Kahn doch nicht der neue TV-Star in China?


Berühmt ist Deutschlands ehemaliger Torwart-Titan in der Volksrepublik ohnehin wie der sprichwörtliche bunte Hund. Doch mit seiner Karriere als TV-Star in der Serie „Long Menhui“ ist es nun erst einmal nichts geworden. Erst verschob der Sender Heilongjiang die Ausstrahlung der ersten Folge der Kahn-Sendung, bis man sich letztlich gänzlich gegen die Ausstrahlung entschied. Gestoppt wurde die Ausstrahlung auf Befehl der Behörden in Beijing.

Die Argumentation ist schlüssig, wenn sie auch etwas verspätet kommt. Nach den Erfolgen der Sendung Supergirl vor rund vier Jahren drehten zahllose Fans regelrecht durch, rund 270 Millionen Menschen verfolgten die Sendung regelmäßig. Ähnliche Entwicklungen fürchteten die Behörden nun scheinbar bezüglich des neuen Torwartduells im chinesischen Fernsehen. Die Verwirrung war deshalb entstanden, weil die zuständigen Behörden zunächst der Auffassung waren, die Show mit Oliver Kahn müsse nicht wie andere Sendeformate mit Kandidatenspielen im Vorfeld überprüft werden.

Doch der internationale Presserummel hat die Meinungen beeinflusst, so dass nun doch eine Begutachtung erfolgen soll. Ausgestrahlt werden soll die Sendung erstmalig in dieser Woche, damit das Publikum miterleben kann, wie die Verlierer der Sendung eine Schweinshaxe in nur 60 Sekunden verspeisen „dürfen“.

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