Konjunkturprogramm zeigt in Chinas Einzelhandel Wirkung


So sehr es sich die politischen Vertreter in China auch wünschen würden: Gegen die Krise ist auch in der Volksrepublik kein wirtschaftliches Kraut gewachsen. Die Produktion in der Industrie des Landes ist erneut weniger stark angestiegen als im Vorjahreszeit. Im März belief sich das Plus noch auf 8,3 Prozent, der April hingegen bringt es nur noch auf etwa 7,3%. Wie immer weiß Chinas Wirtschaft diesen Fakten einiges entgegenzusetzen.

Denn in den Monaten Januar und Februar sah die Lage noch schlechter aus. Somit ist durchaus ein Aufwärtstrend zu beobachten. Erwartet wird nun das Ende der Krisen-Talsohle. In einigen Bereichen gibt es sogar wieder Grund zum Jubeln. Was in Europa noch nicht wie erhofft funktioniert, zeigt in China bereits Wirkung. Der Konsum gewinnt wieder an Fahrt, im vergangenen Monat legte der Einzelhandel um fast 15 Prozent zu.

Doch kaum wurden diese Zahlen veröffentlicht, warnen Analysten vor allzu viel Euphorie in der Wirtschaft. Schon allein deshalb, weil im Einzelhandelsplus auch die staatlichen Ausgaben enthalten sind. Was die Umsätze im Inland nach unten korrigieren, verschlingt im Gegenzug die sinkende Umsatz aus dem Export.

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