sich sitzen lassen. So werden derzeit angeblich von den Behörden in China etwa 164 Einrichtungen unter die Lupe genommen, die widerrechtlich Transplantationen vorgenommen haben sollen oder dies auch weiterhin tun.

Zudem meldet die Regierung, dass schon 2008 erste Strafen verhängt worden seien gegen Organhändler und involvierte Kliniken. Insgesamt sollen drei Instituten geschlossen worden sein. Bei den geprüften Kliniken handelt es sich um Transplantationsstellen, denen vorgeworfen wurde, man sei auch in illegale Geschäfte verwickelt. Im Rahmen der Überprüfungen gab das Gesundheitsministerium nun an, man habe bereits 16 weitere Fälle mit Verstößen zur Anzeige gebracht.

Auch die Unternehmen, die den Standards bei der Untersuchung nicht standhalten können, müssen damit rechnen, dass ihnen die Lizenzen entzogen werden. Aufgekommen waren die Verdachtsmomente in Berichten über den so genannten Transplantationstourismus, durch den Besucher in China gegen hohe Summen bevorzugt an Organe gelangt seien. Vielfach sollen dabei gefälschte Dokumente dafür sorgen, dass die Behörden die kriminellen Machenschaften nicht erkennen können.

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