Retter finden nach 25 Tagen Überlebende des Bergwerks-Unglücks


In Deutschland kennt man aus dem Bergbau die Geschichten über schier unglaubliche Rettungsaktionen nur zu gut. Doch die aktuellen Meldungen aus China grenzen für viele Beobachter eher an ein Wunder als dass sie ein Indiz für das Glück und Durchhaltevermögen der Suchtrupps seien. Am 17. Juni dieses Jahres war es im bekannten Xinqiao-Kohlebergwerk zu einen verheerenden Minenunglück gekommen.

Genauer gesagt kam es zu einer Überflutung, bei der 16 Bergarbeiter im Innern der Mine verschüttet wurden, die während des Vorfalls vor Ort im Einsatz waren. Mit der gewohnten Hartnäckigkeit wird seit dem Tag nach den Verschütteten gesucht, bisher wurde erst eine Leiche gefunden. Doch am Sonntag gab es nach immerhin 25 Tagen die Mitteilung: Die Retter haben nach Bewältigung eines eingestürzten Stollengangs drei der Arbeiter unter Tage bergen können.

Wider Erwarten nach einer so langen Zeitspanne waren die Überlebenden den Meldungen zufolge in einer stabilen körperlichen Verfassung. Die Rettungskräfte suchen nun mit neuem Elan weiter nach den restlichen 12 Menschen, die noch auf ihre Befreiung warten. Allein 2008 starben in den gefährlichen chinesischen Kohlegruppen fast 4000 Menschen nach staatlichen Angaben.

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