Regierung bezieht Stellung zu nationaler Bevorzugung
By Matthias on Jun 19, 2009 in Sonstige News
Die nationalen Pläne gemäß dem Motto „China first“, die von der Regierung der Volksrepublik ausgerufen wurden, um die Binnenwirtschaft weiter anzukurbeln, stießen weltweit auf Kritik. Die politische Führung Chinas hatte im Rahmen des Konjunkturprogramms die verschiedenen Regionalregierungen dazu aufgefordert, vor allem heimische Unternehmen zu unterstützen. Solange es Produkte und Waren aus eigener Herstellung und Produktion gibt, sollen diese bevorzugt verkauft werden.
So will man eine Überproduktion und einen möglichen Preisverfall verhindern. Das eigene Handeln verteidigt die Regierung nun gegen die Vorwürfe aus dem Ausland. Im Rahmen der geltenden Vorgaben hinsichtlich öffentlicher Investitionen handele es sich bei den Vorgaben keineswegs um neue rechtliche Ansätze. Bereits seit rund sieben Jahre sei dies gängige Politik. Es gehe nicht darum, Unternehmen aus dem Ausland wirtschaftlich und in ihren Möglichkeiten herabzustufen, sondern um die Schaffung eines gerechteren Wettbewerbsumfeldes.
Zuletzt hatte die Kommission der Europäischen Union aus Brüssel eine Stellungnahme aus Beijing zur besagten Vorgabe zur Unterstützung der konjunkturellen Maßnahmen gefordert. Auffallend oft, so etwa die Stimmen aus der chinesischen Dependance der Europäische Handelskammer, würden chinesische Unternehmen bei Auftragsvergaben für Projekte rund um das Thema regenerativer Energien benachteiligt.
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