Kritik aus Europa lässt Regierung in Beijing kalt


Die Regierung der Volksrepublik China ist seit jeher nicht gerade dafür bekannt, Einmischungen von außerhalb in die eigene Wirtschaftspolitik gegenüber ausgesprochen offen zu sein. Was man sich einmal vorgenommen hat, ist beschlossene Sache und wird umgesetzt. So geschieht es dieser Tage einmal mehr im Falle der konjunkturellen Bevorzugung der heimischen Unternehmen. Die Kritik der EU etwa prallt vergleichsweise deutlich an der Regierung in Beijing ab.

Politisch will man an den bisherigen Planungen festhalten und überall dort, wo es möglich ist, den chinesischen Unternehmen einen Vorteil verschaffen, um die wirtschaftliche Situation im Inland dauerhaft zu verbessern. Diese Statements der Regierung beziehen sich nicht nur auf den Ansatz des Protektionismus. Auch bei der Geldvergabe will man weiter beim augenblicklichen Vorgehen bleiben.

Dies gab Ministerpräsident Wen Jiabao zum Beginn der neuen Woche öffentlich bekannt. Zuletzt hatte sich nach den Experten der Europäischen Union auch der deutsche Wirtschaftsminister zu Guttenberg kritisch über die Klausel „Buy Chinese“ geäußert. Nahe liegend, schließlich ist eine Vielzahl deutscher Unternehmen den Export betreffend von China abhängig.

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