Schutz kultureller Minderheiten in China


Nicht zuletzt die Auseinandersetzungen in der chinesischen Region Xinjiang, bei denen zahlreiche Vertreter der uigurischen Minderheit ums Leben kamen, haben erneut gezeigt, dass die Volksrepublik bis heute Probleme beim Schutz regionaler Minderheiten hat. Dabei ist das Land aufgrund seiner immensen regionalen Ausmaße zwangsläufig auch Heimat für die unterschiedlichsten ethnischen Minderheiten und Volksgruppen.

Am Schutz und der Entwicklung der Minderheiten arbeitet man in China schon seit vielen Jahren. Zuletzt hatte die Regierung in Beijing im Frühjahr 2008 umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um nach den Erdbeben in der Region Sichaun dafür zu sorgen, dass Qiang-Nationalität mitsamt ihrer zahlreichen beschädigten Kulturrelikte dem Land auch weiterhin erhalten bleibt. So wurde dort sowohl in ökologischer wie in kultureller Hinsicht eine Sonderzone geschaffen.

Auch bei anderen Kulturen widmet sich die Politik dem Erhalt. So wurden in China über viele nationale Minderheiten Filme erstellt, die auch späteren Generationen in Kombination mit vielen Museen und geschützten Stätten Aufschluss darüber geben können, wie die ethnischen Gruppen in China früher gelebt haben. Selbst spezielle Behörden wurden ins Leben gerufen, die sich dem Schutz der verschiedenen bedrohten Kulturen in der Volksrepublik verschrieben haben.

Post a Comment