Weitere Infektionen mit Lungenpest – Ansteckung durch Hund?


Mit sorgenvoller Miene beobachtet man in der Regierung derzeit die weiteren Entwicklungen bei der Ausbreitung der Lungenpest. Aufseiten der Behörden befürchtet man nun aufgrund der neuen Infektionen im Norden Chinas, dass sich im Falle des ersten Toten die Lungenpest von seinem Hund auf ihn übertragen hatte. Dabei beruft sich die Regierung in Beijing scheinbar auf die Einschätzung der regionalen Seuchenbehörde in Qinghai.

Tests hatten erkennen lassen, dass der Hund seinerseits an der Lungenkrankheit gestorben war, nachdem er ein Murmeltier gefressen hatte, das ebenfalls mit der Lungenpest infiziert war. Nur rund 72 Stunden später erlag auch der Besitzer des Hundes an seiner Erkrankung. In der eher tibetisch geprägten Provinz sorgen sich die Einwohner nun um die steigende Gefahr einer möglichen Ansteckung.

Das Gebiet rund um die Stadt Ziketan wurde von den Behörden inzwischen dicht gemacht, um die Ausbreitung außerhalb der Stadt zu verhindern, so gut dies eben möglich ist. Derweil ringt ein weiterer Patient mit Lungenpest in einer Klinik mit dem Tode. Bis dato ist von sieben Menschen die Rede, die sich ebenfalls infiziert haben. Bei den Betroffenen handelt es sich laut Pressemeldungen durchweg um Verwandte des ersten Toten.

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