China als Hoffnungsträger für die Automobilindustrie


Abwrackprämie, staatliche Milliardenleistungen und zusätzliche Konjunkturprogramme sind nur drei der Versuche, mit denen international der Krise begegnet wird. Der Autobranche ging es vermutlich noch nie so schlecht wie momentan. In dieser Phase erkennen die weltweiten Konzerne wie General Motors aus den USA, aber auch die deutschen Unternehmen wie Daimler, Volkswagen und Porsche den riesigen Wachstumsmarkt China als eine Art letzte Chance. Kein anderer Markt wächst so rasant, nirgendwo sonst ist die Nachfrage nach Hightech auf dem Automarkt so enorm.

Allein GM erwartet im besten aller möglichen Fälle einer Verdopplung der Absatzzahlen in China innerhalb der kommenden fünf Jahre. Das Interesse der chinesischen Autoliebhaber im Rahmen der seit Montag stattfindenden Schanghaier Automesse gibt den Experten Recht, die weiterhin deutliches Wachstum für Chinas Automarkt vorhersagen. Auch in China hat man Rückgänge zu verkraften. Dennoch erholt sich die chinesische Wirtschaft wesentlich schneller als die anderen Märkte.

Allein das erste Quartal 2009 verkauften die Autokonzerne in der Volksrepublik fast 19 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr. Das entspricht rund 2,17 Millionen Autos. Die staatlichen Anreize wie eine Reduzierung der Steuer bei Kleinwagen um immerhin 50 Prozent lassen die Nachfrage weiter steigen. Schon jetzt hat China den einst größten Automarkt der Welt in den USA überholt. Gerade Luxusfahrzeuge wie die neuesten Modelle von Anbietern wie Mercedes oder Porsche sind gefragt.

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