Unwetter machen Menschen im Süden Chinas obdachlos


Nicht nur in Deutschland hat es in der vergangenen Woche mehrfach Unwetter mit dramatischen Ausmaßen gegeben. Auch viele Regionen der Volksrepublik China waren unerwartet von den Naturkräften in Mitleidenschaften gezogen worden. Allerdings sind dort mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen. Über eine ganze Woche hinweg war vor allem der Süden des Landes von schwer wiegenden Regenfällen heimgesucht worden.

Die Folge waren in den typischen Krisengebieten Chinas wie so oft massive Überschwemmungen und Erdrutsche, die in manchen Gegenden erhebliche Lebensgefahr für die Anwohner bedeuten. Von den Regenfällen sind den Meldungen der Regierung insgesamt fast 40 Million Chinesen betroffen, von denen derzeit eine knappe Million auf der Flucht ist, weil ihre Häuser nicht länger bewohnbar sind. So heftige Unwetter haben die leidtragenden Regionen schon seit einigen Jahren nicht mehr erlebt.

In der chinesischen Guangxi Luocheng regnete es so stark, dass dort sogar nach wie vor ein Staudamm brechen könnte. Die Rettungsmaßnahmen der regionalen Regierungen werden vermutlich noch Wochen in Anspruch nehmen. Inzwischen eilten Armee-Truppen als Krisenhelfer in die betroffenen Regionen, um dort gefährdete Anwohner zu retten. Schon in der kommenden Woche könnten erneut Regenfälle vergleichbaren Ausmaßes bevorstehen, so jedenfalls fürchten es derzeit Meteorologen in China.

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