Spielzeug-Produktion in China deutlich verbessert
By Matthias on Mai 28, 2009 in Sonstige News
Textilien aus der Volksrepublik stehen schon seit vielen Jahren in Sachen Image unter keinem guten Stern. Seit einiger Zeit geht die Regierung Chinas deswegen bereits in Eigenregie gegen mangelhafte Qualität und schlechte Produktionsumstände vor. Aktuelle Tests, von denen die Zeitung China Daily berichtet, bringen jedoch ans Licht, dass sich in vielen Bereichen bisher nicht allzu viel getan hat.
Je etwa 60 Kleidungsstücke, Möbel und Spielwaren für Kinder und Jugendliche, die in der Industriegegend von Guangdong produziert wurden, nahm man unter die Lupe. Dabei ergaben sich teils verheerende Ergebnisse. So sind viele der Kleidungsstücke mit Schwermetallen und Formaldehyd belastet. Gerade bei Kindern lösen diese Stoffe oftmals schwere allergische Reaktionen aus. Unzureichende oder mangelhafte Auszeichnung der Kleidung war da noch das kleinste Übel.
Auch Spielzeug und Möbel für den Nachwuchs waren in der Untersuchung ins Visier der Experten geraten. Die Belastungen waren vielfach ähnlich gravierend wie bei den Kleidungsstücken. Im Falle der Spielwaren – wenigstens hier hat sich etwas getan nach Jahren, in denen China als Spielzeug-Billig-Nation verschrien war – sind nur 5 Prozent der untersuchten Proben zu beanstanden gewesen.
Das ist doch eine gute Nachricht. Es war auch nötig, dass sich dort etwas tut.
Rainer | Dez 23, 2010 | Reply