Regierung fordert zum Kauf chinesischer Produkte auf
By Matthias on Jun 18, 2009 in Wirtschaft
Für Länder wie Deutschland ist die Initiative der Regierung in Beijing nicht unbedingt etwas, dass man wirtschaftlich derzeit gerne miterlebt. Die KP ruft die Verbraucher in der Volksrepublik immer wieder dazu auf, statt ausländischer Produkte auf Artikel made in China zurückzugreifen, um so die Binnenwirtschaft zu stützen. Im Ausland sieht man diese Aufforderung deshalb nicht allzu gern, weil viele Nationen sich Vorteile aus dem Konjunkturpaket in China versprachen.
Auf rund 420 Milliarden Euro belaufen sich die konjunkturellen Ankurbelungsversuche insgesamt. Da wäre vermutlich für so manches deutsche Unternehmen etwas abgefallen. Bei der DIHK, dem Deutschen Industrie- und Handelskammer erntet das Staatsprogramm Chinas Kritik. Präsident Driftmann äußert klar, dass derartige Programme nicht auf nationale Interessen beschränkt sein dürften. Nur durch die Weiterentwicklung offener Wirtschaftsmärkte könne die weltweite Wirtschaftslage zügig verbessert und dann auch stabilisiert werden.
In China selbst interessieren Wünsche dieser Art aus dem Ausland vermutlich keinen der Verantwortlichen. Ab Juli sollen die Regionalregionen in der VR China nationale Waren und Güter bevorzugt behandeln, um chinesische Unternehmen zu stärken. Ausländische Produkte sollen dann gekauft werden, wenn es keine gleichwertigen heimischen Alternativen auf dem Markt gibt.
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