Chinesische Produkte häufig noch immer gesundheitlich belastend


Politisch lässt die Regierung in Peking keinen Anlass aus, um hervorzuheben, welche Fortschritte der Kampf gegen die Produktpiraterie in China inzwischen gemacht hat. In der Realität sieht die Lage jedoch auch heute kaum anders aus als in den letzten Jahrzehnten. Und wenn es nicht Kopien sind, die den westlichen Unternehmen das Leben schwer machen, sind es vielfach mangelhafte Produkte aus China, die nach wie vor Gefahren für Leib und Leben bringen beim Einsatz. Vielen Verbrauchern ist scheinbar gar nicht recht bewusst, welchen Gefahren sie sich aussetzen beim Kauf der zweifelsohne deutlich preiswerteren Waren aus Billig-Herstellung.

Die Veröffentlichungen der Brüsseler EU-Kommission für Gesundheit und Verbraucherschutz weist einmal mehr auf potentielle Risiken hin. Nicht zuletzt der Babymilch-Skandal im vergangenen Jahr hat aufgezeigt, dass es noch immer nicht unbedingt zum Besten steht mit den chinesischen Produkten. Auf der momentanen Liste des EU-Warnsystems Rapex sind bei mehr als 1500 gemeldeten fehlerhaften oder minderwertigen Waren und Geräten weit mehr als die Hälfte aus der Volksrepublik in die EU gelangt.

Besonders gefährlich ist die Situation noch immer auf dem Sektor der Spielwaren. Mehr als zwei Drittel der international verkauften Spielwaren stammen aus China. Vielfach sind in diesen Waren noch immer Weichmacher und ähnliche Stoffe enthalten. Vergessen werden darf dabei aber nicht – das betonen auch die EU-Kommissare -, dass Fortschritte zu beobachten sind. Insbesondere bei den selbst entwickelten Angeboten, die nicht bloß auf billiges Kopieren ausgelegt sind.

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